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Die Ferne am Horizont




Bild; Quelle: http://img.photobucket.com/albums/v303/Rachel_OHara/PICT4614JC.jpg




Titel: Die Ferne am Horizont – La distance à l’horizon
Autor: rachel_ohara / Cate
Story:
Die Vergangenheit verbirgt vieles doch was verbirgt die Zukunft?

Feedback: Ich flehe euch darum an besser ich bitte euch.


Kleine Anmerkung für die Leser. Bitte habt Geduld beim Lesen es kommt vor das ich eine ganze Weile in diese Richtung laufe und dann wieder in die andere – glaubt also ja nicht das man diese Geschichte einordnen kann denn einfach alles was einem in Leben prägt – Trauer, Furcht, Angst, Kitschiges, Komödie, Glück – und vieles mehr kommt hier drin vor. Kurz gesagt für jeden ist alles dabei. Also ich wünsch euch wirklich viel Spaß beim Lesen.


Ach ja und an alle die die Franz. Sprache beherrschen und mir dann sagen wollen es sind verdammt viele Fehler in der Übersetzung drinnen – nu ja macht nicht mich sonder meinen Translator bitte dafür verantwortlich. Dieses Programm ist das einzige was noch am besten ins Französische übersetzt.


Ich wünsche euch nun viel Spaß beim Lesen und hoffe die Geschichte gefällt euch.

vlg eure rachel_ohara / Cate Grafik




Der letzte Tanz ist ein schöner Tanz doch die Wiederholung dessen ist ein Neuanfang für die Zukunft.

27.5.2006, 12:36

Die Geschichte beginnt...
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Je voudrais dire te cela moi t'à des amours.
Que je me souhaite aussi vivre éternellement.
Chaque matin un coucher du soleil vivre , a fin que je puisse toujours te dire un lever de soleil et chaque soir quelle chance tu pour moi sois.


[Ich möchte dir sagen das ich dich Liebe.
So sehr wie ich mir wünsche ewig zu leben.
Jeden Morgen mit einen Sonnenaufgang und jeden Abend mit einen Sonnenuntergang zu leben, damit ich dir immer sagen kann welch Glück du für mich bist.]





...

Stille, unheimliche Stille und Einsamkeit - Oft überfällt sie einen viel zu Schnell.

Draußen bewölkt sich langsam aber dunkel der Himmel, ob ich mich je daran gewöhnen werde?
Es ist wie in der Hölle geht man nach den typischen Vorstellungen. Dunkelroter gefärbter mit gelben Blitzen erfüllter Himmel, der einen jeden die Hoffnungslosigkeit zeigt hier irgendwann einmal wieder fort zu kommen.

Wie ein Traum doch eher einen Alptraum gleicht diese Welt ihm.


Ich möchte Aufwachen, aufwachen neben dir meinen Seelenverwandten, du der so oft immer für mich dar war und mich beschützt hat vor allem was die Welt einen so bot.


Wildes Rauschen, die Bäume, der Sturm wieder ein so schlimmer. Jedes Mal hab ich Angst das mir das Dach fort weht oder einstürzt. Ich weiß noch so oft in meiner Kindheit wie ich bei jedem Gewitter mich stets unter meinem Bett verkroch bis es wieder aufhörte. Es ist heute nicht anders aber sie ist da. Meine kleine. Sie hat seinen Mut, seine Art des beschützen - sehr viel von dir ist in Ihr. Meinen Engel.




„Mom, MOM, wo bist du?“

Ein Junges Mädchen stürmte hinein in das Haus. Halb durchnässt vom schon begonnenen Regen schaute sie sich suchend um. Diese immer wieder schnell auftretenden Gewitterfronten überraschten einen doch jedes Mal aufs Neue wenn man keine Zeit hatte darauf zu achten.

Wo war sie bloß wieder? Immer das gleiche der Himmel verfärbt sich und kurz darauf ist sie verschwunden und versteckt sich. Warum bloß? Wie kann man vor ein bisschen Gewitter was hier doch sehr oft vorkommt immer solche Heidenangst haben.

„Mom, komm schon wo bist du?“ Die Schuhe in die Ecke stellend holte sie sich schnell ein Handtuch aus dem Bad und trocknete sich damit ab. Wieder einmal war sie so vertieft in ihrer Trance gewesen das sie alles um sich herum vergessen hatte und nicht mehr wahrnehmen konnte.

Seit sie denken konnte hatte sie immer wieder diese eigenartigen Träume und Visionen gehabt. Oft befand sie sich in verschiedenen grauen Korridoren und spazierte herum, sah seltsame Individuen anderer seltsam aussehenden Völker. Doch auch passierte es oft dass sie wenn sie sich gleiten ließ an schönen Ort aufwachte. In Wäldern, an einen Fluss mit verschiedenen Tieren dessen Namen sie sich bewusst war aber oft nach dem wieder aufwachen nicht mehr kannte.

Doch auch wenn sie schon sehr oft daran gedacht hatte den Mut aufzubringen ihre Mutter zu fragen, hatte sie es doch bisher noch nie gewagt. Irgendwie hatte sie Angst als Verrückte abgestempelt zu werden und deshalb ließ sie es lieber bleiben.

Wieder suchend blickte das junge Mädchen um. Langsam schlich sie in das Zimmer ihrer Mutter. Still saß diese an ihren Schreibtisch, nachdenklich schauend zum Fenster hinaus. Wahrscheinlich so konnte man auch von Glück denken musste ihre Mutter so in ihren Gedanken verloren sein das Sie das Gewitter nicht einmal mitbekommen hatte.
Vor ihr liegend befand sich wieder einmal diese Buch, dessen Bedeutung sie nicht kannte aber auch nicht wissen dürfte. Ihre Mutter hatte schon immer vor ihr Geheimnisse gehabt, die alle in diesem Buch geschrieben standen. Einmal hatte sie neugierig wie Kinder eben sind ihre Mom gefragt ob in diesem Buch auch drinnen steht wer ihr Vater sei da sie schon früher oft auf diese Frage keine Antwort bekommen hatte. Ihre Mutter war unglaublich ausgerastet, fing an zu weinen und hörte bis zum nächsten Tag nicht mehr auf. Sie hatte seit damals nie wieder nachgefragt.

Geduldig wartete das Mädchen darauf dass ihre Mom aus der Starre hinaus aufwachte. Jedes Mal wenn sie ihre Mutter anschaute oder heimlich beobachtete glaubte sie eine gebrechliche Frau mit kindlicher Anmut zu sehen. Nie wirkte sie wie eine Erwachsene Frau die wusste was sie zu tun hatte. Schon immer war es so gewesen das die beiden die Falschen Rollen hatten. Nie konnte sie einmal das Kind sein sondern musste immer die Erwachsene spielen. Aber so war ihre Mom eben.

Anscheinend war sie nun vollends wieder bei klarem Bewusstsein. Sie Stand auf verschloss ihr Buch und legte es in ihren Schrank. Dann drehte sie sich um und ging auf ihre Kleine zu.

„Liebes wärst du so nett noch schnell die nun wieder nasse Wäsche hinein zu holen während ich schon einmal das Abendessen mache?“

„Aber klar Mom.“

Gedanken versunken sah sie ihrer Tochter hinterher. Laithra war nun schon ein sehr erwachsenes Mädchen und bald würde sie von hier fort ziehen in die Stadt wo sie nicht mehr sicher währe vor dem Mordusischen Volk. Traurig weil sie wusste das dieser Moment bald kommen würde ging sie schnell in die Küche um bei den Vorbereitungen für das Abendessen auf andere Gedanken zu kommen.

