Rick Berman sprach in einem Interview mit dem 'Star Trek Magazine' darüber, wie er seine Arbeit als ein leitender Studioangestellter aufgab, um zusammen mit Gene Roddenberry an 'Das nächste Jahrhundert' zu arbeiten. Außerdem habe er sich gewünscht, dass die Serie auf einem Broadcast-Network ausgestrahlt worden wäre, damit sie das ihr gebührende Lob hätte bekommen können.
Berman erklärte, dass er - nachdem er als Filmeditor, Autor und Produzent gearbeitet hatte - in leitender Funktion bei 'Paramount' tätig war und den Auftrag bekam, sich mit Gene Roddenberry zu treffen. Über Roddenberry sagte Berman, dass er "aus der Sicht des Studios dafür bekannt war, ein wenig brummbärig und nicht so umgänglich zu sein".
Schon beim ersten Treffen kamen er und Roddenberry gut miteinander aus. Daraufhin kam es zu einer Anfrage von Roddenberrys Anwalt, der wissen wollte ob Berman daran interessiert sei, seine momentane Arbeit aufzugeben um an einer neuen 'Star Trek'-Serie mitzuarbeiten.
"Ich hatte diesen Job ca. ein Jahr und mochte ihn nicht sonderlich. Der Gedanke, wieder in die Produktion zurückzukehren, war etwas, das ich wirklich wieder machen wollte." Berman akzeptierte das Angebot und wurde schlussendlich zu dem Mann, der an der Spitze des 'Star Trek'-Franchises stand.
Er fügte hinzu, dass es da jedoch noch einige unbekannte Helden gebe, die einen starken Einfluss auf ihn und auf die wiederbelebte Serie ausübten. "Eine dieser Personen war sicherlich Bob Justman, der dazu kam und dabei half, dieses unglaublich Stück Maschinerie zu erschaffen... er war quasi so etwas wie der einzige Überlebende aus 'Raumschiff Enterprise'."
Auch Lauritson, der die Post-Produktion leitete, übte einen wichtigen Einfluss aus. "Oft machte er zwei Folgen auf einmal und das mindestens sieben Jahre lang und dann waren da noch die Kinofilme." Berman bezeichnete Lauritsons Handhabung des Schneidens und des Sounderstellens als "bemerkenswert".
Obwohl 'Das nächste Jahrhundert' erfolgreich in der Syndication lief, wünscht sich Berman nun, dass die Serie auf einem Network gelaufen wäre. "Ich denke, dass die Serie nie die Chance bekam anerkannt zu werden und so ausgezeichnet zu werden, wie sie es verdient hätte. Wir hatten einige bemerkenswerte Schauspieler, die alle Arten von Nominierungen hätten bekommen sollen, aber das geschah nicht, weil es an einer bestimmten Seriosität gegenüber Serien, die in der Sydication liefen, mangelte."
Das ganze Interview gibt es in der neusten Ausgabe des britischen 'Star Trek Magazine' zu lesen. Die Auszüge stammen von Sci Fi Pulse.
(aw); STVC-Meldung vom 26.03.2006; Quelle: TrekToday
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