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Unbemannter Raumanzug 'Iwan Iwanowitsch' sendet doch

Der alte russische, mit einem Funkgerät und unbrauchbarem Zeug bestückte, Raumanzug, den die Astronauten der ISS am Freitag ins All warfen, sendet nun Signale. Amateurfunker bestätigten schwache Nachrichten von dem auf 'Iwan Iwanowitsch' getaufenten Raumanzug empfangen zu haben. Dies widerlegt Nachrichten vom 'Tod' des Anzugs.

"Die Todesnachrichten waren verfrüht", sagte Allen Pitts, Sprecher der US-Vereinigung von Amateurfunkern AARS. Fünf Stunden nach dem Start des Anzugs teilte ein NASA-Sprecher mit, dass das Funkssignal abgebrochen sei. Der Amateurfunker Pitts sprach jedoch von 'schwachen, kalten und schwer zu erfassenden' Signalen. Die Einträge auf der Seite 'suitsat.org' bestätigen dies. Weitere Amateurfunken haben Nachrichten auf der Frequenz 145.990 MHz empfangen.

Die Erklärung für die schwache Leistung könnte, nach Meinung des Vorsitzenden der ARISS, Franz Bauer, die Eigenbewegung des Anzugss sein. Durch das herumtaumeln im All könnten Aussetzer entstehen. "Es ist absolut klar, dass SuitSat am Leben ist", sagte Bauer.

In rund sechs Wochen wird der ausgestopfte Raumanzug in der Erdatmosphäre verglühen.

(ag); STVC-Meldung vom 07.02.2006; Quelle: Spiegel Online [1838 Aufrufe; 0 Kommentare]

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