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Manny Coto vermisst das "Sense of Wonder" in "Enterprise"

Manny Coto, der wohl zur Zeit gefragteste neue "Enterprise"-Autor, welcher bereits mit seinem ersten Drehbuch ("Similitude") die Fans überzeugen konnte, sprach in einem Interview mit dem "DreamWatch"-Magazin über die Serie. Er gestand, dass er das "Sense of Wonder" bei "Enterprise" vermissen würde.

Manny Coto verriet, dass er bereits einige "Enterprise"-Episoden aus den ersten beiden Staffeln gesehen hat, bevor er in der dritten Staffel zum "Enterprise"-Autorenstab dazustieß.

Er gestand jedoch gegenüber dem "DreamWatch"-Magazin, dass er aus zeitlichen Gründen - er arbeitete zuvor für die Serie "Odyssey 5" - die meisten Episoden von "Enterprise" verpasst habe, aber beeindruckt von dem sei, was er gesehen hat:

"Es gibt eine Menge Episoden, die ich sehr mochte. Ich mochte wirklich das, was ich sah und dachte mir insgeheim, dass die Serie mir eine großartige Chance bieten könnte".

Coto zeigte sich insbesondere beeindruckt von der Episode "Cogenitor" aus der zweiten "Enterprise"-Staffel, in der Tucker versucht, einem Mitglied eines dritten Alien-Geschlechts zu helfen, da er glaubt, dieses würde unterdrückt werden. Auch mochte Coto "Regeneration" - die Borg-Episode von "Enterprise".

Seine nächste Episode, "Chosen Realm" (wir berichteten mehrmals), konzentriert sich auf eine fundamentalistische Religion, die von einer Spezies ausgeübt wird, welche die mysteriösen Sphären in der "Delphic"-Ausdehnung als absolute Heiligtümer und Zentrum ihrer Religion ansehen:

"Die Spezies ist der Auffassung, dass die "Enterprise"-Crew allein durch ihre Erforschung der Sphären diese entheiligt und will dem selbstverständlich ein Ende bereiten".

Die kommende Episode "Harbinger", welche ebenfalls den Federn von Coto entstammt, "wird endlich ein großes Geheimnis über die Sphären enthüllen - wer es erbaut hat und aus welchem Grunde".

Trotz des Lobes über "Enterprise" kann sich Coto einer Kritik nicht verwehren:

"Ehrlichgesagt gibt es zwar einige Dinge an der neuen Richtung der aktuellen Staffel, die ich gutheiße, jedoch vermisse ich andere. Ich vermisse das "Sense of Wonder" bei "Enterprise" - dass dieses Schiff das erste Sternenflotten-Schiff im weiten Kosmos ist. Und ich vermisse das Einzelepisodenkonzept, sprich überall hingehen und alles machen zu können, was man will".

Weil Coto nicht derjenige ist, der "die ersten beiden Staffeln in den Sand gesetzt hat", teilt er nicht die Meinung, dass die Show eine Kursänderung bräuchte:

"Aber ich glaube, viele Leute wollten einen Kurswechsel und Zuschauer scheinen die neue Richtung der Serie wirklich zu mögen".

Coto merkte noch an, dass der Xindi-Handlungsbogen verantwortlich dafür ist, dass "Enterprise" mehr "aus einem Guss wirkt":

"Die Serie ist dunkler und kantiger. Da die Show nun einer festen Mission untersteht, macht sie mehr Sinn. Es gibt einige wirklich herausragende Episoden in dieser Staffel".

Zum Schluss bezeichnete coto den ausführenden Story-Bearbeiter Andre Bormanis als "der alteingesessene "Star Trek"-Fan" und die Person, die er aufsucht, wenn er wissen möchte, ob eine Geschichte bereits in einer früheren "Star Trek"-Serie thematisiert worden war. Er ist außerdem sehr stolz darauf, dass die Fans seinen Einstand - das Drehbuch zu "Similitude" - mochten.

Wenn Sie mehr von Manny Coto lesen möchten, sollten Sie die aktuelle, 113. Ausgabe des "DreamWatch"-Magazins kaufen oder "Sci Fi Pulse" für mehr Auszüge besuchen.

(sl); STVC-Meldung vom 10.01.2004; Quelle: TrekToday [942 Aufrufe; 0 Kommentare]

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