Es war viel zu still dafür dass draußen solch ein Starker Sturm wütete. Ihre Mutter wirkte irgendwie immer noch ziemlich Geistesabwesend. Doch sie musste es ihr endlich sagen. Für Beide würde es sehr schwierig werden aber wahrscheinlich insbesonders für ihre Mutter. Wie sollte Sie bloß alleine zu Recht kommen?

Ihre Mutter wurde schon immer von den Einwohnern dieses Dorfes als Aussätzige behandelt und es war schon schwer genug für Laithra alle Lebensmittel Einkaufen zu gehen mit dem ständigen Gefühl von allen abschätzig Beobachtet zu werden.
Aber es musste sich endlich etwas ändern!
„Mom?“, „Hm was den meine liebe?“ Laithra war sich sicher das ihre Mutter es doch bereits ahnen musste, deshalb versuchte sie ruhig zu bleiben. „Ich.. ich möchte nach Cranaurus ziehen um dort einfach mehr von der Welt zu erfahren.. ich kann nicht immer...“ Ihre Mutter blickte sie traurig lächelnd an und hob jedoch dann beschwichtigend ihre Hand und hinderte sie damit weiter zu reden. „Du musst dich nicht rechtfertigen, es ist schon in Ordnung. Aber versprich mir wenigsten das du dich zumindest irgendwie einmal im Monat meldest, okay?“
Erleichtert darüber dass ihre Mutter so gelassen reagierte lehnte sie sich aufseufzend und erleichtert zurück in ihren Stuhl.
„Aber klar Mom! Ich hab mich bei dem Golun Konsulat gemeldet und die haben mir geschrieben das ich schon in zwei Tagen kommen soll da sie eine Stelle für mich in der Wissenschaft Technik hätten.“ Ein leicht geschockter Gesichtsausdruck spiegelte sich für einen kurzen Moment in dem Gesicht ihrer Mutter wieder war aber kurz darauf auch schon wieder schnell verschwunden.
„Nun dann.. solltest du aber langsam mal anfangen zu packen junges Fräulein!“ Und obwohl Laithra wusste das dies nicht bös gemeint war räumte sie schnell den Tisch ab und lief in ihr Zimmer.
Nachdenklich sah ihr ihre Mom hinterher. „Sag mal liebes wo wirst du überhaupt wohnen?“ „Die vom Konsulat stellen einen kleine Wohnungen zu Verfügung bis man selbst etwas gefunden hat. Und ja ich bekomme dort auch genügend Geld um mir Essen und Sonstiges Notwendiges leisten zu können.“
Lächelnd stand ihre Mutter an der Zimmer Tür und schaute ihrer Tochter beim Packen zu. „Hm, du scheinst ja an alles gedacht zu haben. Hoffen wir dass das auch alles so gut hinhaut.“

Die zwei Tage vergingen wie im Flug und nun war der Morgen des Abschiedes gekommen. „Pass auf dich auf, liebes.“ Eigenartigerweise hatte Sie nicht einmal Tränen in den Augen doch ihr Gesicht und das werde ich nie vergessen, war blass als stünde ich vor einer Toden.

Doch seither ist sehr viel geschehen.

Beitrag wurde am 27. Mai 2006, 12:40 Uhr editiert.




Der letzte Tanz ist ein schöner Tanz doch die Wiederholung dessen ist ein Neuanfang für die Zukunft.

27.5.2006, 12:39

 
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„Was heißt dass, Sie währe nicht aufgetaucht?! Wo ist sie den dann?“
Ein Mann in grauer Kleidung stand vor der Tür und meinte doch ernst dass ihre Tochter sich anscheinend vor der Arbeit drücken wollte und deshalb nicht aufgetaucht war.
„Tut mir leid wir dachten das sie vielleicht noch hier sei aber anscheinend...“
Fassungslos schüttelte ihm die gegenüber stehende Frau ihren Kopf. Eigentlich wollte er nur wieder fort von Ihr. Die Dinge die man sich über Sie erzählte waren schlimm genug und sein Aufenthalt sollte eigentlich nur von kurzer Dauer sein. Deshalb wandte er sich schon wieder zum Gehen um als Sie ihn doch noch einmal aufhielt.
„Mr...? ist es vielleicht möglich das sie einfach noch nicht ihr Konsulat gefunden hat, schließlich war Sie zuvor noch nie in Cranaurus.“
Kopfschüttelnd drehte sich der Mann nochmals zu ihr um. „Bis gestern ist Sie jedenfalls nicht aufgetaucht und wir haben immerhin 3 Tage geduldig auf Sie gewartet, deshalb glaube ich nicht dass es daran liegt. Es tut mir leid aber wahrscheinlich ist Sie den Oglanern begegnet und gezwungenermaßen dann mit diesen weitergereist.“ Geschockt hielt sich die Frau am Tür Rahmen fest. „Was.. was soll das heißen? Sind die etwas zurzeit hier in dieser Gegend?!“
Bejahend senkte der Fremde den Kopf. „Sie wurden in der Nähe von der Tram Station Dolan gesehen. Dort muss sich ihre Tochter auch aufgehalten haben wenn nach Cranaurus wollte und wahrscheinlich...“
Die Seltsame Frau war einer Ohnmacht nahe aber er konnte und wollte auch nichts mehr tun, deshalb wandte er sich wieder zum gehen. „In diesem Fall kann man nichts mehr machen, tut mir Leid auf Wiedersehen.“
Und so schnell wie er aufgetaucht war, verschwand er auch wieder. Ihr Herzzerreißendes Weinen bekam er schon nicht mehr mit.




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27.5.2006, 15:25

...wechsel...
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Elle me manque mon ange. Vos cheveux noirs et longs qui vous avez de te.
Vos yeux pâles bleus moi chaque jour ont souri joyeusement.
Votre toutefois voix forte lumineuse si vous m'avez appelé.
Où tu es mes Laithra ?


[Sie fehlt mir mein Engel. Ihr schwarzes, langes Haar welches Sie von dir hat.
Ihre blass blauen Augen die mich jeden Tag fröhlich anlächelten.
Ihre helle aber kräftige Stimme wenn Sie mich rief.
Meine Laithra wo bist du?]







Es waren ungefähr 4 Std. bis nach Cranaurus, doch dort kam ich nie an. Da meine erste Tram Verspätung hatte verpasste ich meinen Anschluss und musste auf die nächste warten die erst in 2 ½ Stunden abfahren sollte. Weil es in Trams immer ziemlich ungemütlich war und ich sowieso noch Zeit hatte machte ich es mir abseits der Station auf der Wiese, gelehnt an einen Baum, gemütlich. Ich versank in meine Trance und vergaß wie immer alles um mich herum. So merkte ich sie auch nicht. Sie diese Gruppe vor denen man immer gewarnt wurde, die plötzlich ganz in meiner Nähe waren und auf mich zu liefen.

