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Garrett Wang spricht über Streitigkeiten mit Brannon Braga und Rick Berman und über die verpasste Gelegentheit einen Voyager-Film zu drehen

Raumschiff Voyager wurde vor zehn Jahren eingestellt. Garrett Wang hat noch immer Probleme damit wie die Serie geführt wurde und wie sie endete. In einem neuen Interview erzählt der Schauspieler wie er über die Entscheidungen der Produzenten denkt.

Der Schauspieler sprach mit der offiziellen Star Trek Homepage über sein Leben an Bord der Voyager und über sieben Staffeln als Fähnrich Kim. Wang sprach offen über seine Probleme mit der Serie, angefangen damit das er der ewige Fähnrich war mit den Worten:

" Kim wurde sondiert, geschlagen gefoltert und war das erste Crewmitglied der Voyager das starb und wieder zu den Lebenden zurückkehrte. Was muss ein Mann mehr machen, um zum Lieutenant befördert zu werden? Um es schlimmer zu machen, wurden andere Mitglieder der Mannschaft, in der siebenjährigen Laufzeit der Serie, wie Tuvok (Russ) und Paris befördert, degradiert und wieder befördert.
Ich versuche nicht negativ zu sein, ich will nur sagen wie es ist. Während der vierten Staffel rief ich den Produzenten Brannon Braga an und fragte ihn, warum mein Charakter noch nicht eine Beförderung erhalten hat. Seine Antwort? "Nun, jemand muss doch der Fähnrich sein." Au weia, danke. Danke für nichts."


Wang hat nicht nur mit Brannon Braga ein Hühnchen zu rupfen. Er erinnert sich auch an eine seltsame Anweisung die er von Rick Berman erhielt:
"Als das Casting für Voyager endete, wurden alle Schauspieler von dem ausführenden Produzenten Rick Berman zu einem Mittagessen eingeladen. An diesem Mittag teilte uns Berman mit, dass alle Schauspieler mit menschlichen Rollen seiner Anordnung folgen müssen. Er erzählte uns, dass wir unsere menschlichen Charaktere herunterspielen müssen. Er wollte das wir uns militärisch verhalten so frei von Emotionen wie möglich, da dies seiner Meinung nach der einzige Weg war die Außerirdischen so echt wie möglich aussehen zu lassen.
Mein erster Gedanke war: "Das ist nicht richtig! Was zum Teufel sagt er da? Wollte er uns veralbern? Die menschlichen Charaktere sollten nicht dazu gezwungen werden, ihre Emotionen zu dämpfen. Wir waren Menschen und keine Androiden.


Der Schauspieler gibt an bereits in einer frühen Phase von Voyager seine Bedenken gegenüber einem Reporter des TV-Guide geäußert zu haben. Damit wurde besiegelt, dass er keine Chance hatte bei einer Folge der Serie Regie zu führen. "Ich war der erste Star Trek Schauspieler in der Geschichte dem es verweigert wurde in einer Episode Regie zu führen."
Wie einige Akteuere aus Star Trek: Enterprise hat auch Wang Probleme damit, dass seine Serie nicht die Möglichkeit erhielt den Sprung auf die große Leinwand zu wagen. Wang hätte die letzte Episode mit dem Hinweis "Wird in einem Kino in Ihrer Nähe fortgesetzt" enden lassen. Anschließend hätte er einen zweistündigen Raumschiff Voyager-Kinofilm gedreht.

(mb); STVC-Meldung vom 23.06.2011; Quelle: Trekmovie [1580 Aufrufe; 0 Kommentare]

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