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Berman, Braga und Frakes äußern sich zum Ende von 'Enterprise'

Da 'Enterprise' zu Ende geht, äußern immer mehr Personen ihre Meinung zur Absetzung der Serie und dem Schicksal von 'Star Trek' - so auch der ausführende Produzent Brannon Braga, Schauspieler Jonathan Frakes (William Riker in 'Das nächste Jahrhundert') und Rick Berman.

Braga machte sich Gedanken über die Ironie dahinter, dass das Franchise erst einmal von der Bildfläche verschwinden müsste um wiederzukommen. Der Produzent und Star des Fan-Projektes 'New Voyages', James Calwey, hingegen meinte, er hoffe in Zukunft auf eine Zusammenarbeit von Fan-Produktionen und 'Paramount'.

Jonathan Frakes, der einen Gastauftritt im Finale von 'Enterprise' hat, sagte, die Absetzung der Serie mache ihn zwar traurig, aber "natürlich bin ich der ewige Optimist, also glaube ich, es ist noch nicht vorbei". Laut Rick Berman brachten Brannon Braga und er Riker und Deanna Troi auf die 'Enterprise', um den Kreis zu schließen und eine gewisse Kontinuität zwischen 'Enterprise' und den anderen 'Star Trek'-Serien zu kreieren.

"Wir waren hier 18 Jahre lang", sagte Frakes als er sich die Sets ansah, die an der selben Stelle standen wie die von 'Deep Space Nine' und 'Raumschiff Voyager'. "Dieser ganze Gebäudetrakt ist der 'Star Trek'-Trakt und war es 18 Jahre lang. Also wird die nächste Sendung, die hier gedreht wird, alle unsere Geister am Hals haben."

Außerdem bemerkte er, dass er und Sirtis (spielte Deanna Troi in 'Das nächste Jahrhundert') einen Großteil des Personals von 'Enterprise' kannten, weil es dieselben Leute waren, die auch bei 'Das nächste Jahrhundert' gearbeitet hatten.

"Ungefähr 20 von uns haben ohne Unterbrechung die letzten 18 Jahre lang für 'Star Trek' gearbeitet", sagte Berman. "Die Tatsache, dass diese Familie zerbricht, ist der Teil, der für mich am schwersten ist."

Braga meinte, dass 'Star Trek' erfolgreiche Autoren hervorbringe, weil die Sendung anspruchsvoll sei. Wann die Serie je auf den Bildschirm zurückkehren würde, konnte er nicht sagen. "Die wichtigste Frage, die man mir immer gestellt hat, ist: 'Warum ist 'Star Trek' so ausdauernd und beliebt?'. Jetzt fragt man mich: 'Warum verschwindet 'Star Trek'?'." Das Franchise ermüde sich nach so vielen erfolgreichen Jahren, was er als paradox bezeichnete.

"Viel wichtiger als der Abschied von einer wenig beachteten Sciencefiction-Serie ist folgende Tatsache: Wenn 'Enterprise' diesen Freitag endet, wird das das erste Mal seit 1987 sein dass es kein neues 'Star Trek' im Fernsehen gibt", schrieb die 'Washington Post' etwas pessimistischer. Der Artikel beschäftigte sich vor allem damit wie die Charaktere und Themen sich über die Jahre hinweg veränderten.

Schwarz sieht die Zeitung auch für den von Berman oft erwähnten elften 'Star Trek'-Film. "Verwaiste Projekte haben in Hollywood für gewöhnlich keine besonders lange Lebensspanne", meint Journalist Frank Ahrens.

Den Original-Artikel der 'Washington Post' finden Sie hier.

(kr, STVC-Meldung vom 11.05.2005, Quelle: TrekToday)


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