Einen weiteren möglichen Hinweis auf frühere Wasservorkommen fand der US-Roboter "Opportunity" nun auf dem Mars. Auf Mikroskop-Bildern sind kugelrunde Sandkörner zu sehen. Sie sind vielleicht durch fließendes Wasser geschliffen worden.
sagte Steve Squyres, Chefwissenschaftler für die Instrumente an Bord der "NASA"-Robotor "Opportunity" und "Spirit",
Das Mikroskop an Bord der "Opportunity" hat Aufnahmen vom Marsboden gemacht, welche feinkörnigen Sand mit einzelnen gröberen Körnern zeigen.
Neben früherem fließendem Wasser kommen auch Vulkanausbrüche, welche das Gestein geschmolzen und in weitem Umkreis verteilt haben könnten, für die runden Sandkörner in Frage. Ebenfalls sind auf den Bildern Partikel mit unregelmäßigen Formen zu erkennen. Ken Herkenhoff vom astrogeologischen Team des "U.S. Geological Survey" erklärte:
Wenn zur Zeit eines Meteoriteneinschlages Wasser auf dem Mars war, könnte Gas in flüssiges Gestein gelangt sein und so Löcher und Blasen verursacht haben.
Um dies näher zu Untersuchen, planen die Techniker im "NASA"-Kontrollzentrum mit Hilfe der "Opportunity" ein Loch in den Marsboden zu graben. Hierzu müsste sich eines der sechs "Opportunity"-Räder drehen, während die anderen fünf stillstehen.
Das "Mini-TES" (Miniatur-Thermalemissions-Spektrometer) lieferte eine erste
"Spirit" erholt sich langsam aber sicher von den Computerproblemen in der Vergangenheit. Dessen Flash-Speicher wurde vier Tage lang getestet und sollte nun gelöscht und komplett neu formatiert werden.
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(mb); STVC-Meldung vom 07.02.2004; Quelle: Spiegel Online
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