Dominic Keating (spielte Malcom Reed in 'Star Trek: Enterprise') sprach in einer australischen Radiosendung darüber, wie sehr ihm die Arbeit an der 'Star Trek'-Serie Spaß gemacht habe und darüber, was er in der Zeit nach dem Ende der Serie gemacht hat.
"Ich hatte viel Spaß in den vier Jahren bei 'Star Trek'... es war ein Spielplatz. Wir hatten großartige Darsteller und eine tolle Crew. Ich vermisse den Job wirklich", sagte Keating den Moderatoren von Radio 2.
Keating bezeichnete das Schauspielern bei 'Star Trek' als aufregend und er beschrieb seine Eindrücke, als er auf dem Gelände 8 von 'Paramount' ankam um zu filmen. "Jede Woche gehst du da rein und sie verändern auf wundersame Weise einen halben Hektar in einen Komet oder einen Dschungel mit Wasserfall. Für und war es der Höllenplanet."
Keating sagte auch, dass das Budget hoch war. Wie "bei einem kleinen Film und das jede Woche". Der Film 'Trekkies' gab ihm "einen guten Einblick darin, wie die Fans ticken". Er scherzte, dass er aber sicher niemals zu diesem Zahnarzt gehen werde.
Nichts konnte ihn aber darauf vorbereiten, wie extrem das Fandom seien konnte. Er merkte das erst bei seiner ersten Convention in Phoenix, wo einige Fans bei sehr heißem Wetter in voller Klingonenmontur auftraten. Als er von den Moderatoren gefragt wurde, ob er es sich vorstellen könne, den Rest seines Lebens um die Welt zu reisen und solche Treffen zu besuchen, gab Keating zu, dass er bei einer Convention sich selber stoppte, während er gerade dabei war zu erzählen, wie er die Rolle von Reed bekommen hatte. Er sich komisch dabei fühlte, diese Geschichte nach so langer Zeit zu erzählen. "Eine Frau aus dem Publikum rief daraufhin: 'Versuch das noch mal in 35 Jahren!'"
Keating sprach auch darüber, dass er, seitdem seine Arbeit bei 'Star Trek' beendet ist, an zwei Filmen gearbeitet hatte. "Der eine ist eine lustige Dokumentation über Jonathan Winters, den Großvater des modernen Humors in Amerika." Nach diesem Film drehte er "einen kleinen Lowbudget-Horrorfilm" mit dem Titel 'Hollywood Kills', in welchem er "den Regisseur John Waters spielt, der junge, erfolgreiche Hollywoodschauspieler in sein Studio lockt, wo er sie festhält und sie umbringt und das dann filmt".
Er wird nun mit der Arbeit an Robert Zemeckies 'Beowulf' beginnen, wo er sich darauf freut mit Anthony Hopkins, John Malkovich und Angelina Jolie zu arbeiten.
Das komplette Interview können Sie hier herunterladen.
(aw); STVC-Meldung vom 13.11.2005; Quelle: TrekToday
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