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Alles was ich zum Leben brauche habe ich bei Star Trek gelernt?
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Wie jeder von euch habe ich mir Unmengen von Star Trek Folgen und SciFi-Filme und SciFi-Serien reingezogen. Das hat mein Leben in Vielerlei Hinsicht stark geprägt.

Mich würde mal interessieren, was Ihr von Star Trek gelernt und in Euer Leben umgesetzt habt.

Beitrag wurde am 15. November 2007, 19:04 Uhr editiert.




Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade daraus.

15.11.2007, 19:03

 
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also lernen tuh ich eigentlih mehr von der realen welt. würde nicht sagen, dass star trek mein wesen prägt. es ist unterhaltung, mehr auch nicht..klar gab es jahre, wo ich die serien ständig gesehen habe...aber das hat doch nix mit lernen zu tun? höchstens habe ich über interessante sachverhalte nachgedacht, das wars aber schon




Bild; Quelle: http://i101.photobucket.com/albums/m45/wulli83/dastierischetrio.jpg

15.11.2007, 22:31

 
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wulli schrieb am 15. November 2007, 22.31 Uhr:
.... höchstens habe ich über interessante sachverhalte nachgedacht, das wars aber schon

Na das ist doch schon was, wenn Dich die Sachverhalte zum Nachdenken anregen. Zu welchem Resultat bist Du bei Deinen Gedanken gekommen. Grafik

Ich habe mich sehr mit den unterschiedlichen Führungsstilen der einzelnen Captains beschäftigt. In einer Zeit; in der ich eine Weiterbildung gemacht habe. Später, als ich dann Geschäftsführer war und 40 Mitarbeiter zu führen hatte, hat mir das sehr viel gebracht. Man lernt sehr viel im Umgang mit dem Mitarbeiter- und Vorgesetzenverhältnis. Auch über Solidarität und Zusammenhalt bei der Teambildung. Die Auswahl von Mitarbeitern für Projekte kann sich wie eine Aussenmission auf einen fremden Planeten gestalten. Einen Mitarbeiter hatte ich, der war auch ein Star Trek Fan mit dem habe ich dann immer die neusten Führungsstrategien von Star Trek erörtert. Zum Schluß wollten wir sogar Star Trek Uniformen als Dienstkleidung einführen, da spielte dann aber keiner mit. GrafikGrafik




Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade daraus.

16.11.2007, 09:52

 
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also wie gesagt, ich betrachte star trek nicht als bildungsfernsehn und lerne lieber in meiner umgebung




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16.11.2007, 09:54

 
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wulli schrieb am 16. November 2007, 09.54 Uhr:
also wie gesagt, ich betrachte star trek nicht als bildungsfernsehn und lerne lieber in meiner umgebung

Star Trek ist doch mehr als Unterhaltung.

Ein Musikinstrument lernt man am besten, wenn man Lieder nachspielt.

In Star Trek ist sehr viel aus dem realen Leben integriert, oft sehr komprimiert aber umsetzbar.

Problemlösungsstratgien in Vielerlei Hinsicht. Star Trek als Bildungsfernsehn abzutun (autsch das tut weh). Wenn ich mir ein Fachbuch in die Hand nehme, hat doch auch irgendjemand seine Erfahrungen und Ausernandersetzungen zu Papier gebracht und will sie über das Medium Papier weitervemitteln. Wenn jemand einen Vortag hält, dann will er über das Medium Sprache sich an der Meinungsbildung anderer beteiligen. Roddenberry hat Star Trek gewählt.

Im realen Leben lerne ich durch beobachten und Erfahrung. Ich kann mir aber auch die Erfahrung anderer zunutze machen, wenn ich es will. Star Trek ist auf seine Art ein Teil des realen Lebens, wie sonst erklärst Du Dir den riesen Fandom an dem unzähligen Menschen aller Alterklassen und Kulturen teilhaben.

Bildungsfernseh ! ? !Grafik




Wenn dir das Leben eine Zitrone gibt, mach Limonade daraus.

16.11.2007, 10:08

 
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Ich für meine Seite habe nie Lehren für mein späteres Leben aus Star Trek gezogen, sondern (gerade als ich als Kind mit TNG aufwuchs) als reine Unterhaltung ansehen.

Jedoch muss ich nach ein paar Jahren mehr Lebenserfahrung sagen kann, dass einige Star Trek Folgen doch auch sehr zum Nachdenken anregen, da sie auch sozialkritische Folgen behandelten.
Es ist deutlich zu sehen, was man alles erreichen kann, wenn man vorbehaltlos mit anderen Menschen - egal aus welchem Land sie kommen - zusammenarbeitet, wenn man als Mensch ansieht, und nicht in Deutsche, Franzosen, ... , Christen, Moslems, usw. unterteilt.

Dies ist jedoch etwas, das man nicht "lernen" kann, sondern mehr die Einstellung eines Menschen. Ich persönlich habe damit kein Problem, da ich bei einem großen deutschen Webhoster (der auch international mittlerweile weit verbreitet ist) arbeite und die Projekte sich meistens aus internationalen Mitgliedern zusammensetzen.
Aber gerade in den Medien sieht man leider noch täglich, dass diese Aufteilung der Menschen in noch viel zu vielen Köpfen vorherrscht.

Beitrag wurde am 16. November 2007, 10:23 Uhr editiert.