„Guten Tag Junges Mädchen!, nah du scheinst ja sehr vertieft in deinen Träumen gewesen sein. Lass mich uns alle hier mal vorstellen. Wir sind die Oglaner, eine kleine bescheidene Gruppe die gerne so herum wandert. Ich bin Muta und das sind meine Brüder Mulla, Murg, Math und die anderen wirst du schon noch kennen lernen, versprochen!“

Die Bande hatte sie fest genagelt und es gab keinen Ausweg. Schnell packten die genannten Brüder Laithra und fesselten ihre Hände und Füße aneinander.
„Na wir wollen doch nicht abhauen, glaub mir du würdest was wirklich hübsches verpassen.“ Schallendes Gelächter halte in ihren Kopf herum. Oh sie hätte einfach besser aufpassen sollen.




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27.5.2006, 15:29

 
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Souvenirs tout de suite un cauchemar terrible.
Douleurs une fois - elle des infractions pas.
Le malaise règne dans moi. Vous vit encore ?
La crainte est dans moi quand même aussi une confiance moi espérer laisse. Elle est forte.


[Erinnerungen gleich einen schrecklichen Alptraum.
Schmerzen von einst - sie vergehen nicht.
Unruhe herrscht in mir. Lebt Sie noch?
Angst ist in mir doch auch Zuversicht die mich Hoffen lässt. Sie ist Stark.]




...
Geht man zurück in die Vergangenheit so hätte ich damals nicht viel anders machen können. Mich mehr wehren aber ich glaube nicht das dies von Nutzen gewesen währe.
Zu jener Zeit besaß ich zwar noch mehr Mut als heute aber.. ja konnte man es Schicksal nennen, es gab einfach keinen Ausweg. Entweder ich oder .. oder die Crew. Ja die Crew ich habe Sie nicht vergessen auch wenn es schon fast 2 Jahrzehnte zumindest nach der Mordusischen Zeitrechnung her ist. Draußen in den Fernen des Weltalls sind wohl gerade erst 5 ein halb Jahre vergangen. Es ist seltsam, wie sind sie heute alle, was machen sie gerade, ob sie es schon geschafft haben?
Die Aussage, das hohe angesetzte Ziel welches hätte so einfach sein können und doch sich als immer wieder schwierig heraus stellte. Währen Sie alle nicht gewesen hätte ich ziemlich schnell aufgegeben dort draußen. Doch wir waren wie eine große Familie, eine die Kämpfte und immer zusammenhielt. Bis zum Schluss als ich sie alle verlassen musste und ich ihnen nicht einmal auf Wiedersehen hatte sagen können.
Wenn ich Laithra nun gegenüber sitzen würde und ihr all dies Vergangene erzählen müsste.., ich hätte nicht einen Hauch von Ahnung wie ich ihr diese Verrücktheit der damaligen Umstände darstellen sollte.
Chak... seinen Namen kann ich nur noch Hauchen. Ich vermisse ihn sehr, wohl auch am meisten. Er gab mir immer halt auch in diesen schweren Stunden. Zwar anders als sonst aber er war da gewesen, hat mich fest gehalten und mir all seine Liebe gegeben. Es war das erste und auch das letzte Mal. Seine Lippen auf meinen die zum Schluss all das nochmals besiegelten was wir uns schon immer hatten sagen wollen. Wir beide hatten uns geliebt in jenen stillen Momenten. Eine Liebe die sich in Laithra bis heute widerspiegelt.
Laithra... mein Engel wo bist du bloß? Wo haben sie dich nur hingebracht? Ich hoffe Sie tun dir nicht dasselbe an wie damals mir. Kämpfe meine liebe, kämpfe!






Das niederschmettert der schweren Regentropfen auf dem Dach klang wie zwei wild gewordene Trommler. Muta und seine Freunde hatten mich in eins ihrer Verstecke gebracht. Es war eine dunkle Holzhütte und überall roch es stark nach Birothol. Fest gefesselt am Boden versuchte ich auszumachen wo die Tür war. Man konnte kaum die Hand vor den Augen sehen so düster war es.

Es war ein Traum gewesen der sie hatte aufwecken lassen. In diesem Traum hatte Laithra die Stimmer ihrer Mutter leise vernehmen können die ihr immer wieder sagte sie solle nicht aufgeben. Doch der eigentliche Grund für das aufschrecken aus dem Traum war etwas anderes bzw. jemand anderes gewesen. Laithra war, wie meist auch in ihren Trance Visionen, mal wieder in den grauen Korridoren herum gewandert doch diesmal war irgendwie alles verschwommener gewesen. Sie hatte nur eine Person detailliert erkennen können. Er war ihr schon mal aufgefallen, jedoch hatte sie Ihn sonst immer nur als einen weiteren Fremden in ihren Trancen geglaubt. Doch diesmal schien der, dessen Name Laithra glaubte zu wissen, die Hauptperson der Vision zu sein. Langsam wanderte sie auf ihn zu. Der Fremde selbst schien so sehr in seiner Tätigkeit vertieft zu sein das er anscheinend alles um sich herum vergessen hatte. Laithra war ihm jetzt fast so nahe das sie ihn fast berühren konnte doch plötzlich schaute er auf und sah ihr direkt mit vertrauten Augen ins Gesicht. Sein Blick wirkte traurig und doch.. nein jetzt änderte er sich. Verwirrung überkam ihn doch noch ehe er etwas hätte sagen können war Laithra aufgewacht. Der Traum war ihr auf einmal zu real vorgekommen. Sie hatte das Gefühl das er plötzlich all ihre Gedanken lesen konnte und dies wurde ihr einfach zu unheimlich.

Langsam schienen sich die Fesseln zu lösen und der Schmerz an den Handgelenken ließ nach. Es hatte aufgehört zu regnen und so konnte man nun jedes andere Geräusch deutlich hören. Geräusche die sie vorher nicht hatte ausmachen können. Sie blickte um sich und jetzt wo sich ihre Augen langsam an die Dunkelheit gewöhnt hatten bemerkte Laithra das sie nicht alleine war. Überall am Boden lagen oder saßen verteilt, ebenfalls gefesselt, andere gefangene Leute herum. Sie alle schienen entweder zu schlafen oder einfach nur vor sich hin zu starren. Jedenfalls gaben die meisten keinen Laut von sich deshalb war Laithra diese vielen Leute einfach noch nicht aufgefallen.
Es waren vielleicht so um die 14 Personen mehr konnte sie in der Dunkelheit nicht ausmachen. Laithra konnte sich kaum noch daran erinnern wie man sie hier hergebracht hatte doch bestimmt war es weit weg von zu Hause oder dem Ort wo man Sie gefangen genommen hatte.

