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Auf in die heiligen Hallen!

Berman gibt seine Erfahrungen mit dem Franchise an uns weiter, Roddenberry erobert post mortem die Hall of Fame in Seattle und Patrick Stewart verdankt seine Rolle als Star Trek - Captain der unterschätzten Macht umgekehrter Psychologie. Außerdem gibt es auch in diesem Monat wieder viele Geburtstagskinder unter den Trek Stars.

Rick Berman geht unter die Autoren

Er wollte "über die wundervollen, bizarren und witzigen Begebenheiten" schreiben und er hat es getan: Berman schrieb ein Buch über seine Erfahrungen mit dem Star Trek - Franchise. Da sich seit 1986, als er von Roddenberry zur Mitarbeit an Star Trek hinzugezogen wurde, so viele Geschichten angesammelt hätten, erschien es ihm als eine Notwendigkeit, diese endlich einmal aufzuschreiben. Doch dies scheint noch nicht alles zu sein. Obwohl er es für verfrüht hält, Genaueres bekannt zu geben, merkte er in einem Interview an, dass es noch andere Projekte gäbe, an denen er zur Zeit arbeitet.

Roddenberry wird in Seattle geehrt

"Er benutzte Science Fiction um eine Zukunft darzustellen, in der die Menschen ihre persönlichen Differenzen beiseite schieben und eine Gesellschaft auf dem Fundament von Gleichheit und Gerechtigkeit aufbauen." Ein Grund von vielen, um Gene Roddenberry in die "Hall of fame" des Science Fiction Museums in Seattle aufzunehmen. Sinn und Zweck der Sache sei es, "das Leben, die Arbeit und das Vermächtnis der größten Science-Fiction Erfinder" zu ehren. Die Zeremonie wird am 16. Juni um 20.00 Uhr stattfinden. Am selben Tag öffnen sich dem Besucher auch die Pforten zur Ausstellung "Nicht von dieser Welt: Extraordinäre Kostüme aus Film und Fernsehen" - Verkleidung der Gäste ist ausdrücklich erwünscht!

Psychologische Tricks machten Stewart zum Captain

Er hätte "Julian Picard" heißen sollen und man hatte sich einen Franzosen mit jugendlichem Charme und einer Menge Haupthaar auf dem Kopf hinter diesem Namen vorgestellt. Aber wer auch immer für die Rolle des neues Star Trek - Captains vorsprach - die Chemie stimmte nicht. Bei einer Lesung entdeckte man schließlich Patrick Stewart, von dem alle begeistert waren. Alle - außer Gene Roddenberry. "Den möchte ich nicht" sagte er zu Produzent Robert Justman und ließ nicht mit sich reden. Um ihn doch noch zu überzeugen, griff Justman zu einer einfachen List: "Je stärker ich versuchte ihn zu überzeugen, desto größer wurde seine Abneigung." Also ließ Justman das Thema fallen mit den Worten, den Namen Patrick Stewart nicht mehr hören zu wollen. "Ich tat das mit Absicht, damit Gene denkt, ich hätte aufgegeben." Das Spiel verfehlte seine Wirkung nicht: Nachdem auch der letzte Kandidat für die Rolle vorgesprochen hatte, meinte Roddenberry: "In Ordnung. Wir nehmen Patrick."

Geburtstage der 'Trek-Stars' im Mai:
05.05. - Marc Alaimo (alias Gul Dukat in 'DS9')
05.05. - John Rhys-Davies (alias Leonardo da Vinci in 'ST-Voyager')
20.05. - John Billingsley (alias Phlox in 'Enterprise')
20.05. - Anthony Zerbe (alias Admiral Dougherty in 'Star Trek:
Insurrection')
22.05. - Paul Winfield (gest. 2004) (alias Captain Dathon 'ST-TNG' und
Captain Terrell in 'Star Trek II: Der Zorn des Kahn')
23.05. - Joan Collins (alias Edith Keeler 'Star Trek - der Film')
30.05. - Colm Meaney (alias Miles O'Brien in 'ST-TNG & DS9')
30.05. - Michael Piller (gest. 2005) (Executive Producer - 'ST-TNG, DS9 & ST-Voyager')

(tw); STVC-Meldung vom 01.05.2007; Quelle: TrekToday [894 Aufrufe; 0 Kommentare]

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