John Billingsley (spielt Dr. Phlox in 'Star Trek: Enterprise') sprach in einem Interview mit dem Magazin 'Dreamwatch' darüber, dass er mit dem Finale der Serie 'These Are The Voyages...' nicht zufrieden sei. Es fühle sich seiner Meinung nach mehr wie "eine Episode von 'Das nächste Jahrhundert'" an.
In dem Interview sagte Billingsley, dass er froh sei, dass die Phaserkämpfe nun vorbei seien. Er genoss es zwar, mit Jonathan Frakes (spielte William Riker in 'Das nächste Jahrhundert') und Marina Sirtis (spielte Deanna Troi in 'Das nächste Jahrhundert') zu drehen, aber fand, dass die Episode, die sich auf Riker und Troi konzentriere, "sich mehr als eine Episode von 'Das nächste Jahrhundert' anfühlt als eine von 'Enterprise', ganz zu schweigen von dem Finale von 'Enterprise'".
Billingsley sprach auch über die Episode 'Terra Prime', die vor dem Finale 'These Are The Voyages...' ausgestrahlt wird. "Die 'Enterprise'-Crewmitglieder stehen im Hintergrund, während der Captain versucht, einen Raum voller Außerirdische davon zu überzeugen, einen 'Föderationsvertrag' oder so etwas Ähnliches zu unterschrieben", sagte Billingsley über seine Arbeit in der Folge.
Er fügte an, dass Archer noch eine Rede darüber halte, was es bedeuten könne, ein Teil der Föderation zu sein. Billingsley sagte auch, dass obwohl die Außerirdischen die Rede beklatschten, er es gerne gesehen hätte, wenn sie ihre Zustimmung anders ausgedrückt hätten als die Menschen.
"Ich hatte oft das Gefühl, dass es unserer Serie nicht gelungen ist, das richtig Mysteriöse an den Außerirdischen mitzuteilen. Das Fernsehen leidet unter der Unfähigkeit die theatralische Kunstfertigkeit vollständig umzusetzen, da es nicht genug Geld und Zeit dafür gibt. Und weil 'Enterprise' nur drei Millionen Zuschauer hat und nicht 13 Millionen haben wir weniger Geld und Zeit zur Verfügung als am Anfang."
Billingsley sagte auch, dass er gegen den übermäßigen Gebrauch von Action und Gewalt war und dass er es sich gewünscht hätte, dass er die Autoren dazu hätte zwingen können, zehn Episoden am Stück zu schrieben, in denen kein Waffenfeuer vorgekommen wäre.
Die letzte Episode, die er zwar kritisiert, weil sie sich auf Tucker, Riker und Troi konzentriere, fand er dennoch toll, weil er es mochte, mit Jonathan Frakes und Marina Sirtis zusammenzuarbeiten. Der letzte Drehtag war für ihn wie in der High-School, "nur dass ich diesmal berühmt war... jeder unterschrieb Drehbücher und machte Fotos, alle tauschten Adressen und Telefonnummern aus."
Mehr Auszüge aus dem Interview finden Sie bei Sci Fi Pulse.

