Die Online-Kritken für die letzte 'Star Trek: Enterprise'-Folge 'The Aenar' fielen sehr unterschiedlich aus. Für einige war die Folge einer der besten Abschlüsse für einen Handlungsbogen, für die anderen war der Abschluss nicht ausgereift. Gute Noten von den meisten Kritikern bekamen aber Jeffrey Combs für seine Darstellung von Shran und Connor Trinneer für seine Veranschaulichung von 'Trip's Gefühlen.
"'The Aenar' ist weder eine schlechte noch eine besonders gute Folge', schrieb O.Deus von Trek Web. "Immerhin kann man von 'Enterprise' sagen, dass diese Serie es geschafft hat die Andorianer zu erkunden und man erfährt hier über dieses Volk mehr als in allen anderen 'Star Trek'-Serien.
Wo aber 'Babel One' und sogar 'United' die Grundlage für die Geburt der Föderation liefern, liefert 'The Aenar' für nichts die Grundlage. Die Folge verliert ihren dramaturgischen Fokus." Die Darstellung von Jeffrey Combs wurde von ihm als gut bewertet, aber die Trip/T'Pol Handlung war "langweilig und ärgerlich".
Für Erik Dardan Ymeraga von Section31 bezeichnete 'The Aenar' als einen "Triumph der Charaktere". Besonders gefielen ihm das Drehbuch und die Darstellungen von allen Beteiligten.
Er fand es auch gut, wie man einen ersten Eindruck von der romulanischen Kultur gewann und wie es Archer gelang den Ersten Kontakt mit der isolierten andorianischen Unterart herzustellen. Obwohl die Handlung Schwächen aufwies, machten die starken Charakterdarstellungen dies wieder gut.
Michael Sheridan von Tail Slate war von der Folge nicht sonderlich beeindruckt, aber er fand sie immerhin besser als die ersten beiden Teile der Trilogie. Gut gefiel ihm die Entwicklung der andorianischen Gesellschaft, aber die Nebenhandlung mit Trip und T'Pol fand er nicht gelungen.
"Trips ganzer Charakter dreht sich plötzlich um diese Beziehung und das ist traurig. Zumindest für T'Pol war diese Beziehung nützlich, da sie es ihr erlaubte ihren kalten, logischen Charakter zu erweitern. Sie war dadurch in einem Konflikt gefangen. Aber für Trip bringt diese Beziehung nichts. Er lernt nichts daraus oder wächst an dieser Erfahrung. Die Handlung gibt ihm nichts und jetzt machen sie ihn zu diesem schwachen Typen, der sich dazu entscheidet wegzulaufen. Das ist wirklich sehr pathetisch."
Entil von Enttil'zha hielt 'The Aenar' für die schlechteste Episode der Trilogie. Dennoch gefielen ihm die tollen Effekte und die Vertiefung von Shrans Charakters.
Obwohl die meisten Kritiker die charakterlichen Entwicklungen innerhalb der Folge lobten, war er der Meinung, dass diese Folge ein Zeichen war, dass Archer, Tucker und T'Pol in den Mittelpunkt gestellt und dass die anderen Charakter vernachlässigt werden.
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