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Haben Behinderte kein recht auf Leben?
Lieutenant
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Im "pro und contra Janeway" Thread hat sich ein Thema ergeben, das, wie ich denke, absolut diskussionswürdig ist.

Was denke ihr darüber? Sollte man ein Kind, wenn man erkennt, dass es behindert sein wird, genetisch manipulieren lassen. Oder wenn das nicht möglich ist, es einfach abtreiben?

Beispiel: Man ist schwanger und die Diagnose lautet, dass das Kind z.B. Down Syndrom haben wird. Habe ich dann das recht zu sagen, entweder mein Kind kommt gesund zur Welt oder gar nicht? Haben Behinderte eurer Meinung nach das recht zu leben, oder nicht? Haben wir Menschen das Recht auf "perfekte" Kinder, auch wenn sie von der Natur anders geschaffen sind?

Ich fände es schön, wenn wie darüber mal etwas reden könnten.




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07.12.2007, 12:01

 
Fähnrich
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Das ist sehr spannende und interessante Frage.

Von meiner Seite aus würde ich sagen, dass WIR kein Recht dazu haben, ob ein behindertes Kind leben darf oder schon im Mutterleib abgetrieben werden muss. Jeder hat ein Recht auf Leben.

Wo genau soll man da die Grenze ziehen? Blinden, Tauben, mongolide Kinder, Lähmung, usw .... ich weiß es nicht. Und wer entscheidet das, wer das Leben verdient hat und er nicht.

Was die Genmanipulation angeht, würde ich begrenzt zustimmen. Je nachdem wie weit die Technik dafür fortgeschritten. Um oben genannte Defekte zu beheben, damit sie ein normales Leben führen, würde ich befürworten. Aber nicht, um sich so sein Wunschkind (1,90m, grüne Augen, schwarze Haare ...) zusammenzubauen. Es dürfte ausschließlich nur für heilende Zwecke verwendet werden.




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07.12.2007, 12:25

 
Commander
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Die Frage ist nicht leicht zu beantworten.
Zum einen Mediziner machen auch Fehler. Was ist wenn das Kind nicht behindert ist?
Zum anderen, wo fängt schon für jemanden eine Behinderung an?

Noch sind wir ja in der Genetik nicht so weit. Sollten sich Möglichkeiten ergeben wäre ich dafür.
Eine negative Folge könnte aber auch sein, dass man sich Kinder nach Wunsch bestellt.
Der eine oder andere erinnert sich vielleicht noch an den Film Gattaca, in dem "Gotteskinder" nur noch niedere Arbeiten bekamen.




http://martinre.deviantart.com/

07.12.2007, 12:51

 
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Benjamin_Sisko schrieb am 7. Dezember 2007, 12.25 Uhr:
Wo genau soll man da die Grenze ziehen? Blinden, Tauben, mongolide Kinder, Lähmung, usw .... ich weiß es nicht. Und wer entscheidet das, wer das Leben verdient hat und er nicht.

Das denke ich auch, dass jeder ein Recht auf Leben hat. Und woher soll ich denn beurteilen können, ob das Leben eines Menschen, der nicht der "Norm" entspricht lebenswert ist oder nicht?

Ich kannte mal einen Jungen mit Down Syndrom und ich muss sagen, der war eines der liebenswertesten Kinder, dem ich je begegnet mit, mit einem wundervollen Sinn für Humor und sehr intelligent. Mir vorzustellen, dieses Kind hätte nie leben dürfen, nur weil es nicht "perfekt" war... Für seine Eltern und auch für alle, die ihn kannten war er perfekt!

@Neral: Ja, auch Ärzte können Fehler machen, da bin ich der lebende Beweis dafür. Bevor ich geboren wurde, sagten die Ärzte meinen Eltern mal "Das Kind ist tot" und wollten mich wegmachen. Allerdings hat sich meine Mutter strikt geweigert, da sie das gefühl hatte, dass das nicht stimmte. Nun ja, diese Diagnose wurde ein paar Tage später revidiert ("man kann sich ja mal irren...), dann hiess es aber, ich werde wohl behindert sein.
Tja, als ich dann auf die Welt kam war ich nciht nur putzmunter sondern auch völlig gesund...




