Wegen schlechter Wetterbedingungen in Französisch-Guyana konnte die einzigartige Kometenmission "Rosetta" am Mittwoch nicht starten. Nun soll morgen, am Freitag, den 27. Februar 2004, ein neuer Startversuch unternommen werden.
Auftrag der Sonde "Rosetta" ist es, in zehn Jahren den Kometen "Tschuriumow-Gerassimenko" zu umrunden und auf ihm den Landeroboter "Philae" abzusetzten.
Mit "Rosetta" versuchen Wissenschaftler zum ersten Mal in der Geschichte der Raumfahrt auf einem Kometen zu landen. Die Mission kostet rund eine Milliarde Euro und soll Aufschlüsse über die Entstehung unseres Sonnensystems liefern.
Der Abschuss der "Ariane"-Rakete war wenige Minuten vor dem geplanten Starttermin am Mittwoch aufgrund starker Winde abgebrochen worden.
Ein Sprecher des Luft- und Raumfahrtunternehmens "EADS", die die Unterstufe der "Ariane 5" entwickelt hat, beteuerte, die Startverschiebung sei eine "professionelle Entscheidung" gewesen:
(ss); STVC-Meldung vom 26.02.2004; Quelle: Spiegel Online
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