Die Crew der "Atlantis" hat eine lange Aufgabenliste. Am Dienstag haben die Astronauten der "Atlantis" der Besatzung der Raumstation bei einer Außenmission geholfen.
Man will die zusätzliche Zeit dafür nutzen weitere Ausrüstung und Proviant auszupacken und zu verstauen. Man will auch verschiedene Systeme an der Station einrichten.
Die "Atlantis" wird nun am 21. Juli in Cape Canaveral landen. Dies wird um 12 Uhr MESZ geschehen. Der vorherige Termin für die Landung fiel mit dem Jubiläum der ersten Mondlandung zusammen.
Aufgrund von Einsparungen beim elektrischen Strom sei die Verlängerung der Mission möglich. Dies ist für die Besatzung der Internationalen Raumstation eine gute Nachricht. Ohne die Verlängerung hatte die "Atlantis" einen Teil des Jahresvorrates wieder zurück zur Erde mitgenommen.
Die Astronauten der "Atlantis" sind zu einer letzten Außenmission aufgebrochen. Zwei Besatzungsmitglieder der Raumstation, Ron Garan und Mike Fossum, begannen über eine halbe Stunde später als geplant ihre lange Aufgabenliste abzuarbeiten. Insgesamt soll der "Weltraumspaziergang" sechseinhalb Stunden dauern.
Unter anderem soll die defekte Kühlpumpe der Station in den Laderaum des Shuttles gebracht werden. Von Bord der ISS aus wird ein Roboterarm gesteuert. Dieser soll helfen die hundert Kilo schwere Pumpe zu bewegen. Die Pumpe war im letzten Jahr ausgefallen und musste während drei schwieriger Außenmissionen ersetzt werden. Die Pumpe soll jetzt mit der "Atlantis" zurück zur Erde gebracht werden. Nach der Mission ist ein derartiger Transport nicht mehr möglich.
Man wird auch den Versuch vorbereiten, einen Satelliten mit Hilfe von Robotern zu betanken. Sollte die Zeit ausreichen werden auch andere Experimente begonnen.
(mb); STVC-Meldung vom 12.07.2011; Quelle: Focus
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