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07.12.2007, 13:49

 
Lieutenant
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hach gottchen, dieses thema verfolgt mich nun aber,

generell sage ich dazu nein....wie hier schon jemand sagte, als heilende maßnahme vlt. es gibt behinderungen und genfehler...die die lebensqualität so beeinträchtigen, dass man schon kaum noch leben kann...lungenfehler, herzfehler etc....manche haben nur eine lebensspanne beträgt da nur 1 jahr oder weniger....due frage wo zieht man die grenze....ich selbst arbeite in einem behinderten wohnheim....ich habe da eh einen anderen blickwinkel, den ich kann da nicht wirklich eine minderung der lebensqualität bei den meisten sehen...haben behinderte menschen also kein recht so zu sein wie sie sind?

solche technischen entwicklungen ziehen allerdings auch immer andere probleme mit sich....das gebastelte kind zb. ich glaube das könnte alles ausser kontrolle raten, wenn es legalisiert wird




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07.12.2007, 14:26

 
Fähnrich
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Auch hier nochmal meine meinung:
genmanipulation finde ich nur dann in ordnung wenn man dem kind damit eine andere lebensqualität schenken kann und es kein zu großes risiko gibt

natürlich würde ich mein kind auch mit behinderung lieben ganz klar aber wenn es ihm doch ohne besser geht....

zu abtreibung sage ich generell nein.. niemals nein und aus.. das thema ist für mich eigentlich keine diskusion wert.. wenn ich ungewollt schwanger werde dann muss ich eben damit leben das ich nicht aufgepasst habe und sonst sehe ich keinen grund abzutreiben...




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07.12.2007, 14:39

 
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Also ich bin mir bei Genmaipulation auch nicht sicher, ob das wirklich vetretbar ist. Ich denke, wenn die Natur - oder ich nenne das jetzt mal Gott - einen Menschen so geplant hat, wie er ist, dann hat das seinen Grund. Vielleicht stelt er dann eine Aufgabe für andere dar, vielleicht - wenn ich mal vom Buddhismus etwas ausgehe - muss erb noch sein Karma erfüllen? ich weiss es icht, aber ich denke, ich habe als Mensch kein Recht mich da einzumischen nur weil ich es KANN.

Beitrag wurde am 7. Dezember 2007, 15:04 Uhr editiert.




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07.12.2007, 15:03

 
Fähnrich
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ja das ist auch wieder richtig.. letzendlich finde ich es aber schwrer zu beantworten da ich nicht weiß in wie weit ich dazu im ernstfall bereit wäre.. sicherlich würde ich auch sagen wenn ja wenn gott es so wollte dann muss das schon seinen grund haben.. aber andererseit weiß ich auch nciht ob ich diesem kind nicht auch ein besseres leben schenken kann...




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07.12.2007, 15:11

 
Fähnrich
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Ich finde es sehr schwierig dazu eine allgemeine Aussage zu machen.
Ein Kind wegen einer Behinderung abzutreiben halte ich für falsch, wenn dieses Kind nach seiner Geburt eine Chance zum Leben hat. So Sachen wie Taub- oder Blindheit sind heutzutage doch kein Problem mehr. Die Menschen können doch ein normales Leben führen. Auch viele körperliche oder geistige Behinderungen hindern einen Menschen nicht daran sich zu entwickeln.
Aber wenn die Ärzte mir sagen würden, dass das Kind nie selbstständig leben kann also z.B. immer künstlich beatmet werden muss, oder es extreme Fehlbildungen hat würde ich als Mutter über eine Abtreibung nachdenken. Das liegt nicht daran, dass ich nicht die Arbeit mit dem Kind haben will, oder das Kind nicht liebe, sondern es liegt daran, dass ich abwägen muss ob das kurze Leben welches das Kind ja haben wird nicht nur eine einzige Qual ist.
Wie schon gesagt ich finde es sehr schwierig da eine Aussage zu treffen. Es kommt wirklich auf die Situation an.

Abtreibung im Allgemeinen kann ich auch nicht befürworten. Es ist schrecklich wenn jemand die Grundeinstellung -Huch nicht aufgepasst, egal treib ich halt ab- hat.
Es gibt nur eine Situation in der ich verstehen kann, wenn jemand aus persönlichen Gründen ein Kind abtreibt und zwar bei einer Schwangerschaft, welche durch eine Vergewaltigung zu stande gekommen ist.
Abtreibung als Verhütungsmethode zu sehen widerspricht meinen Moralvorstellungen.




Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt. (Albert Einstein)

07.12.2007, 16:01

 
Fähnrich
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Ja das ist natürlich eine andere sache..
beoi einer durch eine vergewaltigung zustandegekommene schwangerschaft würd ich es auch verstehen da man dieses kind ja nicht lieben kann.. denke ich auf alle fälle...

menschen mit der einstellung die du grade nanntest würde ich sagen kann man in einer guten gesellschaft nicht brauchen da sie ja ein kidn töten.. ich finde wenn z.B. ein fehler bei der verhütung passiert ist dann ist auch die pille danach ok aber wenn man solange abwartet bis man wirklich weiß dass man schwanger ist und dann abtreibt finde ich das auch nciht ok




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07.12.2007, 16:56

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