Der zweite Teil des 'Enterprise'-Doppelteilers 'In A Mirror, Darkly' erhielt nicht ganz so gute Kritiken wie der erste Teil. Einige Kritiker dachten, dass es besser gewesen wäre, nur eine Episode über das Spiegeluniversum zu drehen, während andere der Meinung waren, dass zwei Episoden nicht ausgereicht haben, um alle Themen, die von der Handlung angedeutet wurden, auszuleuchten.
Bill Gordon von Sci Fi Pulse fand die Episode gut, aber auch unbefriedigend. "Dieses Thema hätte in drei Episoden behandelt werden müssen. Die Geschichte, die letzte Woche mit einem epischen Gefühl begonnen hatte, wirkte diese Woche ein wenig zusammengestaucht und gehetzt." Der Kampf mit den Gorn schien für ihn "mehr ein Geschenk für die Fans zu sein als ein wichtiger Teil der Geschichte." Am meisten beunruhigte ihn das Ende. "Die Tatsache, dass die 'Defiant' nicht zerstört wurde schafft ein großes Kontinuitätsproblem. Wenn das Terranische Imperium der Archer-Ära Zugang zu einer Technologie des 23. Jahrhundert gehabt hätte, dann hätte es zu der Zeit als es Kirk & Co. auf die 'I.S.S. Enterprise' verschlug, auf der Technikstufe von 'Das nächste Jahrhundert' sein müssen."
"Insgesamt war diese Episode genauso unterhaltsam wie die von letzter Woche", schrieb Entil von Entil'zha. "Es ist nicht erstaunlich, dass viele Fans von dem Material begeistert waren. Diese Art von Humor hat der Serie allzu lang gefehlt."
"Das war Spaß. Richtiger Spaß," schrieb Ian J. Slater von The Great Link. Obwohl er ein wenig von dem verrückten Archer enttäuscht war, liebte er die machthungrige Sato, den schäbigen Phlox, den tollen Start der 'Defiant' "und die tolle Gornjagd!! Wenn die letzte Episode von 'Enterprise' ein Tribut an die 'Star Trek'-Fans wird, dann war dieser Zweiteiler ein Tribut an die alten Science Fiction Klassiker: Teuflische Zwillinge, despotische Reiche, Strahlenjungs, Eidechsenmänner, Springen zwischen den Dimensionen."
Michael Marek, der andere Kritiker von The Great Link fand den zweiten Teil nicht so gut wie Teil 1. "Die Episode gibt uns weder eine Handlung, die mit dem etablierten Kontinuum harmoniert, noch Charakter, die als Protagonisten taugen. Wie ich schon beim ersten Teil bemerkte, ist das Einzige wodurch dieser Zweiteiler funktionieren würde eine moralische Botschaft. Diese Episode enthielt davon nicht viel. Auch profitierte sie nicht von dem Gefühl nach so langen Jahren wieder einmal an Bord eines Raumschiffes des Constitution-Klasse zu sein." Obwohl er die Kameraarbeit und einige der Charaktere mochte, hatte er nicht das Gefühl, dass es der Folge gelungen war die Magie von 'Raumschiff Enterprise' einzufangen.
Erik Dardan von Section31 war der Ansicht, dass die Folge einem unvorteilhaften Trend von 'Enterprise' folgte. So gelang es bisher keiner Folge, die die Lösung für einen Handlungsbogen war, so überzeugend zu sein wie ihre Vorgängerin. Er hatte das Gefühl, dass in der Rede von Archer an die Crew der 'Avenger' und in der Interaktion zwischen Soval und T'Pol durchaus Brillanz steckte, aber "anders als der erste Teil konnte diese Folge nicht auf einen Punkt kommen... die Gorn kommen vor, ohne dass es einen logischen Grund dafür gibt, und führen zu einer 10minütigen Actionsequenz, die absolut irrelevant ist für die Handlung."
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