Die Kritiken für 'Divergence', der letztwöchigen Episode von 'Star Trek: Enterprise', fielen nicht so positiv aus wie für 'Affliction', den 1. Teil des Zweiteilers. Auch die schauspielerische Leistungen einiger Darsteller kam bei den Onlinekritikern nicht gut an. Des Weiteren konnte die Auflösung der Fragen aus 'Affliction' nicht auf ganzer Linie überzeugen.
"'Divergence' wird diejenigen enttäuschen, die eine gleichgute Geschichte wie in 'Affliction' erwarten", schrieb 'Phlox' von Save Enterprise. Die Episode "vermeidet einige der Konsequenzen, die aus den Handlungen der Charaktere hervorgehen." Er ist der Ansicht, dass Reeds Schuld bei dem Verrat an Archer zu leicht gehandhabt wurde. "Die Handlung um die Klingonen endet (unabsichtlich?) in totalem Wahnsinn." Auch das Technogebabbel in der Handlung trägt dazu bei, dass die Handlung "sehr verwirrend endet und viele Fragen offen lässt." Er fand aber die Darstellung von John Billingsley (spielt Dr. Phlox) sehr gut.
'O.Deus' von Trek Web fand es schade, dass 'Affliction' und 'Divergence' nicht als ein Fernsehfilm ausgestrahlt wurden. Er emfand die Auflösung des Zweiteiles aber dennoch "liebenswürdig". Sein Augenmerk legte er aber auf die starke Handlung um Phlox und die tollen Effekte, als die 'Columbia' ihre Schilde um die 'Enterprise' ausdehnte. Das moralische Dilemma von Reed "wird gut gespielt, auch wenn es nicht ganz so packend ist, wie es sein sollte und die Handlung um den klingonischen General und seinen Sohn ist hoffnungslos." Aber die Hinweise auf 'Raumschiff Enterprise' und die lebendigen Actionszenen machten die Episode unterhaltsam für ihn.
Auch für 'Entil' von Entil'zha fiel 'Divergence' im Vergleich zu 'Affliction' ab. "Der Schluss beinhaltet eine seltsam schlechte schauspielerische Leistung von Bakula. Zum größten Teil waren die Lösungen der meisten Handlungsstränge schon in diesen selbst vorhanden: Die 'Enterprise' würde ihre Maschinenprobleme überleben, Reed würde mehr oder weniger bestraft werden, das Klingonenproblem würde so gelöst werden, dass es zu 'Raumschiff Enterprise' passt und Sektion 31 würde eine Schattenorganisation innerhalb des Geheimdienstes der Sternenflotte bleiben." Er fand, dass die Actionszenen gut gemacht waren, wunderte sich aber, dass Reeds Aktionen nicht mehr Konsequenzen hatten.
Michael Sheridan von TailSlate beschrieb die Lösung des Handlungsbogens um die Klingonen als "das erste richtige Fan-Konzept innerhalb einer 'Star Trek'-Episode." Er fand es gut, dass man Hintergrundinformationen zu Sektion 31 bekam, aber er hätte sich gewünscht, dass man mehr erfahren hätte, wie Reed mit Sektion 31 in Kontakt kam. "In Ordnung, die Handlung wirkt ein wenig zerfahren. Der Grund, warum sich Sektion 31 mit den Klingonen eingelassen hat, war ein wenig schwer zu schlucken. Und die Handlung um 'Trip' und T'Pol wird nicht wirklich besser und ich würde mir wünschen, dass sie einfach fallengelassen wird."
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