In immer wiederholenden kurzen Abständen fielen ihr die Augen zu doch sie versuchte sich zusammen zu reißen. Plötzlich hörte Sie Schritte nahe der Tür und Stimmen die Wild durcheinander riefen. Die Tür wurde eilig aufgerissen und zwei der Oglaner kamen bewaffnet in die Holzhütte hinein. Die Beiden waren ziemlich aufgebracht und drängten alle gefangenen grob nach draußen.
Die Sonne schien, so kam es Laithra vor, so hell wie noch nie obwohl sie sich dem Untergang schon näherte. Nachdem sich die Augen wieder an das hellere Licht gewöhnt hatten schaute Sie sich, während sie alle gemeinsam immer wieder weiter zum gehen geschubst wurden, ihre Umgebung genau an.
Der Boden war ziemlich sandig und trocken. Es waren ein paar ausgedörrte Bäume zu erkennen und ein paar Büsche ansonsten kaum etwas. Die anderen verhielten sich immer noch ziemlich still anscheinend waren sie diese Behandlungen schon lange gewöhnt.
Die Oglanergruppe waren eigentliche Sklaven Händler. Obwohl ziemlich viel über sie gemunkelt wurde handelte das Mordusische Rechtssystem doch kaum dagegen. Deshalb auch hatten die Oglaner soviel Macht in dieser Branche.
Wie es schien wurden sie alle auf einen Landeplatz für Schiffe getrieben. Vor sich, sah Laithra, waren bereits mindesten hundert andere Gefangenen die bereits in die Schiffe hinein getrieben wurden.
Es gab nur einen Ort wohin sie wahrscheinlich alle gebracht wurden – zur Handels Station außerhalb der Planeten Umlaufbahn. Sie war bekannt dafür solche Geschäfte abschließen zu können.
Das Schiff selbst schien nicht sehr groß zu sein aber es würde höchstwahrscheinlich auch nur ein sehr kurzer Flug werden, wenn die Annahme von Laithra stimmte.

Die Sonne war bereits so gut wie untergegangen als sie starteten, eingeengt mit all den anderen in einen dunklen Frachtraum.




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27.5.2006, 15:34

 
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hey wie wärs mit nem bisschen Feedback - die Story ansich ist schon fertig ich will doch bloß wissen ob ihr sie auch wirkliche lesen tut?

bitte

glg rachel




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27.5.2006, 20:19

okay dann mach ich halt doch mal weiter wenn kein Feedback kommt :(
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Pendant deux jours dans moi, un malaise terrible règne.
Elle ne veut pas arrêter.
Je ne connais pas sa raison précise lui semble quand même dure ainsi très important lui.
Sa préoccupation peut avoir remarqué à aussi autres est donc tangible.


[Seit zwei Tagen herrscht in mir eine schreckliche Unruhe.
Sie will nicht aufhören.
Ich kenne ihren genauen Grund nicht doch es scheint so als währe es sehr wichtig.
Es mag auch den anderen aufgefallen sein denn ihre Sorge ist spürbar.]





Ist es verquer gleichzeitig sich wirklich sicher zu fühlen und doch Angst um jemanden Fremden zu haben? - Eine Person die man nur in Träumen kennt und doch zu wissen glaubt das es sie tatsächlich gibt...?

Meine Freunde und Kollegen - ja meine Familie, umgibt mich jeden Tag und das seit insgesamt jetzt fast 10 Jahren. Vier mit ihr gemeinsam und etwa sechs einzelne Jahre.
Warum kennen wir uns bloß alle so gut und auch wieder nicht? Sie alle wissen dass es mich seit damals bedrückt SIE zurückgelassen zu haben. Es ist seither immer wieder ein stiller, bedrückender Schmerz Ihren Sitzt sehen zu müssen, Ihren, meine heutigen, Bereitschaftsraum betreten zu müssen und all das sehen zu müssen was sie zurückgelassen hat.
Nicht freiwillig das ist klar, doch sie tat es für diese Crew auch wenn sie alle es nicht einmal wissen. Man kann es ihnen nicht vorwerfen, nein aber manchmal wünschte ich mir wir hätten alle gemeinsam mehr gekämpft.

Wenn ich zurück denke muss ich gestehen dass wir uns wohl alle verändert haben. Es ist jeder seinen Weg gegangen. Ehen wurden geschlossen, die du bestimmt gerne mitbekommen hättest. Kinder wurden geboren und noch vieles mehr ist passiert.
Aber was soll's! Time heals all wounds - wie man so schön sagt.


Es ist viel zu still an Board für diese Zeit aber was ist derzeit schon normal. Wir durchfliegen mal wieder eines dieser Gebiete in denen man sich ruhig verhalten sollte um nicht aufzufallen.

Das ständige aufpiepsen der Kontrollen das alles in Ordnung ist erschreckt die Stille immer wieder aufs Neue. Jeder für sich konzentriert auf seine Arbeit wirkte heute anders.

Vielleicht liegt es auch nur mal wieder daran auf Grund des Abends der Gestern einmal wieder angestanden hatte.
Immerhin auch wenn diese Feier jedes Monat aufs Neue an stand schien es immer wieder alle zu überraschen welche Wirkungen sie dabei davon trugen. Der allgemeine Talentabend, war immer damit geprägt das sich die Leute mit echtem Alkohol begnügten und davon leider nicht wenig - weshalb der Doctor sich deshalb jedes Mal aufs Neue pro Monat darüber Ärgern musste die Crew mit Kopfschmerzmitteln zu versorgen.

Diesmal hatten die Crew-Kinder versucht ihr bestes zu geben und ein selbst erfundenes Märchen als Bühnenstück aufgeführt. Die Leitung hatte Tom Paris zusammen mit Nelix übernommen und die Musikbegleitung von Harry Kim selbst gespielt, hatte jeden in eine Freudige Stimmung gebracht.

"Captain, Sir ich würde Sie gerne Sprechen, bitte."

Kadett Richard Langford war mit seinen gerade erst eigentlichen 5 Menschen-Jahren aber dennoch schon wie ein Siebzehnjähriger, ein junger Forscher der sich mit seinen immer wieder herausragenden Ideen den Respekt der anderen Crewmitglieder verdient hatte.
Seine, die in Kindheits-Stadium erlernten Fähigkeiten bei den Borg ließen ihn immer wieder die schwierigsten Aufgaben lösen.
Weshalb Chakotay auch immer wieder erfreut war diesen Jungen Mann, Mr. Genie wie er von einigen genannt wurde, zu sehen und sich mit ihm zu unterhalten.

„Aber natürlich Kadett, gehen wir in meinen Raum.“ Captain Amal erhob sich und schritt dem Jungen voraus. Im Bereitschaftsraum angekommen setzte er sich und bat Langford sich es ebenfalls bequem zu machen. Chakotay liebte es hier zu sein – es war einfach das Vertraute was in immer wieder aufmunterte. Das Büro war mit vielen seiner Sachen bewohnt aber auch Ihre waren noch hier – die Kaffeetassen z. B konnte er einfach nicht von ihren Platz weg tun. Auch ließ er es sich nicht nehmen ab und zu ein paar Rosen in einer Vase aufzustellen. Die die es wusste und Captain Janeway gut gekannt hatten schüttelten jedes Mal den Kopf wenn sie die Rosen sahen. Irgendwann sollte man doch zumindest annähernd damit zu Recht kommen seinen Vorgesetzten verloren zu haben – warum auch immer. Denn das hatte bis heute keiner heraus bekommen können aus Captain Amal.

Richard Langford wusste von all diesem nichts und so glaubte er einfach sein Captain und Ersatz-Vater sei schon immer so gewesen.
Er war immer für ihn da gewesen wenn er Probleme gehabt hatte, oder aber auch einfach einen brauchte der ihm das Leben erklärte.

Viele die die beiden manchmal verglichen sahen ein Vater und seinen Sohn, denn die beiden waren sie nicht nur vom Aussehen total ähnlich sonder auch vom Charakter her. Und manchmal ging dieses Scherz-Gerücht vom Doctor, das die beiden ähnliche Gene hätten, niemanden mehr aus dem Kopf so dass Kadett Langford oft auch Kadett Amal genannt wurde.

