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NASA: Astronaut der Apollo-14 Mission verklagt

Der Astronaut Edgar Mitchell hatte nach seiner Rückkehr vom Mond ein besonderes Souvenir behalten. Eine Hasselbad-Kamera der NASA. Diese wollte Michell jetzt versteigern. Als Reaktion dazu wurde er von der Raumfahrtbehörde verklagt.

Laut der Palm Beach Post wurde der Astronaut Edgar Mitchell von der NASA verklagt. Er soll sich unrechtmäßig eine Kamera angeeignet haben.
Während der Apollo 14-Mission war Mitchell der sechste Mensch der einen Fuß auf den Mond setzte. Während der Mission hatte er eine Kamera zur Verfügung mit der er Fotos von der Oberfläche machte. Die Kameras wurden häufig von den Astronauten auf dem Mond zurück gelassen und nur das belichtete Material mitgenommen.
"Wir haben Dutzende davon. Jeder von uns, der zum Mond geflogen ist." Laut Mitchell habe jeder Astronaut Souvenirs behalten.
Im Frühjahr 2011 entschloss sich Mitchell dazu sein Souvenir zu versteigern. In New York sollte die Kamera in einer Niederlassung des britischen Auktionshauses Bonhams als "Filmkamera von der Mondoberfläche" verseigert werden. Man wollte damit einen Verkaufspreis von 60000 80000 Dollar erzielen. Die Raumfahrtbehörde erfuhr jedoch im Voraus davon und verhinderte diese.
Gegen den Astronauten wurde vor einem Bezirksgericht in Florida eine Klage eingereicht. Der Vorwurf lautet, dass sich Mitchell unrechtmäßig NASA-Eigentum angeeignet habe. Man will vor Gericht erreichen, dass die Kamera an die NASA zurück gegeben wird. Mitchell gab zu, dass er in der Vergangenheit mehrfach dazu aufgefordert wurde die Kamera wieder zurück zu bringen.

(mb); STVC-Meldung vom 02.07.2011; Quelle: Handelsblatt [1764 Aufrufe; 0 Kommentare]

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