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Neue Verkehrsüberwachung

Das "Deutsche Zenrum für Luft und Raumfahrt (DLR)" überwacht nun den Verkehr auf Autobahnen mit Hilfe des Satelliten "TerraSAR-X". Der Radarsatellit dient nun der Verkehrsdatenerfassung.

Die Überwachungen sind in Teilen Deutschlands, der Schweiz, Österreich und in Kalifornien geplant. Der Satelitt beobachtet ein Teilstück einer Autobahn und kann sofort feststellen wie schnell die einzelnen Autos fahren. Außerdem soll gemessen werden wie viele LKWs unterwegs sind. Diese Messungen sind allerdings noch nicht sehr genau. Als die Daten mit den dort installierten Kameraaufzeichnungen verglichen wurden, stellte man fest dass etwa doppelt so viele LKWs unterwegs waren. Als erstes ist geplant die A4 bei Dresden, die A5 und A8 bei Karlsruhe, das Ruhrgebiet, das Dreiländereck Deutschland-Österreich-Schweiz, sowie die Interstate 5 in Kalifornien nordwestlich von Los Angeles zu vermessen und zu beobachten.

Der Satellit "TerraSAR-X" war bereits am 15. Juni 2007 verspätet gestartet. Der eigentliche Start des Satelitten war bereits für 2006 geplant gewesen. Doch auf Grund von Problemen mit der Trägerrakete wurde der Start verschoben. Der Satelitt kann hochauflösende Radarbilder bis auf eine Meter erzeugen, da er mit X Band, also kurzen Wellenlängen, arbeitet. Der Satelitt hat ein Eigengewicht von gut einer Tonne und ist etwa 5,20 Meter lang bei eine Durchmesser von gut 2,20. Die aktive Antenne mit der ein drehen des Satelitten bei Messungen hinfällig wird ist ca 4,80 Meter lang und 0,80 Meter breit. Die Umlaufbahn wird 500 Kilometer Höhe betragen, von dort aus wird die Erde dann streifenweise abgetastet. Die Abtastung kann in drei Verschiedenen Modi passieren. Im ScanSar-Modus, hier wird ein Gebiet von 1000 Kilometern Breite und 1500 Kilometern Länge erfasst. Die Auflösung beträgt 16 Meter. Im Stripmap-Modus, hier wird ein Gebiet von 30 Kilometern Breite und 1500km Länge gescannt. Auflösung 3 Meter. Oder im Spotlight-Modus hier wird ein Gebiet von 10 mal 10 Kilometern erfasst. Die Auflösung beträgt 1 Meter.

Dieser Satelitt war das erste Projekt das durch eine öffentlich - private Partnerschaft entstanden ist. Partner waren die "EADS AStrium GmbH" und das "Deutsche Zenrum für Luft und Raumfahrt (DLR)". Der Satelitt wurde auf eine wissenschaftliche und kommerzielle Nutzung ausgelegt. Mit Hilfe von "TerraSar-X" können nun Daten schnell aufgezeichnet werden, die detailgenau sind und auch kommerziellen Bedürfnissen gerecht werden. Diese Nutzer benötigen Daten die unabhänging von Witterungsbedingungen und Tageslicht sind.

Der Satelitt soll jedoch auch zu wissenschaftlichen Zwecken verwendet werden, wie der Geologie, Ozeanographi, Ökologie und dder Hydrologie. Diese Daten sind natürlich auch für den Kathastrophenschutz, Sicherheitskräfte und das Militär wertvoll.

Quellen:
http://www.raumfahrer.net/news/raumfahrt/04032008191358.shtml
http://de.wikipedia.org/wiki/TerraSAR
http://www.innovations-report.de/html/berichte/geowissenschaften/bericht-36252.html

(dd); STVC-Meldung vom 06.03.2008; Quelle: Raumfahrer [968 Aufrufe; 0 Kommentare]

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