Die ersten Menschen auf dem Mond entkamen nur knapp einer Katastrophe, allein der einfallsreiche Einsatz eines Stiftes rettete sie. Nach dem glücklichen Ausgang der Mission wurde die Tragödie 37 Jahre lang geheim gehalten - bis heute. Der britische Sender Channel Five zeigt heute Abend die Dokumentation "Apollo 11: The Untold Story" (Apollo 11: Die verschwiegene Geschichte).
Edwin "Buzz" Aldrin, der zweite Mann nach Neil Armstrong, erzählte erschreckende Einzelheiten über die erste Mondlandung. Während des Aufenthaltes auf der Mondoberfläche sei ein wichtiger Schalter abgebrochen, ohne den es dem Mondmodul nicht möglich war, abzuheben. Die letzte Rettung sei ein Stift gewesen, den er und Neil Armstrong an Stelle des abgebrochenen Bauteils benutzt hatten, um den zerstörten Stromkreis-Trennschalter zu betätigen.
Darüber hinaus erzählte Aldrin noch, dass der damalige US-Präsident Richard Nixon bereits eine fertig vorformulierte Unglücksmeldung vorbereitet hatte, für den Fall, dass etwas schief gehen sollte - inklusive Todesnachricht und Nachruf auf sie alle. Auch hätte man der Raumfahrtbehörde NASA Anweisung gegeben, im Falle einer sich anbahnenden Katastrophe den Kontakt zur Apollo-Kapsel zu unterbrechen, um so die Geschehnisse geheim halten zu können.
Schließlich bemängelte Aldrin noch, dass die Mission zu früh gestartet worden sei, da noch nicht alle technischen Probleme hundertprozentig gelöst gewesen seien. Doch die Zeit habe gedrängt, da auch die Sowjetunion einen bemannten Flug zum Mond vorbereitet habe. Nach der erfolgreichen Rückkehr zur Erde am 24. Juni 1969 war die Geschichte verheimlicht worden. Heute Abend strahlt Channel Five die Dokumentation "Apollo 11: The Untold Story" (Apollo 11: Die verschwiegene Geschichte) aus, in der Aldrin noch weitere bisher unbekannte Details erzählt.
(ms); STVC-Meldung vom 24.07.2006; Quelle: Spiegel Online
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