Die Story New York 2095: Über der Stadt schwebt eine riesige Pyramide. Aus dieser schwingt sich Horus, der Gott des Lichts, auf die Erde nieder und versucht, seine Unsterblichkeit durch die Schwängerung einer ganz bestimmten Frau zu retten. Dafür muss er sich jedoch eines menschlichen Körpers bemächtigen. Nikopol, ein Sträfling auf der Flucht scheint dafür der geeignete Wirt zu sein. Gemeinsam nähern sie sich Jill, der Auserwählten. Doch es kommt alles anders als gedacht. "Immortal" strotzt vor Bildgewalt und bizarren Ideen. Größtenteils im Rechner entstanden, ist dies aber auch sein größtes Manko.
Die Story ist zwar sehr an den Haaren herbeigezogen, dies tut dem Filmgenuss an sich aber keinen Abbruch. Wenn auch die Animation der meisten Darsteller nicht besser rüberkommt als eine Mischung aus "Second Live" und "Star Trek - Armada", so lässt einen der Film doch nicht los.
Man wird unweigerlich an andere cineastische Meisterwerke erinnert. Der Aufbau der Stadt und das Verkehrsnetz scheinen direkt aus Luc Bessons "Das 5. Element" zu kommen. Hauptdarstellerin Linda Hardy dagegen, erinnert eher an einen weiblichen "Neo"!
Mir persönlich hat der Film gefallen. Doch wie schon öfter muss ich sagen, ich habe ihn in der Videothek gebraucht gekauft! Wer überlegt sich den Film selber zuzulegen, sollte es entweder so machen wie ich, oder ihn sich runterladen. Persönlicher Geschmack ist doch sehr subjektiv!
Immortal
Darsteller: L. Hardy, T. Kretschmann, C. Rampling, Regie: Enki Bilal
Sunfilm, GB/F/I 2004, 12 Kapitel, ca. 99 Minuten
(tk); STVC-Meldung vom 25.03.2007; Quelle: DVD
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