Patrick Stewart (spielte Captain Picard in 'Das nächste Jahrhundert') ist sich nicht sicher, ob er jemals wieder seine Rollen als Picard oder Professor Charles Xavier (in 'X-Men') spielen wird. Derzeit arbeitet er in seinem Heimatland Großbritannien an Theaterstücken von Shakespeare.
Obwohl drei Versionen für das Ende von 'X-Men: Der letzte Widerstand' aufgenommen wurden, (inklusive dem Ende, das nach dem Abspann in den Kinos gezeigt wird), ist Stewart über das Schicksal von 'Professor X' unsicher, wie er in einem Interviews der Winnipeg Sun sagte.
"Ich saß neben Jimmy Marsden (spielte Cyclops in 'X-Men') und als der Abspann begann, standen wir auf um zu gehen und uns wurde gesagt, 'Setzt euch, es kommt noch was'. Was wir sahen, war eine stark geschnittene Version einer Szene, die ich in Vancouver während der ersten Produktionswoche gedreht hatte", erklärte Stewart.
'X3' hat bisher mehr als 120 Millionen US-Dollar eingespielt, was weitere Fortsetzungen der Reihe wahrscheinlich macht, obwohl Gerüchte verlauten ließen, dass das nächste Projekt eher ein Prequel sein könnte, welches sich auf Magneto und Xavier in deren Jugend konzentriere. Dann würden Stewart oder Ian McKellen nicht unbedingt einbezogen werden, da sie die älteren Charaktere spielen.
Des Weiteren erwarte Stewart nicht am elften 'Star Trek'-Film beteiligt zu sein, von dem er sagte: "Es wurde nie gesagt, dass es in überhaupt in irgendeiner Weise um 'Das nächste Jahrhundert' gehen würde", und er fügte hinzu, "Ich denke, ehrlich gesagt, es würde mir nichts ausmachen. (...) Es ist wie mit einer Liebesaffäre, über die man grade anfängt hinwegzukommen."
Momentan arbeitet Stewart mit der 'Royal Shakespeare Company' an 'Antonius und Kleopatra' und 'Der Sturm'. "Ich bin wieder absolut in meinem Element. Ich bin der lebende Beweis dafür, dass das Sprichwort über das 'Nicht-mehr-nach-Hause-zurückkehren' völlig falsch ist."
(ms); STVC-Meldung vom 02.06.2006; Quelle: TrekToday
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