Herzlich Willkommen im STVC!

Community-Menü

Brücke Chat Forum TrekBay Wer ist online?


Newsinhalt

"Mars Express" fotografiert den Olymp

Die europäische Sonde "Mars Express" hat wieder einmal atemberaubende Fotografien zur Erde übermittelt. Auf den Bildern ist der höchste Berg unseres Sonnensystems der "Olympus Mons" in bisher ungekannter Schärfe zu sehen. Außerdem kündigt die ESA eine Untersuchung zum Scheitern von "Beagle 2" an.

Titelgrafik zur News
Der Krater des Olympus Mons

Der "Olympus Mons" gilt mit seiner Höhe von 22 Kilometern als der größte Vulkan unseres Sonnensystems. Allein der Krater ist schon drei Kilometer tief.

Aus einer Höhe von 273 Kilometern machte "Mars Express" Bilder der Caldera des Vulkans. Sie sind mit einer von deutschen Wissenschaftlern entwickelten hochauflösenden Kamera (HRSC) in nie gekannter Schärfe gemacht worden.

Die Risse, welche entstanden, als die Caldera über der leeren Magmakammer zusammenstürzte, sind deutlich zu erkennen. Klicken Sie bitte http://www.spiegel.de/fotostrecke/0,5538,PB64-SUQ9MzczJm5yPTE_3,00.html, um sich drei Bilder von dem Krater anzusehen.

Die ESA hat nun den Roboter "Beagle 2" offiziell für verloren erklärt. Seitdem das in Großbritannien konstruierte Landegerät vor Weihnachten vom Mutterschiff "Mars Express" abgekoppelt worden war, fehlt von ihm jede Spur. Die europäische Raumfahrtagentur und der britische Wissenschaftsminister Lord David Sainsbury kündigten eine Untersuchung des Vorfalles an.

Zahlreiche Versuche, "Beagle 2" zu kontaktieren, schlugen fehl. Experten der ESA glauben, dass der Rover beim Aufprall auf die Marsoberfläche zerschellte. Das Landegerät sollte Wetterbedingungen auf unserem roten Nachbarn erforschen und den Boden nach Spuren früheren Lebens untersuchen. Die Entwicklung des Roboters kostete nach offiziellen Angaben 65 Millionen Euro.

Da es am wahrscheinlichsten ist, dass technische Teile versagten, soll sich die Untersuchung - laut Colin Pillinger, dem "Vater" von "Beagle 2" - auf diese Teile des Rovers konzentrieren, um ähnliche Fehlfunktionen bei künftigen Missionen zu vermeiden.

Die Untersuchungen werden alles andere als leicht werden, da "Beagle 2" keinerlei Vorrichtungen an Bord hatte, um Daten vom Landeanflug zur Erde zu übertragen.

Für weitere Informationen klicken Sie bitte http://www.spiegel.de/wissenschaft/weltraum/0,1518,k-4891,00.html.

(mb); STVC-Meldung vom 15.02.2004; Quelle: Spiegel Online [906 Aufrufe; 0 Kommentare]

Vorherige News: ["The Voyager Project"]

Nächste News: [Dominic Keating chattet mit Fans]


Newsarchiv

Grafik: Abschnitt: Newsarchiv





Copyright