Nach Tagen, die von Sorgen um die Marssonde "Spirit" gekennzeichnet waren, die auf Grund technischer Probleme nur noch selten Daten an die Erde weitergegeben hatte, haben die Mitarbeiter der "NASA" endlich wieder Grund zum Feiern. Die Zwillingssonde von "Spirit", "Opportunity", ist letzte Nacht erfolgreich auf dem Mars gelandet. Auch die Probleme mit "Spirit" selbst scheinen nach neuesten Erkenntnissen der "NASA" nicht mehr unlösbar.
verkündete Rob Manning seinem Team aus Technikern um 9.05 Uhr PST, als die ersten Signale der Sonde "Opportunity" die Erde erreichten.
"Opportunity" landete in einer Region, die "meridianische Tiefebene" genannt wird. Diese liegt praktisch auf der gegenüberliegenden Seite des Mars und des "Grusev-Kraters", in dem vor drei Wochen die Zwillingssonde "Spirit" gelandet war.
In den kommenden Monaten besteht die Hauptaufgabe der beiden Roversonden darin, die Oberfläche und Steine rund um ihre Landeplätze zu untersuchen, um festzustellen, ob der Mars jemals eine wasserhaltige Umwelt bot und damit die Grundlage für die Entwicklung von Leben.
Der Präsident der amerikanischen Raumfahrtbehörde "NASA", Sean O' Keefe, sagte in einer Pressekonferenz:
bekannte sich ein Leiter der Abteilung für Weltraumwissenschaften.
Die vor drei Wochen zuvor gelandete Sonde "Spirit" hatte den Wissenschaftlern einige schlaflose Nächte beschert, als der Kontakt zum Rover am vergangenen Mittwoch abriss und seit dem nur noch hin und wieder sporadisch Informationen zur Erde gesendet wurden.
Einige Stunden vor der Landung der "Opportunity" meldeten die Missionsverantwortlichen jedoch Fortschritte im Verstehen und der Behandlung der Computer- und Kommunikationsprobleme mit "Spirit".
Ingenieure der "NASA" fanden einen verlässlichen Weg mit der Sonde zu kommunizieren und "Spirit"s Kreislauf von ständigen Neustarts des Bordcomputers im Laufe eines Tages zu durchbrechen.
"Spirit"s Antworten auf Befehle der Raumfahrtbehörde bestätigen die Theorie, dass die Probleme des Rovers mit den zwei "Flash-Speichern" und deren Software zusammenhingen. Diese "Flash-Speicher" werden beispielsweise auch in vielen handelsüblichen Digitalkameras verwendet, um Daten zu sichern, wenn diese nicht eingeschaltet sind.
erklärte Projektmanager Peter Theisinger. Er sagte jedoch voraus, dass noch wichtige Arbeit vor dem Team liege, bis das Problem behoben und die Mission fortgesetzt werden könne.
(ss); STVC-Meldung vom 25.01.2004; Quelle: "NASA" Press Releases
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