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Manny Coto hatte Pläne für eine fünfte Staffel von 'Star Trek: Enterprise'

Der mit-ausführende Produzent von 'Star Trek: Enterprise', Manny Coto, sprach in einem Interview mit dem 'Star Trek Magazine' darüber, dass eine fünfte Staffel der Serie an 'Demons' und 'Terra Prime' angeknüpft hätte und gezeigt hätte, wie die Föderation Wirklichkeit wurde.

"Wenn wir eine fünfte Staffel bekommen hätten, dann hätte sie von der Gründung der Föderation gehandelt. Wir hätten neue Mitglieder gefunden, die bereit gewesen wären, der Föderation beizutreten und wir hätten gesehen, wie alles zusammenkommt," sagte Coto in dem Interview.

Einer seiner unerfüllten Wünsche in der vierten Staffel war eine Rückkehr zur Wolkenstadt von Ardana aus der 'Raumschiff Enterprise'-Episode 'Die Wolkenstadt'. Dieser Besuch "wäre wahrscheinlich die Anfangsepisode der fünften Staffel geworden. Es bricht mir das Herz... wir hatten einfach nicht genug Episoden."

Obwohl Coto von vielen Fans dafür geehrt wurde, dass er wieder zu den Wurzeln von 'Star Trek' zurückkehrte und viele Verweise auf 'Raumschiff Enterprise' in die Serie einbaute, schlug Coto vor, dass diese Formelhaftigkeit vielleicht genau der Grund war, warum die Einschaltquoten von 'Enterprise' nicht stiegen.

"'Star Trek' gibt es in dieser Form schon seit 18 Jahren und es ist immer das gleiche alte Format. Wir sind auf der Brücke, da ist der Captain und es gibt die gleiche Art von Crewzusammensetzung und Interaktion. Wenn etwas Neues daherkommt, wie etwa der neue 'Kampfstern Galactica', kann ich das Bedürfnis sehen einzuschalten und zu erleben, was es sonst noch Neues da draußen gibt."

Coto wurde auch gefragt, ob seiner Meinung nach 'Raumschiff Enterprise' auf die gleiche Art wie 'Kampfstern Galactica' neugemacht werden sollte. Eine Ide,e die jüngst vom 'Babylon 5'-Erfinder J. Michael Straczynski vorgeschlagen wurde. Coto sagte dazu: "Es ist keine Frage, dass eine Neuauflage von 'Raumschiff Enterprise' Spaß machen würde, aber es würde einen auch unnötigerweise einer Menge von Möglichkeiten berauben. Meiner Ansicht nach wäre es das Beste, wenn man ins 25. Jahrhundert gehen würde. Ich würde in die Zukunft gehen und es mit einem offenen Ende ausklingen lassen."

"Ich wäre bereit dazu, wieder einmal an 'Star Trek' zu arbeiten, wenn das jemals eine Option werden sollte. 'Star Trek' ist diejenige Serie, die mich dazu brachte, Sciencefiction zu lieben. Daher bereue ich es nicht für einen Moment, an 'Star Trek' mitgearbeitet zu haben."

Coto bekräftigte, dass nach seinem Gefühl die Episoden 'Demons' und 'Terra Prime' das richtige Finale von 'Enterprise' seien. Aber er fügte noch an, dass die Serie durch 'These Are the Voyages...' eigentlich zwei Enden hat. Für ihn begann die vierte Staffel mit 'Home', wo die Xenophobie, die Dr. Phlox und anderen Außerirdischen entgegenschlägt, untersucht wurde. Daher findet er es ironisch, dass diese Ereignisse, die später zu denen in 'Demons' führten, unmittelbar mit dem Anfang der Vereinten Föderation der Planeten zusammengenommen wurden.

Den englischsprachigen Artikel finden Sie bei Sci Fi Pulse

(aw, STVC-Meldung vom 11.06.2005, Quelle: TrekToday)


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