Bereits letzten Freitag hob die Raumfähre Atlantis zu einem weiteren Transportflug für die Internationale Raumstation (kurz ISS) ab. Die Mission wurde von elf auf dreizehn Tage ausgedehnt um einen leichten Schaden an der Isoliermatte am Heck des Shuttles zu reparieren.
Seit dem Absturz der Raumfähre Columbia ist man bei der Nasa bemüht wieder zum Alltag zurückzukehren und die Zwangspause bzw den dadurch entstandenen Terminverzug wieder aufzuholen. Mit der Atlantis-Mission werden unter anderem neue Sonnensegel an der ISS angebracht, ein weiteres Segment und ein besserer Meteoritenschutz.
Kurz vor dem Andockmanöver an der ISS vollzog der Pilot mit dem Shuttle eine filmreife Rückwärtsrolle (siehe Titelbild) damit von der ISS aus das extrem wichtige Hitzeschild fotografiert und so genauestens untersucht werden konnte. Das Schild ist in Ordnung, "lediglich" die Isoliermatte am Heck der Atlantis sei beschädigt worden. Nasa-Ingenieure sind nun der Meinung, es sei am besten wenn man die abstehende Ecke mit Edelstahldraht wieder "annäht". Experten glauben zwar nicht, dass der Schaden die Atlantis beim Wiedereintritt gefährden könnte, jedoch würde durch die zusätzliche Reibung der Schaden vergrößert und damit noch mehr Reparaturen im ohnehin schon knappen Zeitplan erfordern.
(dn); STVC-Meldung vom 13.06.2007; Quelle: Spiegel Online
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