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Hawking kippt eigene Theorie

Im Jahr 1976 formulierte Stephen Hawking eine Theorie, laut der ein Schwarzes Loch zwar Strahlung abgeben, diese jedoch keinerlei Informationen aus dem Inneren beinhaltet. Nun erklärte der bekannte Physiker, dass er Unrecht hatte.

Titelgrafik zur News
Schwarzes Loch, Zeichnung

Schon 1976 berechnete der Physiker Stephen Hawking, dass Schwarze Löcher Strahlung abgeben, die aber keinerlei Informationen aus dem Inneren beinhalte. Durch die so genannte Hawking-Strahlung verlieren kleinere Löcher rasch Masse, so dass sie schnell vollkommen zerstrahlen.

Hawking ging bei der Formulierung der Theorie von einer Kombination aus Allgemeiner Relativitätstheorie und Quantenmechanik aus. Die Vereinheitlichung dieser beiden Theorien ist jedoch trotz vieler Versuche bisher nicht gelungen.

Nun erklärt Hawking, dass er Unrecht hatte und kündigte an, seine neue Theorie über die mitteilsamen Schwarzen Löcher nächste Woche auf einer Tagung in Dublin zu veröffentlichen.

"Er hat uns die Nachricht geschickt: "Ich habe das Schwarze-Loch-Paradoxon gelöst und möchte darüber sprechen"",

so Curt Cutler vom Albert-Einstein-Institut in Golm bei Potsdam, der das Wissenschaftler-Treffen in Dublin leitet.

Allerdings betont Cutler, dass er keinen Vorabdruck gesehen habe. Da Hawking jedoch über eine hohe Reputation verfügt, bekam er trotz der späten Anmeldung in letzter Minute eine Stunde Redezeit für den 21. Juli.

Die Forscher warten nun gespannt auf den Vortrag Hawkings. Auf einem Seminar in Cambridge berichtete Hawking aber nur sehr lückenhaft von seiner neuen Theorie. Ein Teilnehmer meint:

"Möglicherweise war das, was er präsentierte, schon eine Lösung".

(mb); STVC-Meldung vom 19.07.2004; Quelle: Spiegel Online [1029 Aufrufe; 0 Kommentare]

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