Connor Trinneer (spielte Tucker in 'Enterprise') sagte, dass egal, wie sehr 'Star Trek' sein Leben verändert haben mag, es überhaupt nichts wäre, verglichen mit den Auswirkungen einer Vaterschaft.
"Es hat alles verändert - ich fühle mich, als ob ich irgendwie elektronisch umgeordnet worden wäre, in meinem Hirn oder meinem Herzen" erzählte Trinneer dem "Eclipse Magazine". Obwohl er eine wiederkehrende Rolle in 'Stargate: Atlantis' hat, und zudem eine Fangemeinde, die ihn zu einem beliebten Gast auf 'Star Trek' Conventions gemacht hat, sagte der Schauspieler über das Aufziehen seines Sohnes Jasper: "Das ist das Außergewöhnlichste, das ich bisher jemals getan habe und auch weiter tun werde."
Von den 98 Folgen von 'Star Trek: Enterprise', so bemerkte Trinneer, "bekommt man ein paar gute und ein paar schlechte". Er schätze sich glücklich, "ein paar wirklich guten Stories" begegnet zu sein, die es ihm erlaubt hätten, sich als Schauspieler weiterzuentwickeln, und er sagte, er sei nicht enttäuscht, über die Art und Weise, in der Tuckers Leben im Finale endet: "Ich habe es wirklich als Kompliment genommen, dass die Hälfte der ganzen Folge sich um den Tod meines Charakters dreht".
Nachdem er in einer früheren 'Enterprise'-Folge einen schwangeren Mann gespielt hat, bringt es ihn überhaupt nicht aus der Fassung, einen genetisch veränderten Charakter in 'Stargate: Atlantis' zu spielen; Michael, der während der zweiten Staffel der Serie herausgefunden hat, dass er zum Teil Wraith ist, und während der dritten zurückkehrt. Das Atlantis-Team ist verantwortlich für das Dilemma seines Charakters; Diese Storyline nennt der Schauspieler "ziemlich zeitgerecht - was hat man in einem Konflikt für Verantwortungen, und was für eine Verantwortung seinem Feind gegenüber? Wenn man sich selber als zivilisierte Gesellschaft ansieht, ist es dann eine moralisch und ethisch vertretbare Sache, jemandes Wesen oder DNA oder was auch immer, zu verändern, und ihn so weniger gewaltbereit zu machen?"
Die größte Überraschung für Trinneer ist es, wie es ihn verändert hat, Vater zu sein. "Man sieht wirklich am Ende alles durch seine Augen" sagte er über sein Kind. "Ich habe nie in meinem Leben etwas mehr gewollt als sein Glück. Ich bin ständig erschrocken und erstaunt über die ganze Sache."
(ms); STVC-Meldung vom 08.07.2006; Quelle: TrekToday
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