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Raumschrott umfliegt die Internationale Raumstation

Das Trümmerteil des sowjetischen Satelliten "Cosmos 375" hat die Internationale Raumstation in sicherer Entfernung umflogen.

Damit war der Weltraumschrott weder für die Raumstation noch für die "Atlantis" eine Gefahr. Man musste keine Bahnkorrekturen einleiten um dem Weltraumschrott auszuweichen.
Die NASA hatte vorsorglich vor dem möglichen Zusammenstoß mit dem Trümmerstück des sowjetischen Satelliten "Cosmos 375" gewarnt. Der Satellit wurde 1970 von der Sowjetunion ins Alll gebracht und brach bei einem Zusammenstoß mit einem anderen Satelliten auseinander.
Zuletzt war es im Juni beinahe zu einem Zusammenstoß der Internationalen Raumstatin mit einem Trümmerstück gekommen. Dieses wurde erst kurz zuvor geortet. Es flog in einer Entfernung von nur 250 Metern an der Station vorbei. Zu dem Zeitpunkt hatte man die Besatzun der ISS vorsorglich in Sojus-Kapseln evakuiert.
Der Transportcontainer Raffaello wurde zwischenzeitlich erfolgreich an der Station angekoppelt. Dieser enthält Lebensmittel , Ersatzteile, wissenschaftliche Geräte und Verbrauchsmaterialien für die Crew der Station.
Raffaelo wird in den nächsten Tagen weiter entladen. Der Container wurde in Europa gefertigt und hat ein Gewicht von 12,5 Tonnen. Der Container wird zusammen mit einer defekten Pumpe zurückgebracht.
Die "Atlantis" wir voraussichtlich am 20. Juli zur Erde zurückkehren. Die Mission wird eventuell um einen Tag verlängert. Mit dieser Mission endet das Space Shuttle-Programm.
Bis ein Ersatz für den Transport von Astronauten zur Station zur Verfügung steht, werden amerikanische Astronauten an Bord russischer Sojus-Raketen zur Internationalen Raumstation gebracht.

(mb); STVC-Meldung vom 11.07.2011; Quelle: Welt [1364 Aufrufe; 0 Kommentare]

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