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Rick Berman spricht erstmals über das Ende von 'Star Trek: Enterprise'

Der ausführende Produzent von 'Star Trek', Rick Berman, äußerte sich heute erstmals zur Absetzung von 'Star Trek: Enterprise' nach der aktuellen vierten Staffel. Dabei nannte der die "Ermüdung des Franchise" als Grund für das Ende der Serie und er erwarte mindestens eine dreijährige Pause bis eine neue Serie starten könne. Außerdem sprach er auch über das Serienfinale von 'Enterprise'.

In einem Interview mit der 'USA Today' äußerte sich Berman zu der gestrigen Absetzung der Serie: "Es ist Tatsache, dass wir in den letzten 18 Jahren 624 Stunden 'Star Trek' gemacht haben... es gibt einen Punkt, an dem man jedoch ein Gefühl der Übersättigung erreicht. Es könnte gut sein, es für eine Weile brach liegen zu lassen um es zu verjüngen."

'Zap2It' zitierte Berman ebenfalls, der sagte, dass das Staffelfinale als Serienfinale gedacht gewesen sei und dass er die Gerüchte um einen möglichen Aufritt der 'Das nächste Jahrhundert'-Stars Marina Sirtis (spielte Deanna Troi) und Jonathan Frakes (spielte nicht kommentieren wolle. "Wir werden keine Überraschungen preisgeben", sagte er.

Obwohl viele Fans immer noch versuchen, 'Enterprise' zu retten, in dem die Serie an ein anderes Network oder die Syndication-Sender verkauft werden könne, sagte Berman, dass er nicht glaube, dass der Markt einen solchen Wechsel gestatten würde. "Erstausstrahlungen wurden derzeit meistens für Serien mit weit niedrigerem Budget als unseres verbannt", erzählte Berman. "Sie produzieren normalerweise in Kanada und sie haben ein nicht halb so großes Budget, wie 'Paramount' uns so großzügig zur Verfügung stellte."

'Das nächste Jahrhundert' startete ohne jedliche Sciencefiction-Konkurrenz, doch mittlerweile gibt es einen einzigen Sci-Fi Channel mit einer Aufstellung um mit 'Enterprise' in Konkurrenz zu treten - ohne die Wiederholungen frührer 'Star Trek'-Serien im Syndication oder Kabel zu erwähnen. Gary Levin meinte dazu, dass die Bekanntgabe zum Ende der Serie kurz nach dem Verkauf ins Syndication-TV kam. Der "Grund des Todes" war die Zuschauerzahl, die von 5,9 Millionen in der ersten Staffel auf 2,9 Millionen in der vierten Staffel fiel.

Bermen sagte des Weiteren gegeüber 'Sci Fi Wire', dass er nicht verstehe, warum die Quoten der Serie nach Weihnachten immer fallen, aber der Trend von 'Enterprise' sei im Allgemeinen ungewöhnlich. Er zeigte jedoch wenig Überraschung bezüglich der Entscheidung des Networks, da eine große Anzahl von Fans in dieser Staffel nicht eingeschlatet hätten.

In diesem Herbst wird es also erstmals nach 18 Jahren keine neuen 'Star Trek'-Episoden im TV zu sehen gehen. 'Paramount Network Television'-Präsident David Stapf beschrieb das Franchise als "ertragreich", obwohl es derzeit keine Pläne für einen neuen Film oder etwas Anderes gebe.

(ad); STVC-Meldung vom 04.02.2005; Quelle: TrekToday [1129 Aufrufe; 0 Kommentare]

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