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Die Venus - Teufelszwilling der Erde?

Die Venus ist ein gastunfreundlicher Ort mit ihrer lebensfeindlichen Atmosphäre, jedoch ist sie unserer Erde sehr ähnlich. Dafür gibt es viele Gründe. Diese sollen nun erläutert werden.

Die Venus ist der Erde in Masse und Größe sehr ähnlich, Forscher vermuten dass sie der Teufelszwilling der Erde sein könnte. Auch wenn das Venusjahr etwas kürzer ist, und der Tag auf der Venus viel länger.

Es gibt auf der Venus genauso wie auf der Erde Blitze und Windwirbel an den Polen. Die Blitze konnten erstmals von der europäischen Sonde "Venus Express" aufgezeichnet werden. Die besagten Blitze schießen in einer Höhe von ca 56km von Wolke zu Wolke. Diese Blitze ziehen deshalb das Interesse der Wissenschaftler auf sich, da nach der "Ursuppen-Theorie" Blitze die Bildung von Aminosäuren auslösten die der Baustein des Lebens sind.

Die Wissenschaftler vermuten allerdings dass es heute auf der Venus wohl nichts lebendiges mehr gibt. Falls dort etwas gelebt hat, dann muss es schon in viel früherer Zeit gewesen sein. Denn heutzutage ist die Atmosphäre der Venus gut 100 Mal dichter als auf der Erde und es treten Temperaturen von ca 500 Grad auf.

Allerdings wird vermutet dass die Venus auf ähnliche Weise wie die Erde entstand. Auch auf der Venus sammelte sich Wasser, allerdings entwich dieses dann wieder in den Weltraum und bildete keine Ozeane wie auf der Erde. Genauso wie das Kohlendioxid einen Großteil der Atmosphäre der Venus ausmacht und auf der Erde in Karbongestein gebannt ist.

(dd); STVC-Meldung vom 29.11.2007; Quelle: Spiegel Online [1388 Aufrufe; 0 Kommentare]

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