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'Discovery'-Start erneut verschoben

Die Wiederaufnahme der bemannten Raumfahrt steht für die US-Raumfahrtbehörde NASA unter keinem guten Stern: Erneut musste der Start des Space-Shuttles Discovery verschoben werden. Jetzt soll er erst im Juni erfolgen.

Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA teilte mit, das die 'Discovery' nicht wie geplant im Mai, sondern erst im Juli starten wird. Begründet wurde dieser Schritt mit Problemen am neu konstruierten Außentank, welche erst in der vergangenen Woche festgestellt worden waren. Zuvor war der Start bereits vom 15. auf den 22. Mai verschoben worden.

Die Experten der NASA wollen unter anderem prüfen, was für eine Gefahr von Eis- und Schaumstoffstücken ausgeht, die sich beim Start vom Außentank lösen und gegen die Raumfähre prallen könnten. Das 'Columbia'-Unglück im Februar 2003, bei dem sieben Astronauten ihr Leben verloren, hatte eine solche Ursache. Es wird überlegt, ob am Tank der 'Discovery' ein zusätzliches Heizelement angebracht werden kann, um einer Vereisung entgegen zu wirken, kündigte die NASA an.

Seit dem Absturz der 'Columbia' sind die Space-Shuttles nicht mehr gestartet und generalüberholt worden um Sicherheitsauflagen zu erfüllen, die eine unabhängige Kommission nach dem 'Columbia'-Absturz erteilt hat. Doch bislang sind erst 8 von 15 dieser Sicherheitsauflagen erfüllt.

(mb); STVC-Meldung vom 29.04.2005; Quelle: Spiegel-Online [942 Aufrufe; 0 Kommentare]

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