Die FedCon USA versprach den Fans ein großes Ereignis, doch am Ende konnten die Erwartungen nicht im geringsten erfüllt werden.
Es sollte eine große Veranstaltung werden, am Ende wurde es zu einer großen Blamage für die Veranstalter. Zu den geladenen Gästen zählten Darsteller wie Aaron Douglas (Chief Tyrol, Battlestar Galactica), James Callis (Gaius Baltar, Battlestar Galactica), John Billingsley (Dr. Phlox, Enterprise) und Connor Trineer (Commander Tucker, Enterprise).
Zu Beginn hatte man sich hohe Ziele gesteckt. Das in Deutschland erfolgreiche Konzept der FedCon wollte man mit amerikanischen Partnern in die USA übertragen.
Für die Organisation war Tim Brazeal zuständig.
Brazeal wurde durch die Save Enterprise Kampagne bekannt, deren Ziel es war Gelder zu sammeln um die Serie 'Star Trek Enterprise' wieder aufleben zu lassen. Diese Kampagne endete jedoch damit, dass Brazeal die Spenden zurückgeben musste.
Bereits im Januar hatten sich die Organisatoren der deutschen Fedcon von der amerikanischen Veranstaltung zurückgezogen.
Es wurde den amerikanischen Veranstaltern einmalig erlaubt, den Namen Fedcon zu nutzen.
Die Geschichte der ersten amerikanischen FedCon erscheint im Nachhinein als eine Aneinanderreihung von Fehlentscheidungen.
Die Macher der Con scheiterten schon daran, die Schauspieler zum Veranstaltungsort einzufliegen. Zum Teil hieß es die Flugkosten seien zu hoch. Die Flugkosten für Aaron Douglas wurden von den offiziellen mit 6000 $ beziffert. Douglas gab jedoch an, dass die Kosten nach eigener Recherche nur 1600 $ betragen hätten.
Douglas kommentierte den Preis von 6000 $ mit den Worten "Ich wusste nicht, dass Dallas in Australien liegt."
Dies hatte die Folge, dass die eigentlichen Stars der Veranstaltung auf ihre Flugtickets gewartet haben, die nie ankamen.
Jamie Alexander, Darstellerin aus der Serie 'Kyle XY' (sonntags, 16:00 Uhr Pro7), war zuerst auf der Liste der geladenen Darsteller wurde jedoch von Brazeal von der Liste gestrichen. Die Begründung für die Ausladung ist einfach, sie sei nicht bekannt genug um eine Einladung zu rechtfertigen.
Verantwortlich für die Einladung sei ein zwischenzeitlich entlassener Mitarbeiter der Fedcon USA.
John Billingsley erwies sich als Held der Stunde. Er beruhigte die 200 Anwesenden, nachdem der Moderator Richard Anderson das Ende der Con verkündet hatte. Anderson war es nicht gelungen die Fans zu beruhigen.
Brazeal schickte seinen Sohn vertretend zur Con, da er sich an diesem Wochenende angeblich im Krankenhaus aufhielt. Brazeals Sohn sagte die Veranstaltung ab, da das Hotel in dem die Veranstaltung stattfand die 20.00 $ Miete für die Veranstaltung bereits im Voraus wolle statt wie vereinbar nach der Veranstaltung.
Aaron Douglas versprach den Fans, bei seinem Anwalt Erkundigungen einzuziehen inwieweit die Fans die Eintrittsgelder erstattet bekommen können.
Diejenigen die ihre Eintrittskarten direkt an der Tageskasse erworben haben, bekamen ihr Eintrittsgeld direkt ersetzt.
Brazeal wird auch mit privaten Geldern die Eintrittsgelder erstatten müssen.
Laut seinem Sohn war dies die letzte Convention die Tim Brazeal veranstaltet hat.
(mb); STVC-Meldung vom 25.06.2008; Quelle: SyFyPortal
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