Beide wussten dies aber keiner störte sich daran. Captain Chakotay Amal liebte diesen Jungen einfach wie einen Sohn und weil das schon jeder wusste versuchte er es auch schon lange nicht mehr zu verheimlichen.

Er hatte damals so gehandelt weil er wusste dass Sie es auch so gemacht hätte. Es war minimal gewesen, die Chance der schon gerufenen Borg Kuben zu entgehen und dennoch den störrischen kleinen Jungen mit zu nehmen. Doch sie hatten es geschafft mit der Unterstützung der Crew. Damals hatte Chak gemerkt das sie nur gemeinsam Stark wahren, so wie einst Captain Janeway gelernt hatte nur gemeinsam durch das Leben zu kommen.

„Also Langford was kann ich für Sie tun?“ Lächelnd sah Chakotay ihn an. „Möchten Sie vielleicht erst einmal eine Tasse Tee, Kaffee oder etwas anderes?“
„Nein Sir, danke.“ Chak musterte ihn. Richard war nervös und aufgeregt. „Captain darf ich gleich zum Thema kommen?“ Zustimmend nickte Amal ihm zu.
„Danke, ähm die Sensoren haben hier in der Nähe einen Nebel entdeckt der einige eigenartige Daten aufwirft. Ich glaube das dieser ein paar Wurmlöcher enthält die möglicherweise…“ Chakotay stutze und glaubte sich verhört zu haben. „Ähm ein paar?“
Der Kadett nickte mit dem Wissen die Zustimmung dort hinzufliegen so gut wie in der Tasche zu haben, so wie Tom Paris ihm diesen Ausdruck einst mal erklärt hatte.
„Tja dann… das hört sich sehr verlockend an und ich nehme an sie wollten Fragen, ob wir dorthin fliegen, nicht wahr?!“ Captain Amal zwinkerte ihm schelmisch zu.
„Ja Sir, das wollte ich.“ „Hm na dann werde ich unserem Piloten mal sagen, dass er den Kurs wechseln soll.“ Dankend lächelte Richard ihn an.
Beide liefen sie wieder auf die Brücke um Lieutnant Commander Paris bescheid zu sagen. „Mr. Paris, bitte ändern sie den Kurs auf die Koordinaten die ihnen Kadett Langford sagen wird.“

Wieder einmal ein neues Abendteuer dachte Chakotay freudig, als er sich es bequem in seinem Sessel gemütlich machte und sich seinen anderen Aufgaben auf der Brücke weiter widmete.




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28.5.2006, 13:02

 
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Calme bourdonner vouloir dire réalisé la tête.
Je vois des visages souffrir pleines et endommager.
Ils ne pleurent pas, sont des calmement
Ne je connais pas vous moi sais quand même celui qui est avec eux.


[Stilles dröhnen erfüllt meinen Kopf.
Ich sehe Gesichter voller Leiden und Schmerzen.
Sie schreien nicht, sind leise.
Ich kenne Sie nicht doch ich weiß wer bei ihnen ist.]





Träume, mein Leben besteht nur noch aus ihnen. Ich weiß nicht wann ich das letzte Mal wach war. Tag oder Nacht mein Zeitgefühl lässt nach.
Es ist still, doch dies täuscht. Die Ruhe vor dem Sturm. Wochen, Monate, eine lange Zeit.
Das Dröhnen kommt wieder, aber diesmal ist es ein immer wiederholendes Klopfen an der Tür. Angst erfüllt mich, denn ich weiß ein Hoffnungsschimmer ist es bestimmt nicht.
Beim öffnen der Tür erblicke ich wieder einen dieser grauen Männer.
Aber auch jemand anderes ist dabei. Eine rothaarige Frau mit grünen Augen. Sie sah irgendwie anders aus als die Mordusen fast menschlich, was jedoch schier unmöglich sein konnte. Ihr Lächeln hatte etwas Warmes und nicht etwas Abschauungswürdiges, so wie der des grauen Mannes. Er drehte sich zur ihr ohne mich noch mit einem Blick zu würdigen und sprach auf Modusisch zu ihr. „So bitte schön, ich hoffe Sie sind zufrieden wenn Sie mich dann bitte jetzt entschuldigen würden.“ Und so kurz dieser Satz war, so kurz verblieb er auch noch, dann drehte er sich auf dem Absatz um und verschwand in der Nacht.

Ihre Stimme war freundlich und irgendwie kam sie mir bekannt vor, aber als sie sprach glaubte ich mich verhört zu haben. Unmöglich, es war nicht die von mir gehasste Sprache der Modusen, sondern die Menschliche.

„Hm, CAPTAIN KATHRYN JANEWAY, schön Sie zu sehen, wie geht es Ihnen denn so?“




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28.5.2006, 14:32

okay und weiter gehts zu posten für euch nicht feedbackschreiber ihr :I
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L'obscurité, satisfait, une crainte.
Le bourdonnement foncé et lourd réalise veut dire la tête.
Où suis-je ? Qui suis-je ? Que suis-je?
Le froid étranger me traverse - un cri casse le rêve.


[Dunkelheit, stille, Angst.
Dunkles, schweres Dröhnen erfüllt meinen Kopf.
Wo bin ich? Wer bin ich? Was bin ich?
Fremde Kälte durchfließt mich – ein Schrei zerbricht den Traum.]






Ich denke, wir werden bald da sein. Zumindest glaube ich nicht, dass die Handelsstation so weit entfernt ist. Die Wächter schauen grimmig, Angst einflössend zu uns rüber. Aber es macht mir nichts mehr aus. Ich weiß, wohin es geht und davor hab ich mehr Furcht. Ich will mich noch nicht abfinden mit dieser Tatsache auf unbestimmte Zeit Sklavin zu sein.
Die Frachttüren öffnen sich und Muta und seine Brüder schritten hinein. Ihre Blicke gingen umher und suchten sich ihre ersten Opfer die darauf hin sofort grob geholt und woanders hingebracht wurden. Ich merkte seinen ruhenden Blick auf mir und als ich aufsah lächelte er mich mit seiner furchtbaren Grimasse an. Nein noch währe ich nicht dran – später ja das wusste ich. Gegenüber den anderen wahr ich noch nicht so verwesen, nicht zu alt und zu ergeben. Die Sklavenhändler und Käufer mochten störrische sich wehrende Neu-Sklaven an denen sie ihre Macht ausüben konnten.

Meine rechte Unterseite schmerzte irgendetwas in meiner rechten Hosentasche tat mir weh. Ich fasste hinein und hervor kam Mom’s Medaillon. In dem dunklen Licht kamen die Farben blau und dunkelbraun nicht richtig zur Geltung doch ich kannte es zu gut. Wie oft hatte ich es schon in der Hand gehabt. Es hatte mich immer wieder getröstet wenn ich Hilfe brauchte. Mom hatte es mir einmal gegeben als ich noch sehr Jung war.
Es war das erste aber auch letzte Mal gewesen das Sie irgendetwas von ihrer Mutter bekommen hatte was mit deren Vergangenheit zu tun hatte.
Sorgsam berührte sie es. Spürte die vertrauten Formen und Linien und vergaß für eine Weile wo sie wirklich war. Langsam verfiel sie wieder in einer ihrer Trancen und ließ sich in den tiefen Zog des Träumens hinab gleiten.


