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Weitere Online-Kritiken zur 'Enterprise'-Episode 'Daedalus'

Weitere Online-Kritken für die 'Enterprise'-Folge 'Daedalus', die vergangene Woche in den USA ausgestrahlt wurde,decken ein weites Spektrum ab: von totaler Begeisterung bis hin zu totaler Verachtung. Immerhin waren sich die meisten Kritiker darin einig, dass Bill Cobbs und Leslie Silva als Emory Erickson und Danica eine gute Vorstellung abgaben.

Michael Sheridan von Tail Slate gab 'Daedalus' relativ gut Noten. Besonders hob er die Darstellung von Cobbs und die Entwicklung von Ericksons Charakter hervor: "Die Scharfsinnigkeit ist es, was den Charakter von Erickson zum Funktionieren bringt. Sogar sein Verhalten gegenüber 'Trip' ist unter der Gürtellinie. Und es gibt keinen Ansatz, Erikson beliebt zu machen." Er sagte in seiner Kritik auch, dass er es nicht schade finde, dass 'Trip' und T'Pol ihre Beziehung hinter sich ließen.

Monkee von Monkee's Place gab der Episode auch eine gute Kritik: "Jede 'Star Trek'-Episode, die mich zum Weinen bringt, erntet meinen Respekt." Sie lobte auch "das solide Drehbuch, die guten Darstellungen und die bewegende Geschichte." Sie fand es schade, dass die Zuschauer nicht mehr über Quinn lernten, da dies Zuneigung der anderen Charaktere zu ihm stärker und die Bezüge zum Ikarus Mythos deutlicher gemacht hätte.

Michael Marek von The Great Link war begeistert von 'Daedalus' und gab ihr die Höchstnote. Für ihn war die Episode der Beweis, dass Charaktergeschichten auch ohne Kämpfe und viele Explosionen sehr effektiv sein können. Er lobte die Darsteller, besonders die Gaststars. Er merkte auch an, dass es dem Regisseur David Straiton mit Hilfe des gedämpften Lichts und den gut durchdachten Aufnahmen gelang, das Drama noch besser zu entwickeln und dass er so die Familienbande in den Vordergrund rückte und nicht die Technologie.

Für Bill Gordon von Sci Fi Pulse war die Folge von letzter Woche die schlechteste der gesamten 4. Staffel. Besonders kritisierte er, dass die Geschichte gehetzt wirkte, dass Scott Bakula zu überdreht schauspielerte und dass das Ende der Beziehung zwischen T'Pol und 'Trip' zu überstürzt wirkte.

Für Entil von Entil'zha ist das Drehbuch daran Schuld, dass die eigentlich gute Charakterstudie nicht ihr volles Potenzial entfalten konnte: "Man kann sich einfach vorstellen, dass diese Folge zu Zeiten von Kirk gespielt haben könnte", aber die Szenen seien "gefüllt mit schlechten Übergängen." Er hatte erwartet, dass man mehr über die Geschichte des Transporters erfahre. Für ihn war 'Daedalus' ein Beispiel für das Potential der Serie, das aber nicht vollständig ausgenutzt wird.

Mehr Kritiken finden Sie hier.

(aw, STVC-Meldung vom 23.01.2005, Quelle: TrekToday)


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