International, interplanetar und ohne Interferenzen: Die geplante Demonstration von den Raumfahrtbehörden ESA und NASA zur Kommunikation zwischen "Mars Express" und "Spirit" funktionierte im Februar einwandfrei.
Im Februar gelang eine faszinierende Demonstration der Kommunikation zwischen dem "Mars-Express"-Orbiter der ESA und dem Roboter "Spirit" der NASA: Als der Orbiter über das Gebiet flog, in welchem "Spirit" derzeit arbeitet, leitete "Mars-Express" Befehle von der Erde an den Rover weiter und funkte Daten des Roboters an die Erde.
sagte der ESA-Projektleiter für "Mars-Express" Rudolf Schmidt und sprach von
Ebenso begeistert ist die "Spirit"-Missionsleiterin des "Jet Propulsion Laboratory" (JPL) der NASA in Kalifornien, Jennifer Trosper:
Diese geplante - Demonstration zeigt, dass die Solidarität bei der internationalen Erforschung des Weltalls unverzichtbar ist und die Flexibilität erhöht sowie Kapazitäten erweitert.
Der JPL-Projektleiter für die NASA-Komponenten von "Mars Express", Richard Horttor, freut sich über dieses gute Ergebnis:
Wie funktioniert diese Kommunitkation? Das "Spirit"-Betriebsteam im JPL übermittelt die Befehle für den Rover an das Europäische Raumflugkontrollzentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt. Dort werden sie übersetzt, damit "Mars-Express" sie verstehen kann. Nach der Übersetzung werden sie an den Orbiter der ESA gesendet. Damit ist dieser in der Lage, den Rover der NASA zu steuern. Im Gegenzug sendet "Spirit" Telemetriedaten mit Hilfe seiner Ultrahochfrequenzantenne an "Mars-Express". Nachdem dieser sie an das ESOC übermittelte, werden sie von dort an das JPL weitergeleitet.
Die ESA hat eine englischsprachige Seite zur Mission "Mars-Express" ins Netz gestellt. Diese können Sie
(mb); STVC-Meldung vom 16.02.2004; Quelle: ESA-Deutschland
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