Rosen sie erinnerte sich wieder an all die Namen die diese seltsamen Pflanzen und Tiere – ja Tiere, hatten. Sie mochte Rosen es wahren wunderschöne Blumen. Wer sich ihnen böswillig näherte wurde von den Dornen gestochen. Sie konnten sich wehren.
Laithra blickte um sich herum. Ein kühler Wind blies ihr durch die Haare und ein fernes rauschen erfüllte die Stille.
In der Ferne erkannte sie steile Klippen die tief hinunter ins Meer führten. Sie wusste das sie hier schon einmal gewesen war jedoch wann konnte sie sich nicht mehr genau erinnern. Laithra glaubte das ihre Mutter ihr als kleines Kind einmal davon erzählt hatte und sie dann beim Erzählen eingeschlafen sei und hier gelandet währe.
Sie versuchte sich langsam an die Geschichte ihrer Mom zu erinnern. Jedes einzelne Wort schien ihr wichtig zu sein.
Meine kleine – so hatte Sie Laithra früher immer genannt und ihr dabei zärtlich über den Kopf gestrichen.
Es wahr eine friedliche Idylle die Laithra veranlasste sie gänzlich dem hinzugeben und einfach nur alles zu betrachten ohne fragen zu stellen.

Der Schrei weckte sie auf. Warum mussten diese Oglaner immer so laut sein.
Sie waren wieder da um die nächsten zu holen. Würde sie jetzt auch dabei sein?
„Du da los mitkommen!“ Grob wurde Laithra hochgerissen und zu den anderen bereits schon ausgewählten gebracht. Muta grinste sie hämisch an. „Ahhh da ist ja unsere kleine süße!“
Seine Hand fuhr fast schon zärtlich über ihre Wange. „Hm ein richtiges Prachtexemplar, oh ja ER wird sehr erfreut sein.“
Sie wusste nicht wenn Muta damit gemeint hatte aber momentan war es ihr auch erst einmal egal. Angeekelt verzog sie ihr Gesicht und versuchte seiner Berührung zu entgehen.
Alle gemeinsam wurden sie in einen kleinen Raum gebracht. Es schien ein art Waschraum zu sein wo sie sich alle sauber machen sollten.
Es schien Trinkwasser zu sein und so versuchte Laithra etwas davon abzubekommen, denn sie erinnerte sich einfach nicht mehr daran wann sie das letzte Mal etwas getrunken hatte.

Sie waren nicht lange im Waschraum den kaum war der letzte fertig wurden sie wieder geholt und weiter in einen größeren Raum gebracht. Dort mussten sie sich alle in einer Reihe aufstellen und den Kopf gesunken halten.

Muta und ein fremder seltsam aussehender alter Mann kamen hinein.
„Lasst euch nur Zeit mein Herr eine sorgfältige Auswahl benötigt ja auch eine gewisse Zeit.“ Muta’s Stimme war mit dem typischen Oglanerischen hinterhältigen Ton belegt so das jeder merken musste welch falsches Spiel das hier eigentlich alles wahr.
Der Fremde musterte den Händler nur geringschätzig und schritt dann weiter auf die Ware zu. Sklavenhändler er hasste sie. Verabscheuungswürdige Lebewesen die mit anderen handelten. Freyung war es leid aber sein Mitleid brachte ihn jedes Mal aufs Neue sich hierher zu begeben.
Seine jetzige Situation jedoch hier zu sein wahr ein ganz anderer Grund. Er hatte seine erste und einzige Tochter verloren und gleichzeitig auch seinen Schwiegersohn. Diese beiden hatten ihm und seiner Frau jedoch noch ein kleines Kind hinterlassen.
Freyung und seine Frau eine ebenfalls frühere Sklavin waren jedoch viel zu Alt als um sich noch um ein kleines Kind zu kümmern weshalb er nun auf der Suche nach einer Amme war.
Nacheinander blickte er sie alle an. Viele von ihnen waren bereits viel zu alt und aufgebraucht die meisten von Ihnen waren gerade noch gut genug für Garten oder Küchenarbeiten. Die Männer ließ er außen vor. Jetzt erst einmal musste er eine Amme finden später könne er immer noch andere weitere von ihnen aufnehmen.
Langsam kam bei einem jungen Mädchen vorbei. Er begutachtete sie etwas besser als die anderen. Sie musste gerade erst so um die 17 Jahre alt sein. Ihre Augen blickten voller Hass auf den Sklavenverkäufer. Die Hände zu Fäusten geballt stand sie da jeden Moment einfach zuzuschlagen sobald Muta bei ihr vorbeikommen würde.
Langsam richtete das Mädchen jedoch jetzt ihren Blick auf ihn. Freyung fühlte ihren Willen und ihre Stärke. Sie hat keine Angst vor ihm wie all die anderen Sklaven.

„Mein Herr, wie mir scheint, habt Ihr bereits Eure Wahl getroffen?!“
Die Stimme des Verkäufers rüttelte den Fremden wieder wach. Zustimmend nickte er Muta zu. „Wie viel verlangt Ihr für sie?!“ Der Sklaventreiber grinste Freyung hämisch an.
„Nun sie ist noch sehr neu. Ihr junges Alter und ihre Kraft lässt sie gut arbeiten, aber ich denke, wir werden uns einigen.“ Der alte Mann nickte Muta zu. Er würde sie nehmen, aber zuerst musste er mal wieder die üblichen Verhandlungen durchführen.

Laithra wurde von den anderen fortgezogen und in einen anderen Raum gebracht.
Wenn sich ihr Zeitgefühl nicht irrte, wartete sie mindestens 2 Std. darauf, dass irgendwer wieder kam um sie zu holen. Zitternd hatte sie sich in einer Ecke verzogen und versuchte sich wieder in Trance zu begeben. Das Medaillon fest in ihrer Hand, versteckt falls doch mal wieder jemand kommen würde, konzentrierte sie sich auf ihre inneren Gefühle. Laithra hatte keine Angst, eher war sie wütend auf sich selbst, Muta und all diese verräterische Politik.
Anscheinend wollte der alte Fremde sie kaufen, denn sonst wäre sie wahrscheinlich bei den anderen geblieben und auf den öffentlichen Markt gekommen. Wer war er? Und was wollte er von ihr?
Sie vermisste auf einmal unendlich ihre Mom. Noch nie in ihren Leben kam sie sich so verloren vor. Was sollte jetzt bloß aus ihr werden? Wo würde man sie hinbringen?
Ein dicker Kloß bildete sich in ihrem Hals. Fang jetzt bloß nicht an zu weinen, was ist wenn sie dann genau reinkommen. Gib ihnen bloß nicht die Genugtuung dich so verweint zu sehen.
Plötzlich hörte sie laute Schritte in Richtung ihrer Tür. Das schwere Schloss wurde aufgeschlossen und mit einem lauten Quietschen wurde die Tür geöffnet.
„Los mitkommen dein neuer Herr wartet auf dich!“
Grob wurde sie einen langen Weg mit gezerrt, bis sie vor einer Tür stehen blieben. Diese wurde geöffnet und Laithra wurde grob hinein geschmissen.

