Insgesamt 30 Millionen US-Dollar winken Demjenigen, der es bis 31. Dezember 2012 schafft einen privat finanzierten Roboter auf den Mond zu schicken, welcher dort dann mindestens 500 Meter zurücklegen kann und ein Datenpaket zur Erde schickt. Gesponsert wird dieses "Event" von Google und der "X Prize Foundation".
"Die X Prize Foundation ist eine gemeinnützige Organisation zu Bildungszwecken." Zusammen mit Google erwartet man nun ein regelrechtes Wettrennen zum Mond. "Google Lunar X Prize", so der Name des aussergewöhnlichen Events, soll private Firmen motivieren kostengünstige Methoden zur Erforschung des Weltraums mithilfe von Robotern zu entwickeln. "Das Unternehmen Space Exploration Technologies (SpaceX) bietet den teilnehmenden Teams 10 Prozent Preisnachlass auf Falcon-Raketen. Das SETI-Institut stellt kostenlos Abwärtsstrecken für das Allen Telescope Array zur Verfügung."
Weiters gibt es neben dem Hauptgewinn von 30 Mio. Dollar auch noch "Bonuspreise" für beispielsweise das zurücklegen von Entfernungen jenseits der 5000 Meter, Entdecken von Wasservorkommen oder Fotografieren der von Menschenhand geschaffenen Gegenstände, wie zb. Apollo Hardware. Für jede dieser Aufgaben sind weitere 5 Mio. Dollar ausgesetzt. In einer Mitteilung von Google heißt es: "Bei Moon 2.0, der zweiten Ära der Monderforschung, handelt es sich nicht um das Streben nach 'Flaggen und Fußabdrücken'. "Dieses Mal fliegen wir zum Mond, um dort zu bleiben." Man will den Mond als Sprungbrett ins Sonnensystem nutzen um Lösungen für die Energieknappheit und den Klimawandel zu liefern.
(dn); STVC-Meldung vom 16.09.2007; Quelle: heise.de
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