Den meisten Kritikern gefiel der 'Enterprise'-Zweiteiler'In A Mirror, Darkly', der letzte und diese Woche in den USA ausgetrahlt wurde. Obwohl es die üblichen Probleme mit der Kontinuität gab und es schwer war, die Gags auch für Nicht-Fans von 'Raumschiff Enterprise' verständlich zu machen, bekamen die meisten Darsteller Lob für ihre Energie und ihren Enthusiasmus mit dem sie ihre finsteren Gegenstücke spielten.
Für Ian J. Slater von The Great Link wogen die Probleme mit der Kontinuität nicht so schwer, da er der Meinung ist, dass sich diese bei Episoden über das Spiegeluniversum nicht vermeiden ließen. "Nachdem man diese Voraussetzung akzeptiert hat, macht es sehr viel Spaß den 'dunkleren' Version unserer geliebten Charatkere dabei zuzuschauen wie sie versuchen an die Macht zu kommen.
Die Episoden im Spiegeluniversum bieten eine genauso denkbare Version der Zukunft, wie die idealisierte Zukunft von Roddenberry. Ich muss zugeben, dass die Tatsache, dass die Machtstrukturen sich jeden Moment ändern können und dass alle auf sich aufpassen müssen, dazu beitrug, dass die Episode sehr unterhaltsam war."
Für Bill Gordon von Sci Fi Pulse ist 'In A Mirror, Darkly' "ohne Frage die beste Folge von 'Enterprise'. Die Folge ist nicht ohne Probleme, aber so vieles ist richtig, dass es kleinkariert wäre darauf hinzuweisen, was nicht ganz so gut ist." Für ihn war das Drehbuch "straff und auf den Punkt", die Geschwindigkeit "unerbittlich" und wegen den energiegeladen Darstellungen der Schauspieler fand er es schade, dass die 'realen' Charaktere nicht mehr wie ihre Gegenstücke sind.
"Nun es war toll, nicht wahr? War es die beste 'Enterprise'-Episode?", schrieb Guy Gardener von Trekpulse. Er hatte eigentlich die Erwartung, dass die Folge sehr klischeehaft werden würde, da er erst vor kurzen eine ähnliche Spiegel-Charakter-Episode von 'Charmed - Zauberhafte Hexen' gesehen hatte, "aber nichts ist cooler als ein Raumschiff der 'Constitution'-Klasse, dass sich darauf vorbereitet zu kämpfen."
Er war einer von vielen Kritikern, die der Meinung waren, dass die Serie vielleicht hätte gerettet werden können, wenn sie immer im Spiegeluniversum gespielt hätte. Er mochte auch die freimütige Sexualität, den gereizten Forrest und wie "Dominic eine olympische Goldmedaille für hämisch lächeln bekommen könnte".
David J. Nixon von Sci Fi Universe sagte, "wenn die Autoren nach 'Aufbruch ins Unbekannte' mit 'In A Mirror, Darkly' gestartet wären, hätten wir alle gesungen 'noch sieben Jahre mehr'... Es ist ironisch, dass 'Enterprise' nun am Ende so gut wird."
Er war auch der Meinung, dass diese Spannung von Anfang an der Serie gut getan hätte. "Wir hätten wirklich gerne mehr über diese Charaktere gelernt, weil sie so reiche Hintergrundinformationen gehabt hätten. Wir hätten keine Beschwerden über zweidimensionale Charaktere, die nie etwas zu tun haben, gehabt." Er war auch von den Special-Effects begeistert, besonders "der organisch inspirierte Gebrauch des tholianischen Netzes" hatte es ihm angetan.
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