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McNeil vergleicht Paris und Locarno

McNeil vergleicht Paris und Locarno Robert Duncan McNeill vergleicht in der aktuellen Ausgabe des amerikanischen "Star Trek Magazine, #30" die Charaktere Paris und Locarno. McNeill hatte beide Rollen verkörpert.

Laut McNeill gab es einen wichtigen Unterschied bei den beiden Charakteren.
"Grundsätzlich gibt es einen großen Unterschied zwischen Ihnen", sagte McNeill. "Nick Locarno war jemand der vor den Lehrern der Sternenflotte, Dozenten und Mitarbeitern ein wirklich guter Kerl war und tief im Innern ein niederträchtiger Kerl. Tom Paris war das genaue Gegenteil davon. Er erschien von außen ein wenig niederträchtig und war hinter seiner Fassade wirklich ein guter Kerl. Zunächst hatten sich die Schöpfer von Voyager gedacht das der Charakter Nick Locarno sehr ähnlich sein könnte, aber es wurde mir früh klar, dass er sehr unterschiedlich sein würde."
"Nick Locarno war jemand für eine Geschichte und diente einem kurzen Zweck", erklärte McNeill. " Aber für Tom Paris war es relevant, er musste ein echter Held und ein Charakter sein, der unter all seinen Fehlern und Schwächen jemand war, den die Zuschauer jede Woche wieder sehen wollten. Deshalb fand ich es wichtig Paris einen Sinn für Humor zu geben. Für mich war Star Trek am erfolgreichsten, wenn es ein bisschen ironisch und einen Hintergedanken neben den Sinn für Spaß und Abenteuer hatte. Also versuchte ich den Geist davon in allem einzubringen, auch wenn es nicht so im Drehbuch geschrieben war."
Tom Paris erhielt seine zweite Chance als er im Delta-Quadranten gestrandet war. Aber er musste sich gegenüber seinem Captain, Kollegen und Kameraden und sich selbst beweisen.
"Es war wirklich wichtig für unsere Serie, dass diese nicht übereinstimmende Gruppe von Menschen zusammen kam und mit ihren Stärken ein Team wurde", sagt McNeill. "Das war eine Herausforderung, denn Tom Paris war ursprünglich als einsamer Wolf gedacht." Also suchte ich nach Möglichkeiten seinen Wert als Team Player zu zeigen."
"Das begann im Pilotfilm mit Harry Kim (Garrett Wang), in der ich Tom als eine Art weiser älterer Bruder zeigen wollte. Auch wenn es nur leicht im Drehbuch war, versuchte ich es anzudeuten dass während Tom so aussieht als würde er sich keine Gedanken um andere machen, er sich um Harry kümmert, der weniger erfahren war und ein wenig Hilfe brauchte. Je mehr ich dies tat, umso mehr glaube ich dass die Autoren begannen es so zu schreiben."
"Etwas anderes was ich als besonders empfand war, dass Tom auf dem Boden geblieben war. Mit all dem Technobabble, Science-Fiction-Begriffen, komplizierten Situationen und Geschichten, versuchte ich derjenige zu sein der sich klar und deutlich ausdrückt und einen etwas volkstümlichen Charakter hat."

(mb); STVC-Meldung vom 24.11.2010; Quelle: TrekWeb [1395 Aufrufe; 0 Kommentare]

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