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Schlechte Online-Kritiken für die 'Star Trek: Enterprise'-Episode 'Bound'

Die 'Star Trek: Enterprise'-Episode 'Bound' bekam einige der schlechtesten Kritiken der ganzen Serie. Besonders kritisiert wurde die Handlung und das Verhalten der Männer, das selbst unter dem Einfluss der Pheromone unentschuldbar ist. Positiv bewertet wurde nur die Hommage an 'Raumschiff Enterprise'.

Für O.Deus von TrekWeb war das Einzige, was 'Bound' noch rettete, die Regie und die Produktion der Folge. "Ich denke, dass wir UPN dafür verantwortlich machen könnten, weil sie die Produzenten dazu drängen, Sex dazu zu benutzen, die Serie zu verkaufen, aber das wäre im besten Fall eine Vereinfachung der Situation.

Diejenigen, die die Serie unterstützen, werden in 'Bound' eine Hommage an 'Raumschiff Enterprise' sehen. 'Immer die Last mit den Tribbels' [aus 'Deep Space Nine'] war eine Hommage an 'Raumschiff Enterprise', weil die Folge das einfangen konnte, was die Serie beliebt machte und es in die heutige Zeit transportierte. 'Bound' hingegen hat eine Handlung, die für Zuschauer ist, die zu dumm sind für Erwachsenengeschichten und sich ansonsten 'American Idol' [die amerikanische Verion von 'Deutschland sucht den Superstar'] ansähen."

Michael Sheridan von TailSlate fand die Folge zwar nicht überragend, aber auch nicht grottenschlecht. "Wenn man das alberne Verhalten der Männer vergisst, dann ist die Folge nicht so schlecht. Ich sage dies, weil sie es schafft, etwas Positives in Bezug auf die Beziehung von T'Pol und 'Trip', gegen die ich mich schön öfters ausgesprochen habe, zu tun."

Weil die Orioner bisher in allen 'Star Trek'-Serien vernachlässigt wurden, fand er es gut, einen Einblick in das Syndikat zu gewinnen. "Keine ersten moralischen Probleme oder ausführliche Konzepte, nur eine Spaßepisode," war sein Resümee.

Chris von Xenoclone konnte an 'Bound' überhaupt nichts Positives finden. "Während das Konzept, dass Frauen ihre Gesellschaft durch ihre Pheromone kontrollieren lustig ist und glaubwürdig, fehlt es den Gegnern der Crew an der Intelligenz, um sie wirklich gefährlich zu machen. Stattdessen kommen sie wie High-School-Cheerleaders daher, die von nichts eine Ahnung haben."

"Ich kann mich an keine neuere 'Star Trek'-Episode erinnern, die soviel unausgesprochenen Sexismus enthielt", schrieb Bernd Schneider von Ex Astris Scienta. Während er den Anblick der drei orionischen Frauen genoss, hatte er das Gefühl, dass die Erklärung, dass die orionischen Männer in Wahrheit die Sklaven sind, "zu spät kam und zu trivial war um noch irgendetwas zu ändern". Vor allem weil die Zuschauer es schon seit so langem gewöhnt sind, dass die orionischen Frauen auf Sklavenmärkten angeboten werden.

Mehr Kritiken zu 'Bound' können Sie bei TrekToday finden.

(aw, STVC-Meldung vom 23.04.2005, Quelle: TrekToday)


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