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Connor Trinneer nicht überrascht von der Einstellung von 'Enterprise'

Connor Trinneer (spielte 'Trip' Tucker in 'Star Trek: Enterprise') sprach vor kurzem in einem Interview mit dem britischen 'SFX Magazine' darüber, dass er das Ende der Serie schon ein Jahr vor dem eigentlichen Aus erahnt habe.

"Die Gerüchte begannen in unserem dritten Jahr und ich war mir ziemlich sicher, dass wir ein viertes Jahr bekommen würden und ich war mir ziemlich sicher, dass dies das letzte sein würde. Denn wenn du das fünfte Jahr machst, dann machst du sieben Jahre, denn es ergibt keinen Sinn nur fünf Jahre zu machen," sagte Trinneer in dem Interview mit Ian Berriman.

"Du weißt, dass du im Syndication bist und dass du dein Geld einbringen musst. Wenn sie nicht wirklich hinter der Serie stehen, dann setzten sie sie ab, so war zumindest mein Gedankengang und sie machten es so. Wir waren ein wenig aufgeregt, weil unser neuer Ausstrahlungstermin am Freitagabend uns bessere Zahlen brachte und es gab ein paar Dinge, die die Leute ein wenig hoffen ließen, dass es die Möglichkeit gab, ihre Jobs zu behalten. Aber ich denke, dass das Schreiben am Ende des dritten Jahres mit dem Rücken zur Wand stand."

Obwohl Trinneer traurig über das Ende der Serie war, fügte er an, dass er auch eine Menge durch 'Enterprise' gelernt habe. "Ich verlasse 'Enterprise' in dem Wissen um meine Fähigkeiten und mit der Selbstsicherheit, dass ich mich nicht darum sorge, wem ich gegenüberstehe, denn ich werde es schon machen und das ist ein tolles Gefühl."

"Ich habe das Gefühl, dass ich vier Jahre lang durch eine 'Schauspielschule für die Kamera' gegangen bin und ich gehe raus mit der totalen Sicherheit, dass ich weiß, was ich tue und das ist ein gutes Gefühl, weil es dich dazu bringt, interessante Entscheidungen zu treffen. Und ich persönlich denke, dass ich während der vier Jahre zu einem reiferen Mann wurde. Mein Leben ist jetzt total anders. Ich bin verheiratet und wir bekommen ein Kind. Als ich damals zur Serie kam, lebten ich und meine damalige Freundin, die nun meine Frau ist, in einer Wohnung mit einem Schlafzimmer in Hollywood..."

Da er eine so tolle Zeit bei der Serie hatte, ist es kein Wunder, dass Trinneer die Arbeit und seine Kollegen vermisst. In dem Interview lobte er aber nicht nur seine Mitschauspieler, sondern auch Manny Coto. "Ich denke, dass Manny Coto ein äußerst talentierter Mensch ist und er setzte sich sehr dafür ein, dass einige seiner Ideen in die Serie eingebracht wurden. Und ich denke, dass auch dies der Grund war, warum er geholt worden war. Wir hatten neuen Auftrieb durch ihn."

"Seine Fixierung auf die Serie war toll. Und ich denke, dass dies besonders Brannon [Braga] befreite, da er nun nicht mehr das Gefühl hatte, alles überwachen zu müssen und ein wenig loslassen und einige tolle Sachen machen konnte, ohne dauernd Babysitten zu müssen."

Das komplette Interview mit Connor Trinneer finden Sie auf SFX.

(aw, STVC-Meldung vom 26.06.2005, Quelle: TrekToday)


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