Die ISS musste am Dienstag eine 700 Meter höhere Position annehmen. Trümmer eines ausrangierten Satelliten hatten sich der Raumstation genähert. Die Arbeit der sich an Bord befindenden Astronauten wurde durch dieses Manöver nicht beeinflusst.
Wäre das Manöver nicht ausgeführt worden, hätten sich einige Überreste eines alten Forschungssatelliten der NASA der ISS bis auf einige hundert Meter der Station genähert. Es bestand eine Wahrscheinlichkeit von ein zu 1000, dass ein Trümmerteil die Station treffen würde. Deshalb wurde im russischen Flugleitzentrum in Koroljow bei Moskau (ZUP) die Entscheidung getroffen die Position der ISS zu ändern.
Man hatte das Manöver mit Hilfe von Vorgaben der NASA durchgeführt. Das ZUP und das amerikanische Kontrollzentrum in Houston hatten die Aktion gemeinsam überwacht.
Aktuell bestellt die Besatzung der Internationalen Raumstation aus drei amerikanischen Astronauten und drei russischen Kosmonauten.
Für heute der Start eines unbemannten russischen "Progress"-Raumfrachters geplant. An Bord ist Ausrüstung, Nahrungsmittel, Wasser und Sauerstoff. Am Samstagabend wird der Frachter voraussichtlich die Station erreichen.
(mb); STVC-Meldung vom 27.10.2010; Quelle: Spiegel.de
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