Herzlich Willkommen im STVC!

Community-Menü

Brücke Chat Forum TrekBay Wer ist online?


Newsinhalt

Sonnensturm: Forscher geben Entwarnung

Die amerikanische Raumfahrtbehörde NASA hatte vor dem stärksten Sonnensturm seit dem Jahr 2006 gewarnt. Jetzt gibt der ESA-Experte Daniel Müller eine Entwarnung.

Bei dem stärksten Sonnensturm seit dem Jahr 2006 war eine riesige Partikelwolke freigesetzt worden. Diese ist anschließend zur Sonne zurückgesunken und hat fast die halbe Oberfläche der Sonne bedeckt. Laut dem Projektleiter für die Vorhersage des Weltraumwetters beim amerikanischen Wetterdienst NWS, Bill Murtagh, sei die Erruption "ziemlich dramatisch" gewesen. Wie "das ganze Material von der Sonne hochgeschleudert wurde", sei "faszinierend zu beobachten" gewesen.
Zuvor hatten Experten vor Störungen in Stromnetzen und in der Satellitennavigation gewarnt. Diese Eruptionen werden "koronale Massenauswürfe" (KMA) genannt. Dabei werden große Mengen an Energie freigesetzt. Diese Sonnenstürme können bei einer ausreichenden Intensität auch Auswirkungen auf die Erde haben.
Bei der aktuellen Eruption werden die Auswirkungen für uns jedoch weniger dramatisch sein. Da der Ausbruch sehr nah an der Sonne geschah, werden die Auswirkungen größtenteils an uns vorbei gehen. Am Abend werde es eine mittelstarke Störung des Erdmagnetfeldes geben. Diese Störung sei jedoch nicht stark genug Stromnetze oder die Satellitennavigation zu stören. Im Norden und Süden können Menschen weltweit Polarlichter sehen.
In der Vergangenheit hatten Sonneneruptionen für Probleme gesorgt. In der kanadischen Provinz Quebec fiel 1973 aufgrund einer Eruption der Strom aus. Sechs Millionen Menschen waren ohne Stromversorgung. Im Januar 1994 wurde der kanadische Telekommunikations-Satellit Anik-E2 fünf Monate lang gestört. Dadurch wurden dem Betreiber Kosten in Höhe von 50 Millionen Dollar verursacht. Im letzten Jahr geriet der amerikanische Telekommunikations-Satellit Galaxy 15 aufgrund eines koronalen Masseauswurfes außer Kontrolle.
Satelliten sind bei starken Sonnenstürmen besonders gefährdet. Diese befinden sich in einer Entfernung von 20.000 Kilometern von der Erde. Es komme öfter zu kleineren Störungen, weil die Elektronik der Satelliten immer empfindlicher geworden sind.
Laut der chinesischen Nachrichtenagentur Xinhua hatte im Februar eine Eruption den Radioempfang im Süden Chinas gestört. Aktuell nehmen die Sonneneruptionen zu. Der ESA-Experte Daniel Müller spricht dabei von einem elfjährigen Aktivitätszyklus der Sonne. "Im Moment kommen wir wieder in eine aktivere Phase". Der Höhepunkt dieser Phase wird von der NASA Mitte 2013 erwartet.

(mb); STVC-Meldung vom 08.06.2011; Quelle: heute [1594 Aufrufe; 0 Kommentare]

Vorherige News: [Leonard Nimoy unterstützt Gründung eines palästinensischen Staates]

Nächste News: [JJ Abrams: "Coole" Star Trek Fortsetzung ist es "wert darauf zu warten" Plant Paramount bereits für die Verzögerung?]


Newsarchiv

Grafik: Abschnitt: Newsarchiv





Copyright