Mitleidig sah Freyung sie an. Das Mädchen lag genau vor seinen Füßen. Schnell stand sie wie wieder auf und blickte ihm genau ins Gesicht. Anscheinend hatte sie ihn nicht erwartet denn in ihrem Gesicht stand Verwirrung geschrieben.
Sie beide waren alleine in diesem Raum. Er hatte darauf bestanden, um sie vor dem Abschluss des Kaufes noch einmal persönlich kennen zu lernen. Die Einigung auf den Vertrag hatte nicht so lange gedauert aber das typische Oglanische Essen dabei war mal wieder eine anstrengende Tortur gewesen.
Versucht mit ihr Kontakt aufzunehmen, lächelte er sie erst einmal ein wenig an. Konnte sie denn meine Sprache? Was für einem Volk gehörte sie eigentlich an?
Freyung selbst war Utagber, seine Rasse stammte von einem Planeten, nicht weit von hier. Er hatte schon viele verschiedene Völker kennen gelernt, aber solches wie das, von denen das Mädchen abstammte noch nicht.
„Hm du scheinst nicht dem Mordusischen Volk anzugehören und den Oglanern bestimmt auch nicht, also wo kommst du her?“
Ihr Blick hielt seinem stand, jedoch gab sie ihm keine Antwort. Langsam schüttelte Freyung den Kopf und setzte sich dann auf einen der vielen Sessel. „Hast du Hunger, möchtest du was zu Trinken? Setzt dich doch.“ Dabei wies er erst auf die gedeckte Tafel und dann auf einen der Sessel.
Das Mädchen ließ sich dies nicht zweimal sagen und griff schnell nach einem Stück Brot, dann setzte sie sich in einen der Sessel und versuchte es sich bequem zu machen. Wenn man eine gewisse Zeit nur auf hartem Boden schläft, sitzt oder liegt dann kam einen dieser Sessel wie ein Traum vor.
„Mein Name ist Freyung Parentum, meine Familie und ich leben auf Utagberum einem Planeten nicht weit von hier.“
Das junge Mädchen antwortete immer noch nichts darauf und so blickte er zum Fenster hinaus. „Sag wie ist dein Name? Verstehst du mich überhaupt? Bitte antworte mir.“ Er lächelte ihr freundlich zu.
„Mein Name ist Laithra…, Laithra Janeway-Amal. Meine Mutter hat mir einmal erzählt, dass unser Volk sich Menschen nennt.“
„Hm, tut mir Leid dieses Volk ist mir nicht bekannt, aber du scheinst mich immerhin zu verstehen. Wo lebst du?“ Laithra’s Augen verengten sich. „Ich lebte auf dem Planeten des Mordusischen Volkes.“
„Ich werde dir nicht helfen können deine Mutter zu holen oder dich gar zurück auf deinen Planeten zu bringen.“ „Das hatte ich auch nicht angenommen.“ Das Mädchen Laithra blickten ihn traurig, aber auch gleichzeitig herausfordernd an.
„Nun dann, komm nimm dir noch etwas zu Essen oder zu Trinken mit, dann gehen wir auf mein Schiff. Es wird Zeit das du deine Aufgabe kennen lernst.“

Laithra lief ihrem neuen Herrn mit ein wenig Abstand hinterher. Er war netter als Muta, aber wahrscheinlich würde sich das bald ändern. Seine Statur war groß und sah von der Kleidung dem Mordusischen Volk sehr ähnlich, jedoch hatte er zum Glück nicht dasselbe Aussehen.
Im Schiff angekommen rannte ihnen gleich ein kleines Mädchen entgegen. „Grapa, Grapa dut bit zurück.“
Lachend hob Freyung seine Enkeltochter hoch und wirbelte sie im Kreis herum. Er liebte seine kleine einfach zu sehr. „Ja, meine Liebe ich bin wieder da, na was hast du so gemacht hm?“ Zwinkernd lies er die Kleine wieder hinunter, dann blickte er hinüber zu seiner Frau Sutanyara, die gerade gekommen war.
„Sutanyara meine Liebe ich glaube wir haben eine Amme für unsere kleine.“ Dabei wies er auf Laithra, die nun verstand, warum sie hier war. „Du wirst unsere kleine Enkeltochter versorgen, ihr verschiedenes lehren und immer an ihrer Seite bleiben. Sie ist deine neue Aufgabe.“
Eine Amme, ja sie hatte Glück gehabt, nichts weiter nur eine Amme sollte sie sein. Glücklich strahlte sie das kleine Mädchen an. „Na und wie heißt du, meine Kleine?“

Seine Frau war ungewöhnlich still, aber sie schien erleichtert zu sein, endlich jemanden gefunden zu haben. Auf Dauer war so ein kleiner Wirbelwind einfach viel zu anstrengend. Auch Minara hatte anscheinend keine Angst vor Laithra und so erzählte sie gleich munter darauf los.

Das Zimmer war einfach wunderschön gemütlich eingerichtet. Laithra hatte es sich auf dem Boden neben der kleinen Minara gemütlich gemacht und spielte mir ihr ein paar Spiele. Freyung hatte ihr genau erklärt, was sie zu tun hätte. Er würde sie nicht schlagen und so behandeln, wie man mit Sklaven eben umging. Auch seine Frau war ziemlich nett. Anfangs hatte sie zwar noch nichts gesagt, doch langsam schien das Eis zu brechen. Laithra hatte ihnen erzählt dass sie in Technik Wissenschaft einen Abschluss gemacht hatte und durchaus der kleinen etwas beibringen konnte. Sie vertraute den beiden. Warum, konnte sie sich nicht erklären, doch bisher waren ihr Herr Parentum und seine Frau ziemlich freundlich zu ihr.

Minara versunken in ihrer Spielwelt bemerkte das plötzliche Rumoren des Schiffes nicht, doch Laithra war auf einmal hellwach. Irgendetwas stimmte da nicht. Freyung hatte sie am ersten Tag noch auf dem Schiff herum geführt und ihr alles gezeigt und erklärt. Laithra kannte die Maschinen und deren Laute im Schiff, deshalb ließ sie das jetzige Rumoren aufhorchen. So etwas hatte sie in den letzten 1 ½ Tagen nicht wahrgenommen.
Darauf achtend das die Kleine weiterhin schön brav blieb und spielte, öffnete sie die Tür und ging zur Brücke. Freyung saß bereits an den Kontrollen und versuchte sich einen Überblick zu verschaffen.
„Was ist los?“ Erschrocken über ihre Anwesenheit drehte er sich hastig um. „Geh zurück zu Minara, bitte pass auf sie auf. Es könnte sein, dass es bald ein wenig wackeln wird. Laut Anzeigen werden wir in ein eigenartiges Loch hineingezogen, was mal dort und da auftaucht. Wohin es jedoch führt kann ich leider nicht feststellen. Auf jeden Fall werden wir hineingezogen, also bitte pass auf die Kleine auf.“
Mit einem bedrückenden Gefühl verließ Laithra ihn wieder und ging zurück ins Zimmer. Dieses Loch führte irgendwo hin, doch sie wollte das im eigentlichen Sinnen nicht wissen. Minara war immer noch in ihrer eigenen Welt und so bemerkte sie auch nicht das plötzliche Rütteln des Schiffes und den lauten Knall bekam sie auch schon nicht mehr mit.




Der letzte Tanz ist ein schöner Tanz doch die Wiederholung dessen ist ein Neuanfang für die Zukunft.

31.5.2006, 19:58

 
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Musique d'accompagnement ses pensées.
Murmurer calme et un rire tournant toujours encore ont traversé le
silence du navire.
Attente, espoir que cet ennui dure enfin au delà.


