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News aus der Netzwelt

Neues Gesetz würde auch Programmierer von Sicherheitsfirmen bestrafen, ein Trojaner veräppelt Geschädigte, Vista Service Pack verspätet sich und Peking ist Welthauptstadt der Viren. Verschiedene News aus der Netzwelt.

Neues Gesetz würde auch die Programmierer von Sicherheitsfirmen bestrafen.

In wenigen Wochen gilt der neue Paragraph 202c im Strafgesetzbuch, der das "Verschaffen, Verbreiten und Überlassen" von Tools zum Ausspähen und Abfangen von Daten verbietet. Das Problem hierbei, zwischen richtigen Angreifern, Programmierer von Sicherheitsfirmen und Systemadministratoren die Ihre Systeme auf umfassende Sicherheit testen wollen wird kein Unterschied gemacht da auch die "Computerprogramme, deren Zweck die Begehung einer solchen Tat ist" strafbar sind. Somit sind die Sicherheitsexperten auf die Gnade der Richter und Staatsanwälte angewiesen, da ihre Arbeit nun per Gesetz strafbar ist. Auf die fehlerhafte Programmierung wurde von seitens der Experten ausreichend hingewiesen, aber dieses wurde bei der Formulierung des Gesetzestextes ignoriert.


Neuer Trojaner veräppelt Geschädigte.

Ein neuer Trojaner Namens "Troj/BotVoice.A" wird derzeit durch Tauschbörsen und per E-Mail-Anhänge verbreitet. Dies geschieht allerdings nur durch sorglose Nutzer die diesen weitergeben. Der Trojaner löscht Daten aus der Registry, legt Programme lahm und benennt Dateien um. Neu allerdings ist das der Trojaner immer wieder durch den Windows-Reader den Text "Sie wurden infiziert. Ich wiederhole: Sie wurden infiziert, und Ihre Systemdaten wurden gelöscht. Schönen Tag." ausgeben lässt. Somit werden nicht nur die Daten gelöscht sondern auch der Infizierte dementsprechend veräppelt.

Vista Service Pack 1 erst im Jahre 2008

Das für den 12. November diesen Jahres geplante Service Pack von Windows Vista wird womöglich erst 2008 erscheinen. Durch Probleme mit der Desktop-Suche, die nicht mit Konkurrenzprodukten harmoniert und der strengen Überwachung der US-Wettbewerbsbehörde, ergibt sich der verspätete Termin. Dies bedeutet Umsatzeinbußen für die Firma Microsoft, da viele Unternehmen noch abwarten bis mit einem Service Pack "Kinderkrankheiten" ausgemerzt sind.

Peking ist Welthauptstadt der Viren

Durch die große Softwarepiraterie im Reich der Mitte ist es Hackern ein leichtes ungeschützte Rechner zu infizieren. Der größte Teil der dort genutzten Betriebssysteme und Programme sind Raubkopien die ohne Sicherheits-Updates verwendet werden. Durch die Tatsache, das eine große Anzahl der ungeschützten Geräte in Peking vorhanden sind, ist es nicht verwunderlich das 40 Prozent aller schädlichen Programme von dort aus in Umlauf gebracht werden. Mittlerweile ist auch ein richtiger Wettbewerb unter Hackern ausgebrochen, wer die meisten schädlichen Programme unterbringen kann. Es wird sogar versucht Konkurrenz-Viren und Trojaner zu löschen um die Rechner mit den eigenen Programmen zu infizieren.

(ad); STVC-Meldung vom 06.07.2007; Quelle: Spiegel Online [1287 Aufrufe; 0 Kommentare]

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