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16.11.2007, 10:21

 
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Benjamin_Sisko schrieb am 16. November 2007, 10.21 Uhr:
Dies ist jedoch etwas, das man nicht "lernen" kann, sondern mehr die Einstellung eines Menschen.

Aber gerade in den Medien sieht man leider noch täglich, dass diese Aufteilung der Menschen in noch viel zu vielen Köpfen vorherrscht.

Gehst Du da von aus das die Menschengruppe die Du angesprochen hast das nicht lernen könnte.

Wie kommt man eigentlich zu einer Einstellung die man hat?

Anerzogene Werte, die Kultur in der man lebt, der Umgang dem ich mich aussetze und ausgesetzt bin, Vorbilder usw.

Ich glaube das alle Menschen lernfähig sind. Auch in abstrakten Haltungen und Einstellungen ihrer Mitmenschen gegenüber.

Ich habe einen afrikanischen Freund, der hat, so lange er noch in Afrika gelebt hat, die Weißen wirklich gehaßt. Aus Vielerlei Gründen (zu recht oder zu unrecht, dass sei dahingestellt).

Jetzt lebt er in Deutschland, hat deutsche (in der Regel Weiße) Freunde. Er hat die Weißen für das gehaßt was sie seinem Land gebracht hat. Bildung! Es gab keine schwarzen Lehrer. Er musste seine Bildung von Weißen bekommen. Dafür hat er sie gehaßt. Heute ist er dankbar dafür, das Weiße in sein Land kamen und ihm die Grundlagen von Lesen, schreiben usw. beigebracht haben. Es ist der Grundstock seinen täglichen Lebens geworden. Er hat einen guten Job und wie schon gesagt, viele weiße Freunde.

Wer weiß, wenn er nicht nach Deutschland gekommen wäre und wäre in die Hände von moslemischen Extremisten geraten. Die hätten seinen Haß benutzt zum Bomben legen.

Der gleiche Mensch könnte zwei Wege gehen. Er hatte die Wahl, seine Einstellung zu ändern und er hat die Umstände dauzu genutzt es zu tun.

Diese Entscheidung gestehe ich jedem zu. Also ist eine Einstellung die ich habe auch Entscheidungssache.


.... das wäre doch ein toller Stoff für eine Parrallel-Universumsgeschicht in Star Trek. Auf der einen Seite der friedliebende Afrikaner umgeben von weißen Freunden und auf der anderen Seite der bombvenlegende Terrorist. Grafik




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16.11.2007, 10:47

 
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Benjamin_Sisko schrieb am 16. November 2007, 10.21 Uhr:
Ich für meine Seite habe nie Lehren für mein späteres Leben aus Star Trek gezogen, sondern (gerade als ich als Kind mit TNG aufwuchs) als reine Unterhaltung ansehen.

Jedoch muss ich nach ein paar Jahren mehr Lebenserfahrung sagen kann, dass einige Star Trek Folgen doch auch sehr zum Nachdenken anregen, da sie auch sozialkritische Folgen behandelten.
Es ist deutlich zu sehen, was man alles erreichen kann, wenn man vorbehaltlos mit anderen Menschen - egal aus welchem Land sie kommen - zusammenarbeitet, wenn man als Mensch ansieht, und nicht in Deutsche, Franzosen, ... , Christen, Moslems, usw. unterteilt.


also ich teile da ganz deine meinung und sehe das genauso. nur weil ich sachen interpretiere verändert sich dadurch nicht gleich mein wesen und meine handlungen. geprägt wird man auf anderen ebenen.

wenn man da mal vergleiche ziehen darf, dann würde ja auch die theorie stimmen( die ich für humbug halte) wer killerspiele spielt wird zum massenmörder wenn er gleichzeitig noch böse böse musik hört




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16.11.2007, 12:18

 
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wulli schrieb am 16. November 2007, 12.18 Uhr:
wenn man da mal vergleiche ziehen darf, dann würde ja auch die theorie stimmen( die ich für humbug halte) wer killerspiele spielt wird zum massenmörder wenn er gleichzeitig noch böse böse musik hört

.... man muss nicht gleich ein Killer werden wenn man böse Musik hört. Trotzdem kleiden sich die meisten musikbegeisterten Menschen nach ihren Musikalischen Vorbildern.

Heavys sehen wie Heavys aus, wer auf Punkmusik steht läuft als Punk rum, den Technos sieht man ihr Techno an.

Hier stellt sich die Frage was war zu erst, das Ei oder die Ente?

Spielt eine Band die Musik die mir gefällt oder gar meine Lebensphilosophie wiederspiegelt. Oder habe ich diese Einstellung gerade weil ich mich dieser Musikrichtung zugehörig fühle? Natürlich kann man Musik auch einfach so hören, aber geht das denn einfach so?

Auch hier sind wieder Entscheidungen gefragt.




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16.11.2007, 12:37

 
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ich sagte ja auch KÖNNTE man....in den medien wird dieses nunmal gerne behauptet und ob sich jeder so kleidet wie sein musikgeschmack es ihm vorgibt sei mal so dahingestellt...auf jeden trifft dieses sicher nicht zu

es kommt halt immer auf den konsument der medien drauf an. manche folgen dem was ihm suggeriert wird, manche können selber denken, manche müssen dem jeweiligen trend hinterher jagen um sich identifizieren können usw das muss jeder selber wissen




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16.11.2007, 15:37

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