Wissenschaftler beobachteten die hellste Sternenexplosion, die es jemals gab. Es bildete sich eine Supernova im Sternbild Perseus, die wesentlich mehr Energie freisetzte als normal. Möglicherweise wurde hiermit ein neuer Supernovatyp entdeckt.
Der Stern hatte vielleicht 150 mal mehr Masse als unsere Sonne. Bereits im September letzten Jahres konnte man die Explosion beobachten. Die Astronomen verfolgten dies viele Monate. Selbst jetzt leuchtet die Supernova immer noch heller als ihre Galaxie '(NGC 1260)'. Die Entfernung zu uns betrug 240 Millionen Lichtjahre. Die Wissenschaftler vermuten dass diese Supernova nicht zu einem schwarzen Loch wurde, sondern in ihre Bestandteile zerrissen wurde. Normalerweise zerreist es bei einem sterbenden Stern nur die äußere Hülle und der Kern wird zu einem schwarzen Loch. Sie vermuten, dass solche Explosionen in den Frühstadien des Universums keine Seltenheit waren. Denn durch diese Explosionen werden Elemente in das Universum geblasen, mit diesen Elementen kann dann wieder neues Leben entstehen. Bildet sich jedoch ein schwarzes Loch, so werden diese Elemente für immer in ihm eingeschlossen sein. Möglicherweise könnte ein Stern der der Erde viel näher ist auch bald zu einer solchen Supernova werden. Genaues ist allerdings noch nicht bekannt. Aber dieser Stern wird nun erst mal im Auge behalten. Es handelt sich dabei um den Stern 'Eta Carinae', der nur 7500 Lichtjahre von uns entfernt ist. Wenn es zur Supernova kommen sollte, wird man es viel genauer beobachten können. Dann wäre diese Supernova auch am Tag zu sehen. Seit 400 Jahren gab es keine Supernova mehr in der Galaxie.
(dd); STVC-Meldung vom 11.05.2007; Quelle: GMX
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