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"Opportunity" auf Erkundungsfahrt

Seit der Landung von "Opportunity" auf dem Mars ist inzwischen eine Woche vergangen. Jetzt durfte der Rover mit seiner Erkundungsmisson beginnen. Währenddessen müssen die Kosmonauten auf der ISS 2,4 Tonnen gerade angelieferten Nachschub ausladen.

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"Opportunity": Ausflug in die Weiten des Mars

Drei Wochen nachdem "Spirit" auf dem Mars landete, kam auch die Zwillingssonde "Opportunity" am 24.01.2004 auf dem Roten Planeten an. Eine Woche später konnte sie am Samstagmorgen ihre Erkundungsmission auf dem Mars endlich beginnen. Der sechsrädrige Roboter hatte - laut "NASA"-Angaben - nach dem Verlassen der Landerampe sofort festen Bodenkontakt.

In den ersten zwei Minuten bewegte sich die "Opportunity" drei Meter. Der Rover soll nun den Marsboden nach Spuren von Wasser untersuchen und weitere Bilder aufnehmen. Auf dem ersten Schwarz-Weißfoto sind Radspuren und das Landegerät zu sehen.

Vor zehn Tagen hatten Computerprobleme die "Spirit" lahmgelegt. Die "NASA"-Wissenschaftler hoffen, dass "Spirit" an diesem Wochenende seine volle Funktionalität wieder erlangt.

Der Orbiter "Mars Global Surveyor" entdeckte Minaralablagerungen in einem kleinen Krater in der "Meridiani Planum"-Ebene. Diese Entdeckung spielte eine große Rolle bei der Auswahl des Landeplatzes. Ob es sich wirklich um Eisenoxid handelt, konnte "Opportunity" mit einem Spezial-Spektrometer noch nicht genau feststellen. Eisenoxid bildet sich meistens, wenn Wasser vorhanden ist, etwa in heißen Quellen oder auf dem Grund eines Sees. Es kann sich aber ohne Wasser aus Lava bilden.

Währenddessen gab es auch auf der ISS viel Arbeit. Eine unbemannte russische "Progress M1-11" dockte am Samstag um 14:13 Uhr MEZ an. Das Manöver wurde automatisch gesteuert und verlief problemlos. Seit dem "Columbia"-Unglück, welches sich am 01.02.2004 zum ersten Mal jährt, ist Russland für die Versorgung der ISS zuständig. Die Kapsel brachte 2,4 Tonnen Fracht.

Neben frischem Obst, Privatpost und DVDs für die knapp bemessene Freizeit enthielt die Fracht auch 2 Puppen eines europäisch-russischen Forschungsprojektes. An den Puppen sollen die Auswirkungen von Weltraumstrahlung auf einzelne menschliche Organe gemessen werden.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,,00.html

(mb); STVC-Meldung vom 31.01.2004; Quelle: Spiegel Online [950 Aufrufe; 0 Kommentare]

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