[Musik begleitenden seine Gedanken.
Leises Murmeln und ein immer wieder kehrendes Lachen durchfuhr die Stille des Schiffes.
Erwartung, Hoffnung dass diese Langeweile endlich vorbei währe.]





Sie hatten mehrere Stunden zum Nebel gebraucht, aber das war es Wert gewesen. Er erstreckte sich über mehrere Sektoren und die vielen Wurmlöcher waren einfach fantastisch. Die Scanns ließen annehmen das zwar keiner bis in den Alphaquadranten aber doch zumindest in die Nähe dran reichten.
Richard Langford war aufgeregt, er empfand so etwas immer als Wunder des Universums. Captain Amal hatten ihm erlaubt von der Brücke aus die gesamten Datenscanns durchzuführen. Lieutnant Kim half ihm dabei. Die bisherigen Daten ergaben jedoch nicht unbedingt Sinn. Dieser Nebel hielt alle Wurmlöcher sozusagen fest. Sie waren Ein- und Ausgänge zu verschiedenen Plätzen in dieser Galaxie, zumindest glaubte Richard dies, auch wenn einige wenige Wurmlöcher wo hinführten, was außerhalb dieser Galaxie lag.
Gerade als Amal einmal kam um sich die Daten ebenfalls anzusehen piepste einer der Konsolen auf. „Kadett, was hat das zu bedeuten?“
„Sir, anscheinend kommt gerade etwas aus einem der Wurmlöcher hinaus.“
„Gelber Alarm, Paris, gehen sie auf Abstand, nicht dass wir hineingezogen werden.

So plötzlich wie das Aufpiepsen der Konsole gekommen war so öffnete sich auch das Wurmloch. Dann war es auch schon wieder verschwunden. Das Schiff welches herausgekommen war, flog unkontrolliert im Raum herum.
„Laut Scannern Sir, haben wir dort drüben vier Schwerverletzte Bewusstlose ansonsten gibt es keine genaueren Anzeigen.
„Verstehe, Kim, beamen sie die vier bitte auf die Krankenstation und geben sie dem Doktor bescheid. Tuvok, Langford, bitte begleiten Sie mich.“
Eilig begaben sich die drei auf die Station. Dort angekommen sahen sie den Doktor bereits rumhantieren. „Status?!“ „Sir, die älteren Beiden sind leider schon tot, die beiden Mädchen jedoch sind stabil. Das ältere ist sogar menschlich.“
Chakotay wanderte um das menschliche Mädchen herum. Sie sah so friedlich aus als würde sie einfach nur schlafen. Ihr Gesicht kam ihm unheimlich bekannt vor. Vielleicht täuschte er sich auch, aber kannte er sie aus seinen Träumen? Er blickte zu dem kleineren Kind hin. Sie musste so um die 3 Jahre alt sein und in ihrer linken Hand hielt sie irgendein Spielzeug.
„Können sie die Beiden wecken?“ Der Doktor lächelte ihn freundlich an und nickte. „Ja, aber ich denke das wird nicht mehr nötig sein“, dabei ging sein Blick zum älteren Mädchen hinüber. Diese hatte sich bereits erhoben und stütze sich leicht am Rand des Bettes ab. Als sie ihre Augen öffnete und Chakotay dabei genau ins Gesicht schaute, bekam sie es mit der Angst zu tun.
Ja, er wusste plötzlich woher er sie tatsächlich kannte und es überraschte ihn, sie hier leibhaftig vor ihm zu sehen. „Keine Angst, wir tun dir nichts, aber vielleicht kannst du uns sagen wer du bist? Und was auf deinem Raumschiff passiert ist?“ Das Mädchen schüttelte leicht den Kopf, dann blickte sie die anderen erwartungsvoll an.
„Hm, Sir, ich glaube sie hat noch einen Schock, vielleicht…“ „Captain, vielleicht sollten wir uns erst einmal vorstellen?!“ Chak sah Tuvok irritiert an. Er hatte die letzten beiden Sätze nicht mehr mitbekommen. Seine Augen fixierten das junge Mädchen, die sich anscheinend langsam erholte. „Hm, was haben sie gesagt, ach so ja ähm… dies hier ist unser Doktor, er hat dafür gesorgt, dass du keine Schmerzen mehr hast, dieser hier ist Kadett Langford. Und das hier ist Commander Tuvok.“ Wartend blickte ihn das Mädchen weiterhin an, dann sprach auch sie. „Wie ist euer Name, ich glaube euch schon einmal gesehen zu haben, kann das sein?“ Lächelnd nickte Chakotay ihr zu, während die anderen sich fragten was das sollte. „Ja, wir kennen uns auch, wenn ich nicht gewusst habe, dass es dich wirklich gibt. Vielleicht erinnerst du dich an einen Traum, wo wir uns begegnet sind. Mein Name ist übrigens Chakotay Amal, ich bin Captain dieses Schiffes.“

Amal, nein, das konnte nicht möglich sein, sie selbst hieß doch so, es konnte unmöglich wahr sein. Ja, aber sie hatte ihn erkannt aus ihren Träumen. Seltsam, sie wusste dass diese Sprache eine andere war und doch verstand sie sie, glaubte jedoch immer noch dass sie sich verhört hatte.
„Euer Name ist Chakotay Amal? Dies hier ist Minara, ich bin ihre Amme. Wo sind ihre Großeltern?“
„Tut mir leid sie sind beide an ihren Verletzungen gestorben.“ Erschreckende Trauer spiegelte sich plötzlich im Gesicht des Mädchens. „Ihr sagt mein Herr und meine Herrin sind tot?!“ Zustimmend nickte der Doktor sie nun an. „Tut mir Leid, jedoch waren ihre Wunden zu stark, als dass ich ihnen noch helfen konnte. Sie waren einfach zu alt um dies zu überleben.“
Starr blickte sie ihn an. „Ich verstehe, Minara geht es aber gut?“ „Ja es geht ihr gut“, lenkte der Captain jetzt ein. „Aber, bitte, sag uns doch deinen Namen.“

Richard traute seinen Augen nicht, dieses Mädchen es war so wunderschön. Ihr schwarzes, langes Haar umfloss ihr Gesicht, welches ihre blauen Augen sehr gut zur Geltung brachte. Auch ihre Stimme glich einem Engel.

„Namen sind wie Schall und Rauch, ist es wichtig meinen zu kennen?“ Irritiert sah Chakotay sie an. „Du hast nicht zufällig das Buch von Sokrates gelesen? Übrigens“, und dabei blickte er sie schelmisch an, „wolltest du nicht auch unsere Namen wissen?“
Sie erwiderte sein Lächeln freundlich und blickte dann noch einmal auf die Kleine.
„Meine Mutter hat mir einmal von einem Philosophen Namens Sokrates erzählt. Ich fand diesen Satz immer passend bei Vorstellungen. Aber, ja, ihr habt Recht, nur weiß ich nicht, ob ich meinem Gehör glauben soll, denn ihr sagtet ihr heißt Amal mit zweiten Namen, was meinem fast gleicht.“
„Wie dürfen wir das verstehen“, wandte Tuvok nun ein. Sie blickte ihn auf eine seltsame Weise an, dann antwortete sie. „Mein Name ist Laithra Janeway-Amal.“




Der letzte Tanz ist ein schöner Tanz doch die Wiederholung dessen ist ein Neuanfang für die Zukunft.

03.6.2006, 14:50

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