Herzlich Willkommen im STVC!

Community-Menü

Brücke Chat Forum TrekBay Wer ist online?


Newsinhalt

US-Behörden verbieten Vista

Kaum auf dem Markt, schon auf der Abschußliste. Das neue Windows Vista legt mitsamt dem Internet Explorer 7 und Office 2007 keinen guten Start hin. Kompatibilitätsprobleme und andere "Kinderkrankheiten" sorgen dafür, dass Vista vermehrt mit Negativschlagzeilen auf sich aufmerksam macht.

Microsoft ist bemüht die Welt von dem überragenden Erfolg, den das neue Betriebssystem Vista verspricht, zu überzeugen.
Dennoch hagelt es allerorts heftigste Kritik. So haben zum Beispiel das amerikanische Transportministerium und das 'NIST' (Gegenstück zum europäischen DIN-Institut) ihren Mitarbeitern verboten ein Upgrade auf Windows Vista vorzunehmen.

Ein Beispiel für die zahlreich vorhandenen "Kinderkrankheiten" bei Vista:
Das Entfernen eines iPods über den Windows Explorer oder die Windows-Vista-Leiste kann den Inhalt bzw. den iPod selbst schädigen. Wenn man bedenkt, was solche MP3-Player in der Anschaffung kosten, ist das schon ein schwerwiegendes Problem. Auch andere Hardwarekomponenten nicht unterstützt und so manch andere Fehler treiben Benutzer auf die Palme.

Die EU-Kommission droht Microsoft erneut mit einer gröberen Geldstrafe. Anlass hierfür diesmal sind die überteuerten Lizenzen für Vista. Bereits 2004 brummte Brüssel dem Softwaregiganten einen "Strafzettel" in Höhe von knapp 500 Millionen Euro auf für "monopolistisches Auftreten". Im vergangenen Jahr wurde Microsoft aus dem selben Grund zu einer Zahlung von 280 Millionen Euro verurteilt. Wettbewerbskommissarin Neelie Kroes kündigte nun erneut eine Zwangszahlung an, wegen überteuerter Lizenzen für Vista-kompatible Applikationen.
Bezahlt wurde bisher noch keiner dieser "Strafzettel".

Bestätigten Gerüchten zufolge soll bei der Entwicklung von Windows Vista enge Zusammenarbeit mit dem amerikanischen Geheimdienst NSA geherrscht haben. Microsoft gibt natürlich an, dass dies der Sicherheit der Nutzer dienen sollte. Allerdings könnte dies auch die weltweite Version von "Big Brother is watching you!" bedeuten. Datenschützer und Kritiker hatten dies seit Jahren vermutet, sie befürchten dass Geheimdienste Hintertürchen in Betriebssysteme einbauen, sodass weltweit PCs überwacht werden können auch von Privatnutzern.

Fazit: Von Vista sollte man vorerst die Finger lassen bis es die ersten Service-Packs dafür gibt. Und wer ein Problem mit der NSA hat, sollte vielleicht doch gleich zu Linux umsteigen.

Ausführliche Beschreibung von Windows Vista
Link zum Diskussionsthread

(dn); STVC-Meldung vom 15.03.2007; Quelle: Spiegel Online [1257 Aufrufe; 6 Kommentare]

Vorherige News: ['Star Trek Online']

Nächste News: [Deutscher Solo-Flug zum Mond]


Newsarchiv

Grafik: Abschnitt: Newsarchiv





Copyright