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Forscher konstruieren Roboter mit Rattenhirn

Forscher der Universität Reading haben einen Roboter konstruiert, der mit Hilfe des Gehirns einer Ratte funktioniert.

Mit Hilfe des Gehirns einer Ratte ist es möglich, den Roboter zu steuern. Theoretisch wäre auch die Verwendung von menschlichen Nervenzellen möglich. Jedoch verzichtete man darauf aus ethischen Gründen.
Ben Whalley von der Universität Reading sagte: "Wir können dabei grundlegende Funktionen betrachten und steuern."
Es gehört nicht zu den Zielen der Forscher, einen Roboter mit menschlichen Zellen zu schaffen, sondern anhand eines einfachen Modells die Funktionsgrundlagen des Gehirns zu erforschen.
Das Gehirn von "Gordon" besteht aus 50000 bis 100000 Neuronen, die man auf ein acht mal acht cm großes Feld mit 60 Elektroden übertragen hat. Elektrische Impulse sorgen für die Bewegung der Räder. Sensoren versorgen im Gegenzug die Zellen mit Informationen.
Nach der Übertragung der Zellen müssen sich die Neuronen erst neu organisieren, um ein funktionierendes Netzwerk zu bilden.
Bei den Versuchen wurden verschiedene Hirne genutzt.
"Das ist ziemlich lustig, weil es Unterschiede zwischen den Gehirnen gibt.Das eine ist etwas ungestüm und aktiv, während ein anderes nicht das macht, was wir wollen", erklärte der Forscher Kevin Warwick.

(mb); STVC-Meldung vom 15.08.2008; Quelle: welt.de [1250 Aufrufe; 0 Kommentare]

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