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Erste Online-Kritiken zu "Azati Prime"

Die ersten Online-Kritiken zu der am Mittwochabend gelaufenen "Enterprise"-Episode "Azati Prime" fielen sehr unterschiedlich aus. Waren T'Pols Emotionen anrührend oder problematisch? Hatte Archer eine moralische Krise oder einen Moment der Kommandoschwäche? Es gibt keine Einigung.

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"Azati Prime"

- In seiner Kritik für "Section31" gab Mike Dunham der Folge die Note 1:

"Auf so vielen Gebieten war "Azati Prime" eine der besten Episoden dieser Staffel".

Besonders gefielen ihm die Xindi-Folterszene und der gut gefilmte Kampf am Ende der Folge. Dennoch verwirrten ihn T'Pols Emotionen und Archers Unwilligkeit, auf Daniels zu hören, verstärkten Dunhams Meinung, "dass er nicht das Kommando über ein Raumschiff führen sollte".

Die ganze Kritik finden Sie unter diesem Link.

- Deus von "TrekWeb" fand die Episode zerrissen und sagte, dass sie "unausgeglichen war, wie eine alte Frau, die schweres Gepäck auf ihrem Rücken transportiert".

Noch schlimmer als die Geschichte war allerdings, "dass die Kompetenz, Entschlossenheit und Intelligenz, die Archer und seine Crew zu zeigen begannen, in dieser Schlüsselepisode völlig fehlten".

Den ganzen Artikel finden Sie unter diesem Link.

- Michael Marek von "The Great Link" beschwerte sich, dass Archers Aktionen nicht sehr glaubhaft waren, aber er hofft, dass dieses Verhalten Teil einer Charakterentwicklung ist, die ihn dazu führt, die Art von Führern zu werden, die die Föderation gründen:

"Ich hoffe, dass ich in die Ereignisse dieser Folge nicht zu viel hineininterpretiere", merkte er dazu an.

Beeindruckt war er von den subtilen Charaktermomenten wie etwa als Archer Phlox bittet, Porthos mit Käse zu füttern oder T'Pols Zuneigung zum Captain.

Die ganze Episodenbesprechung finden Sie unter diesem Link.

- "The Apostle of God" von "The Synopsis Project" war der Ansicht, dass "Azati Prime" alle Elemente einer großartigen Folge, besonders im Bereich der Charakterentwicklung, besitzt:

"Wenn T'Pol die Brücke verlässt und ihren Bereitschaftsraum betritt, sehen wir, wie sie sich ihren Emotionen öffnet und psychisch leidet. Meiner Meinung nach ist dies der deutlichste Hinweis darauf, dass die Behandlung ihrer Krankheit immer ineffektiver wird. Sie reagiert nicht nach dem vulkanischen Muster, aber ihr Kampf ist so echt und wurde wirklich gut geschrieben".

Die ganze Kritik finden Sie unter diesem Link.

- Für Michael Hinman von "SyFy Portal" war die Episode eine der stärksten in der letzten Zeit. Die Regie war seiner Ansicht nach einem Kinofilm würdig und er lobte die Schwierigkeiten auf der "Enterprise", die sie nun vergleichbar mit den anderen "Star Trek"-Serien machen würden.

Für die ganze Besprechung folgen Sie bitte diesem Link.

- Richard Whettestone von "First TV Drama" zeigte seine Verachtung für die Folge, weil sie impliziert, dass "der inkompetente, emotional instabile 12-jährige Archer ganz allein für die Entstehung der Föderation verantwortlich ist".

Im Hinblick auf die Kontinuität ärgerte er sich darüber, wie die Xindi nachträglich in die "Star Trek"-Geschichte eingebaut wurden und wie andere Details in der vorher etablierten Zeitlinie geändert wurden. Seine größte Kritik richtete sich dennoch gegen Archer:

"Archer wusste, dass die Xindi die Menschen lebend brauchen werden, wenn sie die Sphären-Erbauer überleben werden, aber er sagt dies nicht dem Rest der Crew und er befiehlt ihnen auch nicht, zu versuchen, mit den Xindi zu reden; auch dann nicht, wenn er auf seiner Selbstmordmission ums Leben kommt. Archer gesteht sich selber ein, dass die Xindi vermutlich eine andere Superwaffe bauen werden.

Der Mann wird vermutlich sterben und er macht sich keine Gedanken, was als Nächstes passieren könnte. Nur an seinen Hund denkt er. Er erzählt Phlox, dass sein Hund ab und an ein wenig Käse haben kann".


Die ganze Episodenbesprechung finden Sie unter diesem Link.

(aw, STVC-Meldung vom 07.03.2004, Quelle: TrekToday)


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