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Kleinere Ausgabe des Sonnensystems entdeckt

Der 5000 Lichtjahre entfernte Stern wird von zwei PLaneten umkreist, die verkleinerte Ausgaben von Jupiter und Saturn sein könnten.

Der Stern, auf den wohlklingenden Namen OGLE-2006-BLG109L getauft, besitzt halb soviel Masse wie die Sonne in unserem Sonnensystem. Zudem ist er wesentlich dunkler und kühler. Der größere Planet, auf den Namen OGLE-2006-BLG109Lb getauft, ist dreimal so groß wie der kleinere PLanet, der den Namen OGLE-2006-BLG109 bekam.

"Es ist wie eine kleine Ausgabe unseres Sonnensystems", sagt Gaudi.

Entdeckt wurde der Stern und seine Planeten dank elf großen Teleskopen und einer Methode die unter dem Namen "Mikrolinseneffekt" oder "allgemeiner Gravitationslinseneffekt".

Astronomen nutzen hier zu die Tatsache, dass sich das Licht eines weit entfernten Sterns verstärk, wenn sich ein anderes Objekt mit einer eigenen Gravitation zwischen diesen Stern und die Erde schiebt.

In diesem Fall verstärkte OGLE-2006-BLG109L Ende März 2006 etwa zwei Wochen lang den zu beobachtenden Stern um das 500 - fache. So konnten die Astronomen in der Beobachtungsphase erst den kleinere Planeten registriern und anschließend, nur einen Tag später, auch den größeren der beiden.

Nur durch die hohe Empfindlichkeit der Mikrolinsentechnik war es überhaupt möglich die vergleichsweise kleinen Exoplaneten zu entdecken. Mit der Mikrolinsentechnik ist es möglich Planeten in der größe von Mars und Venus zu entdecken. Ob es um OGLE-2006-BLG109L noch weitere Planeten gibt können die Forscher noch nicht sagen, allerdings halten sie es für wahrscheinlich.

(ap); STVC-Meldung vom 16.02.2008; Quelle: Spiegel Online [1108 Aufrufe; 0 Kommentare]

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