Das Rezept für ein unterhaltsames und einzigartiges Weekend: Man nehme einige der durchgeknalltesten STVC-Mitglieder, ein paar Zelte, eine grobe Wegbeschreibung und schicke das ganze nach Weickersgrüben zum campen!!
Tag 1: Freitag, die Ankunft und der erste Abend
Nach etwa 10 Std. Fahrt erreicht ein göttliches Wesen samt Komo-Dor auf dem Beifahrersitz ein idyllisches Plätzchen mitten in einem (aber nicht dem!) bayrischen Wald. Wie es sich für das STVC gehört, residieren die Mitglieder auf der obersten Terrasse des Campingplatzes, welche einen guten Blick auf den Fluß und einen großen Teil der Wiese bietet. Einige Zelte standen schon bei unserer Ankunft und trotz verbaler Vorwarnung, dass Nachts relativ laut gesägt werden würde, stellten wir unser Zelt neben dem Chefzelt auf. Nachdem das Zeltaufbau-Manöver erfolgreich absolviert wurde träufelten auch nach und nach die restlichen VC-Camper ein. So gegen 22 Uhr waren wir dann vollständig. Ganze 16 Leute!!
Gemeinsam wurde dann die STVC-Campflagge gebastelt, auf der sich alle Camper verewigten. Auf eine Wäscheleine gebunden, konnte man von da an schon von weitem sehen, wo die VC-Camper ihr Lager aufgeschlagen hatten.
Unser Chef warf dann den von Dayan angeschleppten Grill an und es gab erstmals Futter fassen im großen Stil. Da der etwas feuchte Boden nicht unbedingt warm war, entschloß man sich ein Feuerchen zu entfachen, was mit dem Holz vom Campingplatz nicht ganz so einfach war. Webby, der Feuerheld, brachte es aber dennoch zum brennen. Es wurde viel geplaudert, gelacht und getr***n sodaß der Abend bis weit in die Nacht anhielt. Da meine Wenigkeit kurz vor Mitternacht das Zelt zum schlafen aufsuchte, gibt es von dieser Nacht nur "Insiderberichte" von Wachgebliebenen, die, wie ich gehört habe, kein Auge trocken lassen.
Tag 2: Samstag, ein Tag am Campingplatz
Früh erwacht, weil hell im Zelt, erkundete ich ein wenig die Umgebung. Boris (weißer Campinghund) kümmerte sich derweilen um unsere Grillreste und wollte sich Manches nicht mal auspacken lassen. Nachdem einige Leute in der letzten Nacht zu sehr wenig Schlaf gekommen waren, war am Vormittag erstmal relaxen in der Sonne angesagt. Am frühen Nachmittag wurde dann Baseball gespielt... wobei Nealsus sein erstes "Brandzeichen" von Apo erhielt. Von der körperlichen Anstrengung erhitzt, beschlossen ein paar Leutz den Fluß zu besuchen. Da die Strömung aber doch etwas heftig war, artete es in vorsichtiges Flußbewandern aus. Azi startete ein paar Schwimmversuche und wurde dabei von Nealsus gerettet, als sie drohte abzutreiben.
Unser Chef döste derweilen seelenruhig unter dem Terrassenbaum Arm in Arm mit Svenni. (die Bilder sind herrlich!) Dayan folterte Maren, Wang und Webby indessen mit ihrem Kartenspiel. Keiner verstand so wirklich die Regeln, aber Hauptsache es wurde gespielt. Komo-dor und azi wollten am Abend Marshmallows grillen und so machten wir uns auf in den Wald um ein paar geeignete Stöcke zum aufspießen zu suchen. Gesucht - gefunden, schnitzten die Damen recht fachkundig ihre Stöcke zurecht. Da es noch nicht Abend war, der Magen aber schon nach Futter schrie, wollte man den angeblichen Bullen von der Weide jagen gehen. Doch der Versuch wurde dann aus Tierschutzgründen und nicht zuletzt wegen dem elektrischen Weidezaun abgebrochen. Auch war dieser Tag ein großartiger, was Wortschöpfungen angeht. Um keinen Verweis zu bekommen, belasse ich es bei der Andeutung. Alle dort gewesenen wissen, wovon die Rede ist und vielleicht gibt es ja demnächst ein Lexikon für diese besonderen Ausdrücke.
Am Abend ging es dann wieder ans grillen. Chef + Chefin, Nealsus, Moira und Webby besuchten das Restaurant am Campingplatz um dort zu speisen. Neuer Mann am Grill: Kbps. Und wie das so ist, steht hinter jedem Mann eine starke Frau: azi. Die beiden grillten, was noch zu grillen war und versorgten somit das ganze Lager. Was nicht mehr gegessen werden konnte wurde gleich für Boris angerichtet. Es folgte ein Marshmallow-Lagerfeuerevent. In gemütlicher Runde um das Feuer wurde geplaudert und festgestellt, dass sich die lange Anreise mehr als nur ausgezahlt hat. Witzig zu beobachten war auch das typische Chatverhalten der Leutz. So wurde zB. kaum jemand mit seinem RL-Namen angesprochen und wenn die Nachbarn von der Altbausanierung ihre Schlagermusik am Start hatten wurde kurzerhand vom Chef "/kick Würzburg!" ausgerufen.
Da am nächsten Tag schon wieder die Abreise auf dem Plan stand, dauerte dieser Abend / Nacht nicht allzulange und schon bald (etwa gegen Mitternacht) saßen nurmehr Wenige am Lagerfeuer, aber es wurde verheizt, was noch übrig war... wirklich ALLES!
Tag 3: Abbau der Zelte und Heimreise
Am Sonntag Morgen wollte jede Menge Zeug zusammengepackt werden und die Motivation dazu war gegen Null. Das Camp hatte doch gerade erst begonnen...
Nicht unbedingt bei bester Laune löste sich das CommTreff nach und nach auf. Die Ersten waren Webby und Bindi, die schon ganz früh zum Zug mußten. Mr. und Mrs. Alkomat traten danach ihre Heimreise an. Wirklich aussergewöhnlich war das Packvolumen vom Chefauto. Niemand hätte gedacht, dass so viel Zeug samt Vollbesetzung in dieses Auto passt! Respekt! Schlußendlich war alles wieder in den diversen Autos verpackt und man machte sich auf in die Heimat. Der Abschied war nicht unbedingt leicht, war es für Einige ja das erste Treffen, nachdem man sich schon Jahre nur über das Internet kannte. Aber, das nächste CommTreff kommt bestimmt...
Leute, die da waren:
oguf (Chef), spicy (Chefin), azi (agressiazi), Kbps (wehe, da geht's bergab!), Nealsus (der akkustische Jesus), Komo (-dor), Apo (Halbgott), Webby (der Feuerheld), LtParis (Mrs.Hilton), Moira, Wang (+Mama), Bindi, Maren (die im Zelt Ball spielt), Dayan (die Verwirrung in Person) und Mr. + Mrs. Alkomat.
Zum Schluß noch... Danke an Euch Alle! Es war ein herrliches, geiles, unterhaltsames Weekend!!
(dn); STVC-Meldung vom 09.07.2007; Quelle: STVC
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